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Weitere Solaranlagen auf städtischen Dächern

Offenbach, den 05.03.2008, letzte Bearbeitung: 03.02.2009

Die dritte und vierte Solaranlage auf einer Liegenschaft des Stadtkonzerns Offenbach nahmen ihren Betrieb auf: Auf zwei Wohnhäusern der GBO in der Hugo-Wolf-Straße 38- 48 und 50-60 wurden die Module installiert.

GBO Solardach

Mit deren Leistung lassen sich pro Jahr rund 52 Tonnen CO2-Emissionen einsparen.

Die Stadtwerke Offenbach Holding (SOH) zeichnete sich verantwortlich für die Errichtung und das Betreiben der beiden Photovoltaikanlagen, die ab dato Strom erzeugen. Die Module mit einer Leistung von je rund 38 Kilowatt-Peak (kWp) speisen nun jährlich zweimal rund 35.000 Kilowattstunden (kWh) in das örtliche Stromnetz ein. Damit wurde der nur wenige Wochen alte Grundsatzbeschluss des Magistrats der Stadt Offenbach, Sonnenenergie künftig auf allen geeigneten städtischen Dächern zu nutzen, weiter umgesetzt.

„Klimaschutz erfordert Taten – unmittelbar und auf allen Ebenen. Offenbachs Solardächer sind ein Beitrag, den wir als Kommune leisten können“, sagte Bürgermeisterin Birgit Simon anlässlich der Inbetriebnahme. SOH-Geschäftsführer Joachim Böger hob hervor, dass die Anlagen zu einem umweltfreundlichen Selbstverständnis der Offenbacher beitragen, denn jeder Bürger könne das ökologische Projekt in Form einer attraktiven Geldanlage unterstützen. „Damit leisten viele Offenbacher gemeinsam einen Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität in ihrer Stadt.“

Dank ihrer lukrativen Verzinsung erfreute sich die Bürgerbeteiligung bereits bei den ersten beiden Solardächern, die die SOH 2006 und 2007 auf dem Ledermuseum und der ESO-Wertstoffsortierhalle realisierte, einer hohen Nachfrage. Für die neuen Solaranlagen auf den nach energetischen Gesichtspunkten frisch sanierten GBO-Wohnhäusern wurden bereits Anteile in Höhe von 23.500 Euro verkauft. Zudem können sich Bürger einen Platz an der Sonne auf dem SOH-eigenen Dach einer OVB-Bushalle (Hebestraße 14) sichern: Die bisher größte Anlage mit einer Leistung von mehr als 80 kWp ging im Sommer 2008 in Betrieb, auch hierfür lief der Anteilsverkauf schon erfolgreich (Anteile in Höhe von 51.500 Euro wurden bereits verkauft). Die SOH garantiert eine jährliche Verzinsung von 4,2 Prozent bei 5 Jahren Laufzeit. Gemeinsam speisen die fünf Anlagen dann rund 220.000 Kilowattstunden pro Jahr in das städtische Stromnetz ein, was einer Ersparnis von circa 164 Tonnen CO2-Emissionen entspricht.

Gemäß dem Grundsatzbeschluss des Magistrats werden noch weitere Anlagen folgen, sagte Bürgermeisterin Simon: „In unserer ersten Bestandsaufnahme haben wir insgesamt 37 städtische Dächer ausgewählt, die für die Montage von Solardächern geeignet sind - darunter viele Schulen.“ SOH-Geschäftsführer Böger unterstrich die Bereitschaft der Stadtwerke Offenbach Holding, das Projekt „OF Solar“ weiter mitzutragen und voranzubringen: „Damit wollen wir einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz leisten, der letztlich den gesamten Standort Offenbach aufwertet.“

Die Gesamtkosten der beiden Solaranlagen auf den Wohnhäusern in der Hugo-Wolf-Straße betrugen je 155.000 Euro. An Konzeption, Realisierung und Betrieb waren folgende Partner beteiligt: Stadt Offenbach, SOH Stadtwerke Offenbach Holding GmbH, Bürgerbüro, Energiesparinitiative Offenbach, GBO Gemeinnützige Baugesellschaft Offenbach mbH und Sparkasse Offenbach. Die Firma S.A.G. Solarstrom AG aus Freiburg hat als Generalunternehmer die beiden Anlagen errichtet.

Wer eine attraktive Geldanlage mit ökologischem Nutzen verbinden möchte, bekommt weitere Auskünfte in der Sparkasse Offenbach, Berliner Straße 46; hier werden auch Anteile verkauft. Die SOH informiert über die Bürgerbeteiligung an Solaranlagen unter der Service-Nummer 069 / 84 00 04-102 oder per E-Mail: info@soh-of.de.