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Erschließung des neuen Stadtteils Waldheim Süd schreitet voran

Offenbach, den 04.01.2008, letzte Bearbeitung: 10.10.2008

Im wirtschaftsstarken Rhein-Main Gebiet, verkehrsgünstig an der Grenze zur Stadt Mühlheim entsteht zurzeit auf Bürgeler Gemarkung ein hoch attraktives Wohngebiet in ruhiger Wohnlage. Der neue Offenbacher Stadtteil „Waldheim Süd - die Gartenstadt“ wird künftig eine Fläche von insgesamt rund 16,8 Hektar umfassen. Die ersten Bauplätze sind schon verkauft.

Bis Frühjahr 2008 soll der erste Abschnitt im Baugebiet "Waldheim Süd" bereits fertig sein.
Bis Frühjahr 2008 soll der erste Abschnitt im Baugebiet "Waldheim Süd" bereits fertig sein.


Der Charakter des neuen Gebietes ist geprägt durch einen ansprechenden zentralen Grünzug, der den gesamten Stadtteil durchzieht und als innerer Erholungs- und Freizeitraum dient. Die Anliegerstraßen sind durch ihre Anlage als Stichstraßen von Durchgangsverkehr frei und sollen als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen werden.

Für die Wohnbauflächen sind vorwiegend Einfamilienhaus-Bebauungen in Form von zweigeschossigen Reihenhauszeilen oder –gruppen vorgesehen. Um den Bedarf an freistehenden Gebäuden zu decken, sind ergänzend dazu Einzel- und Doppelhausangebote berücksichtigt. Am zentralen Grünbereich sowie am Kreisverkehrsplatz „Am Anger“ sind einzelne Geschosswohnungsbauten vorgesehen.

Aus verfahrenstechnischen Gründen wird die neue Gartenstadt in zwei Abschnitten, einem südlichen und einem nördlichen, entwickelt.

Der erste Realisierungsabschnitt, was dem südlichen Teil des künftigen Stadtteils entspricht, wird bereits im Frühjahr 2008 fertig gestellt sein. Der Verkauf der Baugrundstücke hat begonnen, die ersten Bauplätze sind schon verkauft.

Im ersten Realisierungsabschnitt stehen rd. 5,2 ha Netto-Bauland zur Verfügung. Daraus werden ca. 160 Grundstücke mit ca. 266 Wohneinheiten gebildet. Einschließlich des zweiten, nördlichen Realisierungsabschnittes wird mit dem neuen Stadtteil Waldheim Süd ein Angebot an hochwertigem Lebensraum für rd. 1.200 Einwohner in ca. 480 Wohneinheiten geschaffen.

Nach dem Mitte 2006 die vorbereitenden Maßnahmen zum Abschluss gebracht werden konnten, wurde Ende Februar 2007 mit den Erschließungsarbeiten für das Baugebiet begonnen. Die Bauzeit für die Erschließung des südlichen Teils ist auf etwa 14 Monate veranschlagt. Nach Angaben der mit der Bauoberleitung beauftragten EEG Entwicklung Erschließung und Gebäudemanagement GmbH, einer 100 %igen Tochter der Stadtwerke Offenbach Holding GmbH, liegen die Arbeiten derzeit gut im Plan.

Die Arbeiten sind bereits weit fortgeschritten. Der erste Realisierungsabschnitt ist zu ca. 75% fertiggestellt. Sofern keine außergewöhnlichen Ereignisse auftreten, werden die Straßenbauarbeiten mit dem Endausbau der „Eichenallee“ Ende April 2008 zunächst Ihren Abschluss gefunden haben.

Die „Eichenallee“, der Zufahrtsbereich „Am Anger“, die beiden Kreisverkehrsplätze, sowie der Weg durch den zentralen Grünzug werden sogleich im Endausbau hergestellt. Alle übrigen Straßen und Anliegerwege werden zunächst auf Baustraßenniveau hergerichtet; der Endausbau dieser Straßen und Wege erfolgt zum Abschluss der Bautätigkeit im Gebiet.

Vollendet wird die Erschließung im Jahre 2008 mit dem Bau einer Wall-/Wandkonstruktion entlang der Bahnlinie im Norden und durch die Ausgestaltung des Grünzuges.

Die Straßenbauarbeiten umfassen im ersten Bauabschnitt unter anderem rd. 16.000 m² Fahrbahn- und rd. 3.200 m² Gehwegflächen.

Zur gezielten Entwässerung des Gebietes werden am Ende rd. 70 Kanalschächte und 4 Sonderbauwerke, rd. 1.900 m Kanal mit einem Durchmesser zwischen 150 mm und 500 mm, rd. 530 m Kanal mit einem Durchmesser von 1100 mm und rd. 200 m Kanal mit einem Durchmesser von 2000 mm installiert worden sein.

Mit der Durchführung der Erschließungsmaßnahme hat der Magistrat der Stadt Offenbach die Rumpenheim Süd West GmbH & Co. KG beauftragt.

Die Rumpenheim Süd West GmbH & Co. KG führt die Erschließungsmaßnahme in enger Abstimmung mit den zuständigen Ämtern der Stadt Offenbach sowie der beteiligten Versorgungsträger EVO, ESO und Telekom durch. Die Verlegung des Haupt-Entwässerungskanals in der Eichenallee ist eine gemeinschaftliche Maßnahme, die von ESO und der RSW jeweils anteilig finanziert wird.

Mit der Ausführung der Bauarbeiten ist eine Arbeitsgemeinschaft der Firmen Sonntag (Bingen) und thomas (Ingelheim) beauftragt. Die Bauoberleitung wird von der Entwicklung Erschließung Gebäudemanagement GmbH, ein Unternehmen der Stadtwerke Offenbach Holding GmbH, wahrgenommen.

Für den zweiten Realisierungsabschnitt, den nördlichen Bereich, hat die vom Magistrat der Stadt Offenbach mit der Betreuung der Entwicklungsmaßnahme beauftragte EEG einen Bebauungsplan-Vorentwurf erarbeiten lassen, der zur Zeit auf Arbeitsebene mit den städtischen Ämtern abgestimmt und detailliert wird. Es ist beabsichtigt den Bebauungsplan im Jahre 2008 zur Rechtswirksamkeit zu bringen.