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OF Solar - Zweite Solaranlage auf öffentlichem Gebäude in Offenbach

Offenbach, den 29.05.2007, letzte Bearbeitung: 24.07.2007

Aufgrund des großen Erfolges der ersten Solaranlage auf dem Dach des Ledermuseums geht im Sommer 2007 die zweite Anlage auf einem öffentlichen Gebäude in Offenbach an den Start.


Auf dem Dach der neuen Wertstoffsortierhalle der ESO Offenbacher Dienstleistungsgesellschaft mbh in der Daimlerstraße werden künftig 104 Solarmodule Sonnenenergie in Strom umwandeln.

1200 Quadratmeter wird die geplante Photovoltaikanlage umfassen, die von der Stadtwerke Offenbach Holding GmbH (SOH) errichtet und betrieben wird. Die mit einer Leistung von 56 Kilowatt-Peak (kWp) ausgestatteten Solarmodule, von denen jedes einzelne 5,8 auf zwei Meter misst, werden pro Jahr zirka 48.000 Kilowattstunden Strom erzeugen. Damit kann die Rate der CO2 - Emissionen pro Jahr um rund 36 Tonnen gesenkt werden. Analog zum Ledermuseum wird eine Anzeigentafel mit LCD-Display im Bereich des ESO-Betriebsgeländes installiert, über die die aktuell eingespeiste Energiemenge und die CO2 - Einsparungen angezeigt werden.

Aus der Sicht von Bürgermeisterin und Umweltdezernentin Birgit Simon ist die zweite öffentliche Solaranlage in Offenbach Ausdruck der begonnenen konsequenten Neuausrichtung der Stadt bei der Energiepolitik. „Jedes Gramm CO2, das wir durch Nutzung von Sonnenenergie einsparen können, ist ein kleiner Beitrag zu der erforderlichen Energiewende, die alle Industrienationen in den nächsten Jahren gemeinsam leisten müssen“, sagt Simon. Die Bürgermeisterin appelliert an die Offenbacherinnen und Offenbacher, sich hieran zu beteiligen. Simon: „Alle können sich ihren eigenen kleinen Anteil am Platz an der Sonne über dem ESO-Gelände sichern, denn wie auch schon beim Pilotprojekt auf dem Ledermuseum können sich Bürgerinnen und Bürger an dem Projekt beteiligen“. Der Kauf von Anteilen in Höhe von jeweils 500 Euro an der Solaranlage auf dem Dach der ESO-Sortierhalle ist zudem auch finanziell lukrativ: die jährliche Verzinsung beträgt bei einer Laufzeit von fünf Jahren garantierte 4,0 Prozent, bei einer Laufzeit von zehn Jahren 4,2 Prozent. Wer sich genauer informieren möchte, findet alle wichtigen Informationen ab sofort in einer handlichen Informationsbroschüre. Darüber hinaus informieren Mitarbeiter der SOH und der Sparkasse am Donnerstag, den 03.Mai 2007 von 14.00 - 17.00 Uhr an einem Infostand in der Sparkasse Offenbach Filiale City/ Berliner Straße 71, für Fragen zur Verfügung stehen. Natürlich können vor Ort auch Anteilsscheine erworben werden.

Die Möglichkeit, eine attraktive Geldanlage mit ökologischem Nutzen zu verbinden, hat viele Anleger bereits bei dem ersten Projekt auf dem Dach des Ledermuseums überzeugt. Der Verkauf der Anteile verlief in den vergangenen Monaten sehr erfolgreich. Die SOH hat insgesamt Anteile in Höhe von 100.000 Euro zum Verkauf angeboten, davon wurden bereits Anteile in Höhe von 90.500 Euro gezeichnet.
Joachim Böger, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Offenbach Holding GmbH, freut sich über die positive Resonanz und die Realisierung des neuen Projektes auf dem Dach der Wertstoffsortierhalle der SOH-Tochtergesellschaft ESO: „Die Solaranlage auf dem Dach des Ledermuseums war ein voller Erfolg. Wir haben ökologischen Nutzen mit einer lukrativen Kapitalanlage für Privatanleger kombiniert und damit einen Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität in Offenbach geleistet. Auf diesem Erfolg aufbauend haben wir uns die Umsetzung einer weiteren Musteranlage in Offenbach zum Ziel gesetzt. Dieses Ziel werden wir bereits im Sommer 2007 erreichen. Das Dach der neuen ESO-Wertstoffsortierhalle ist ein idealer Standort: Die zukunftsweisende Technik der Solarenergie verbindet sich hier mit einem hochmodern ausgestatteten Gebäude“

Nach Ansicht von Peter Walther ESO Geschäftsführer und Bauherr der neuen Wertstoffpapierhalle passt die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Halle zu deren Gesamtkonzept. Auch die Wiederverwertung und die kürzeren Transportwege der gesammelten Wertstoffe haben ebenso wie die Energiegewinnung aus Sonne einen ökologischen Nutzen.

Die Gesamtkosten der Solaranlage betragen 376.000 Euro. An der Konzeption, Realisierung und am Betrieb der zweiten Musteranlage sind folgende Partner beteiligt: Stadt Offenbach, Stadtwerke Offenbach Holding GmbH, EEG Entwicklung Erschließung Gebäudemanagement GmbH, ESO Offenbacher Dienstleistungs-gesellschaft mbH und die Sparkasse Offenbach.