Viele Aktivitäten steigern die Lebensqualität für Bewohner und Besucher
Offenbach, den 30.10.2007, letzte Bearbeitung: 02.09.2008Nach einer Pilotphase in der östlichen Innenstadt läuft das stadtkonzernweite Projekt "Besser leben in Offenbach - Gib Acht auf Offenbach!" nun von Oktober 2007 bis Sommer 2008 im zweiten Quartier, der Innenstadt. Zahlreiche Aktivitäten steigern hier nach und nach die Lebensqualität von Bewohnern und Besuchern. Zusätzlich zu den Aspekten Sicherheit und Sauberkeit hat die Kampagne diesmal auch eine verbesserte Lebenssituation von Kindern - etwa durch die "Kinderkunst am Mathildenplatz (KiKuMa) - als Ziel.
Der Aktionsbereich wird von den Straßenzügen der Berliner-, Bismarck-, Kaiser-, Kasernen- und Gerberstraße umgrenzt. Neu bei diesem zweiten Quartier ist auch, dass der Einzelhandel und die Wirtschaftsförderung mit in die Maßnahmenplanung und –umsetzung einbezogen werden. Eine saubere und gepflegte Innenstadt soll letztlich auch zu einer höheren Attraktivität Offenbachs als Einkaufsstandort beitragen.
Zu den bisherigen Maßnahmen gehören:
- 1. Offenbacher Präventionstag, gemeinsam mit dem Polizeiladen
- mehrfach "Kinder Kunst am Mathildenplatz“ mit Betreuung durch Studenten der HfG
- das Gestalten von Bahnunterführungen
- das Streichen von Schaltkästen
- das Entfernen von Aufklebern und Plakaten
- das Beseitigen oder Umsetzen von überflüssigen bzw. ungepflegten Pflanzkübeln
- das Streichen der Geländer an der Bahnunterführung Waldstraße
- eine Plakataktion zu Hundekot und Aufstellen von zusätzlichen Hundekottütenspendern
- Infos zum Thema „Littering“ (Kleinmüll)
- Angebot an Hauseigentümer zur Graffitientfernung
- Abziehen von überflüssigen Streugutbehältern
- Anbringen zusätzlicher Aschenbecher an Mülleimern
- Gestalten der Rückseiten der Fußgängerzoneschilder
Stadtrat Paul-Gerhard Weiß unterstützt die Fortsetzung des Projektes: „Als zuständiger Dezernent und Innenstadtbewohner bin ich sehr erfreut über das Ergebnis der ersten Aktionsphase „Besser leben in Offenbach“. Ich gehe fast täglich durch die Hermann-Steinhäuser-Straße und die umliegenden Straßen und sehe die Erfolge, die wir erreicht haben. Danken möchte ich an dieser Stelle allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung und der Stadtwerke Offenbach Holding (SOH), die zum Gelingen der ersten Aktionsphase beigetragen haben. Danken möchte ich auch den Bürgerinnen und Bürgern, die sich in dem Projekt engagiert haben bzw. weiter engagieren. Gemeinsam muss uns nun gelingen, diese Erfolge nachhaltig zu sichern."
Das Projekt wird durch eine Plakataktion, regelmäßige Berichte und direkte Informationen der Anwohner kommunikativ begleitet. Die musikalischen Sonntagsmatinees im Quartierssaal des „ostpol“ werden ebenfalls weiter fortgesetzt; sie finden jeweils im letzten Sonntag des Monats ab 11 Uhr statt.
Joachim Böger, Sprecher der Geschäftsführung der SOH und verantwortlich für die Projektleitung von "Besser leben in Offenbach", betont: „Aufgabe der SOH ist es, die Wirtschaftlichkeit der Konzernunternehmen zu steigern sowie sich für eine gute Lebensqualität in Offenbach zu engagieren und damit einen „Mehr-Wert“ für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt zu schaffen. „Besser leben in Offenbach“ ist ein ganz konkretes Projekt für mehr Qualität, das erste gute Ergebnisse zeigt. Es ist gelungen, bestehende Initiativen für mehr Sauberkeit und Sicherheit einzubeziehen und neue anzustoßen. Anwohnerinnen und Anwohner haben durch Patenschaften und erhöhte Aufmerksamkeit dazu beitragen, die Nachhaltigkeit zu sichern."
Auch die Vernetzung auf planerischer und operativer Ebene habe stadtkonzernweit sehr gut funktioniert und zum Gelingen beigetragen, sagte Böger. "Jetzt haben wir die Aufgabe, den Standard der östlichen Innenstadt auch mittelfristig zu halten und darüber hinaus Sauberkeit und Sicherheit in der Innenstadt entsprechend zu erhöhen."
Offenbach.de
Stadtwerke Offenbach Holding
Energieversorgung Offenbach AG
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