Mit Taschengeld und Mitarbeit gegen Zerstörung
Offenbach, den 19.02.2009Seit Mitte März hat startHAUS gemeinsam mit dem Auftraggeber und Kooperationspartner GBO ein Projekt mit unterschiedlichen Aktionen in der Eschstraße 21 im Stadtteil Lauterborn begonnen. Die Aktion ist Teil des stadtweiten Projektes Besser Leben in Offenbach – Gib Acht auf Offenbach!
Zur Zeit kann man täglich vier Jugendliche in der Eschstraße 21 arbeiten sehen. Ihr Werkzeug: Pickel, Schaufel und Schubkarre. Sie sind dabei den Gehweg und das Gelände neu zu gestalten. Damit leisten sie einen Beitrag zu einer gepflegten Wohnumgebung und bessern gleichzeitig ihr Taschengeld auf. Die Jugendlichen gehören zu dem Projekt „Anstoß“, einer Arbeitsgelegenheit die durch die MainArbeit gefördert und von startHAUS durchgeführt wird.
Die Notwendigkeit für die Aktion wurde auf Grund der steigenden Vandalismusschäden im Hochhaus und auf dem Gelände erkannt. Das fiel nicht nur der betroffenen Wohnbaugesellschaft, der GBO auf, sondern auch die Mieter äußerten immer mehr Unzufriedenheit und Unmut darüber, berichtet das startHAUS. Alle Beteiligten wünschten sich Veränderungen. Klar wurde dies anhand einer Mieterbefragung, die deutlich machte, dass man sich nicht als Hausgemeinschaft empfindet, sondern als Einzelkämpfer sieht. Dies veranlasste die GBO dazu, aktive Änderungen in Angriff zu nehmen und beauftragte startHAUS über die Mieterbefragung hinaus auch Projekte durchzuführen.
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