Sportzentrum „Am Wiener Ring“: Zwei Spielfelder im November fertig
Offenbach, den 12.11.2010, letzte Bearbeitung: 23.11.2010Die Arbeiten für das neue Sportzentrum „Am Wiener Ring“ liegen exakt im Zeitplan: Das neue Spielfeld 6, ein Kunstrasenplatz, wurde an diesem Wochenende in Betrieb genommen. Die Arbeiten für den Naturrasenplatz Spielfeld 5 werden Ende November abgeschlossen sein, sodass dann der Rasen eingesät werden kann und der Platz ab Mai 2011 bespielbar ist. Bereits seit Ende Oktober werden die neuen Vereinsheime und das Erdgeschoss des Umkleidegebäudes genutzt. Der Bau des neuen Parkplatzes wird Ende des Monats beendet sein. Für Frühjahr 2011 ist die endgültige Fertigstellung der Sportanlage auf dem Gelände des ehemaligen Tambourbades geplant.

„Wir liegen mit dem Projekt voll im Zeitplan und auch der Kostenrahmen von fünf Millionen Euro wird eingehalten“, sagt Daniela Matha, Geschäftsführerin der Grundstückseigentümerin SFO Sport- und Freizeit GmbH Offenbach. Die Abwicklung aus einer Hand durch die Stadtwerketochter OPG Projektverwaltungsgesellschaft mbH garantiere ein solides Wirtschaften. SFO und OPG sind Töchter der Stadtwerke Offenbach Holding GmbH (SOH).
Die Anlage kommt vor allem den Nachwuchskickern des OFC sowie den Vereinen SG Wiking und FC Bieber zugute – bereits seit Jahresende 2009 spielen sie auf dem ersten Kunstrasenplatz im Südwesten des Sportzentrums. Die drei Vereine haben zusammen 27 Jugendmannschaften, in denen fast 800 Jungen und Mädchen im Alter bis 18 Jahre gemeldet sind. Mehr als 50 Prozent von ihnen haben einen Migrationshintergrund.
„Die Vereine leisten auch eine hervorragende Integrationsarbeit – insofern zahlt sich die Investition in den Sport doppelt aus“, betont Sportbüroleiter Jürgen Weil. Die Sportangebote, die dank der neuen Anlage deutlich ausgebaut werden können, ermöglichten den jungen Menschen in Offenbach Anerkennung, Erfolgserlebnisse und soziale Teilhabe. So verbinde der Sport vorbildlich die verschiedensten Milieus und Nationalitäten.
Die Aktiven der Leichtathletikgemeinschaft Offenbach (LGO) erhalten eine neue Kugelstoßanlage, und auch Offenbacher Schulen werden Nutznießer des neuen Sportzentrums. Insgesamt entstanden und entstehen auf der zwölf Hektar großen Fläche des ehemaligen Tambourbades von August 2009 bis März 2011 drei neue Rasenplätze.
Zwei davon sind Kunstrasenplätze mit modernen Flutlichtanlagen, auf denen auch im Winter gespielt werden kann.
Während der bereits genutzte und in zwei Kleinspielfelder teilbare Kunstrasenplatz 56 x 90 Meter umfasst, bietet das zweite Kunstrasenfeld ab November ein 68 x 105 Meter langes Großspielfeld. Den hochwertigen Belag bezeichnet Matha als „Untergrund der Zukunft“: Kunstrasen ist pflegeleichter als die natürliche Variante – und er kann, wie im vergangenen Winter getestet, bei jeder Witterung bespielt werden. So hat nicht nur der OFC-Nachwuchs das ganze Jahr hindurch die Möglichkeit, sich spielend auf höhere Aufgaben vorzubereiten.
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