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Spatenstich für die mehrsprachige Erasmusschule und Kita in Offenbach

Offenbach, den 07.05.2009, letzte Bearbeitung: 15.09.2009

Mit dem ersten Spatenstich begann am Dienstag, 5. Mai, der Umbau der denkmalgeschützten Immobilie im Dreieichring 24. Auf Basis des Stadtverordnetenbeschlusses im Dezember 2008 hatte die Stadtwerke Offenbach Holding GmbH (SOH) den Auftrag erhalten, die städtische Liegenschaft zu kaufen und für die Nutzung zu Bildungszwecken umzubauen. Die SOH als Eigentümerin wird die Liegenschaft ab August 2009 an den Schulträger, die Erasmus-Offenbach gGmbH, vermieten. Diese plant als Ganztagsangebot eine dreisprachige Grundschule und Kindertagesstätte mit angeschlossener Krabbelstube.

Den 1. Spatenstich für die Baumaßnahmen führten Bürgermeisterin Birgit Simon, Schuldezernent Paul-Gerhard Weiß und SOH-Geschäftsführer Joachim Böger aus. Ralph Holz vom Elternverein OK Kids und Manfred Geiss von der Erasmus-Offenbach gGmbH begleiteten sie.
Den 1. Spatenstich für die Baumaßnahmen führten Bürgermeisterin Birgit Simon, Schuldezernent Paul-Gerhard Weiß und SOH-Geschäftsführer Joachim Böger aus. Ralph Holz vom Elternverein OK Kids und Manfred Geiss von der Erasmus-Offenbach gGmbH begleiteten sie.

Der Schulbetrieb wird zum nächsten Schuljahresbeginn im August 2009 aufgenommen. Bis dahin sollen die Bauarbeiten am Hauptgebäude abgeschlossen sein. Die Renovierung des Anbaus wird voraussichtlich bis Ende des Jahres dauern. Insgesamt wird dann eine Nutzfläche von 1980 Quadratmetern zur Verfügung stehen.

Den ersten Spatenstich für die Baumaßnahmen führten Bürgermeisterin Birgit Simon, Schuldezernent Paul-Gerhard Weiß und SOH-Geschäftsführer Joachim Böger gemeinsam aus.

Das Betreuungs- und Schulangebot nach dem Erasmuskonzept stellt Simon zufolge ein „neues, innovatives und hochwertiges Bildungsangebot in Offenbach“ dar. „Gerade berufstätige Eltern wünschen sich ein entsprechendes ganztägiges Lernangebot für ihre Kinder, so wie es hier geplant und in ganz Europa und vielen Regionen der Welt schon lange üblich ist“, so die Bürgermeisterin.

Schuldezernent Weiß freut sich ebenfalls über das neue, attraktive Bildungsangebot der Erasmusschule: „Es zeigt, dass Bildung in Offenbach oberste Priorität hat. Die Erasmusschule stellt hier, neben dem Schulbausanierungsprogramm, der Einrichtung einer Servicestelle Bildung oder der Vielzahl der aktuellen Bildungsprojekte, durch Mehrsprachigkeit und Ganztagsfähigkeit zweifelsohne eine Bereicherung dar. Parallel dazu bemühen wir uns, in Kooperation mit dem staatlichen Schulsystem, ebenfalls an einer Grundschule in Offenbach ein mehrsprachiges Angebot verwirklichen zu können“, erklärte der Schuldezernent weiter. Schließlich sei Bildung für junge Familien "der Standortfaktor schlechthin".

Joachim Böger, Geschäftsführer der Stadtwerke Offenbach, erläuterte die Zielsetzung des Umbaus für die Standortentwicklung: „Die Investition in die alte Villa steigert deutlich den Wert der Immobilie. Die Sanierung erfolgt nach hohen Qualitätsstandards und optimiert das Raumangebot. Damit ist eine nutzungsunabhängige Vermarktbarkeit langfristig möglich. Die umgebaute Immobilie wird zur positiven Standortentwicklung Offenbachs beitragen und sich harmonisch in das Erscheinungsbild der umliegenden Häuser und Grundstücke einfügen“. 

Die SOH erwarb das Grundstück mit Gebäude im Dezember 2008 für 708.000 Euro und wird 3,25 Millionen Euro in die Baumaßnahmen investieren. Vorangegangen war ein Beschluss der Stadtverordneten im Dezember 2008, die städtische Liegenschaft an die SOH zu verkaufen und mit der Projektentwicklung zu beauftragen. Der vorherige Nutzer, das Stadtgesundheitsamt, war im November 2005 in die neue Dienststelle an der Berliner Straße gezogen; seitdem stand die Immobilie leer.

weitere Bilder: Schon ab August 2009 sollen die ersten Grundschüler im ehemaligen Stadtgesundheitsamt unterrichtet werden.
Schon ab August 2009 sollen die ersten Grundschüler im ehemaligen Stadtgesundheitsamt unterrichtet werden.