Sprungmarken
Suche
Suche

Die Corona-Pandemie wirbelt auch das Leben von Eltern durcheinander. Auf dieser Seite finden Eltern und Sorgeberechtigte mit Kindern unter anderem Fragen und Antworten zum Schul- und Kitabesuch, was bei einer möglichen Corona-Infektion zu tun ist, wie das Gesundheitsamt handelt. Dazu Informationen wie das Thema Corona kindgerecht aufbereitet werden kann und wo es Unterstützung gibt.

Regeln an Schulen und Kitas

An Schulen besteht Präsenzunterricht für alle Klassen. Die Testfrequenz ist derzeit auf mindestens drei Testungen pro Woche festgelegt. Im Fall eines positiven Testergebnisses in der Klasse oder Lerngruppe finden bis zum Ende der Woche tägliche Testungen an den Unterrichtstagen statt. Geimpfte und genesene Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler können im Rahmen der vorhandenen Kapazitäten freiwillig am schulischen Testangebot teilnehmen.
Im Fall einer Infektion wird empfohlen, in der betroffenen Klasse oder Lerngruppe für den Rest der Woche medizinische Masken zu tragen. Bei einem größeren Ausbruchsgeschehen kann das Gesundheitsamt darüber hinausgehende Anordnungen treffen.

Die Kindertageseinrichtungen können offene und teiloffene Konzepten wieder aufnehmen.

Ab 1. Mai

Ab dem 1. Mai 2022 wird die Testpflicht in den hessischen Schulen aufgehoben. Stattdessen werden allen Schülerinnen und Schülern sowie dem Personal wöchentlich zwei Tests für die freiwillige Testung zu Hause zur Verfügung gestellt.  Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Antigen-Selbsttests für zu Hause von der Schule. Schülerinnen und Schüler können dann nicht mehr ohne Angabe von Gründen von der Teilnahme am Präsenzunterricht abgemeldet werden.

Isolation/Betretungsverbot

  • Grundsätzlich gilt: Im Falle einer PCR-bestätigten Infektion muss die Person 5 Tage in Isolation ab Abstrichdatum. Eine Anordnung durch das Gesundheitsamt ist nicht notwendig. Nach einem positiven Antigen-Schnelltest oder Antigen-Tests zur Eigenanwendung durch Laien muss man sich absondern (Isolation) und dann sofort einen PCR-Test machen lassen.
  • Grundsätzlich gilt: Haushaltsangehörige und enge Kontaktpersonen von Infizierten müssen nicht mehr in Quarantäne. Haushaltsangehörigen und engen Kontaktpersonen von Infizierten wird empfohlen, mindestens fünf Tage ihre Kontakte zu reduzieren und sich täglich zu testen. Schülerinnen und Schüler, die mit einer infizierten Person in einem Haushalt leben oder sonstige enge Kontaktperson einer infizierten Person sind, müssen daher zur Schule gehen.

Corona-Schutzimpfung für Kinder und Jugendliche ab fünf Jahren

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat eine Indikationsimpfung für die Corona-Impfung Kindern von fünf bis elf Jahren mit Vorerkrankungen und Kontakt zu Risikopatienten empfohlen. Aber auch gesunde Kinder sollen bei individuellem Wunsch geimpft werden können. 
Bezüglich der Corona-Schutzimpfung für Kinder und Jugendlichen stellen sich wichtige Fragen: Warum sollte ich mein Kind impfen lassen? Wie wirksam ist die Impfung? Wie sicher ist sie für Kinder? Welche Impfreaktionen können dabei auftreten? Auf diese Fragen und Sorgen geht ein Ratgeber für Eltern und Sorgeberechtigte vom Bundesministerium für Gesundheit ein.
Zum Download: 

FAQ zu Corona, Kinderkrankengeld, Krankheits-Symptomen, Quarantäne

1. Schnupfen oder Covid 19?

  • Die Symptome, die bei einer Corona-Infektion auftreten, sind zu Beginn vergleichbar mit einer Erkältung. Wer insbesondere in der Erkältungszeit Atemwegssymptome hat, muss deswegen nicht an Corona erkrankt sein. Zur genauen Abklärung empfiehlt sich den Hausarzt zu kontaktieren. Nicht alle Symptome müssen bei einer Infektion auftreten. Viele Menschen bleiben auch symptomfrei oder haben nur leichte Beschwerden.
  • Typische Symptome sind hohes Fieber (über 38 Grad), trockener Husten, Kopf- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit sowie Kratzen im Hals. Bei einigen Menschen vorübergehend Verlust des Geruchs- und Geschmacksinns.
  • Ein alleiniger Schnupfen ist aber kein Grund mehr, ein Kind nach Hause zu lassen oder durch die Einrichtung nach Hause zu schicken. Dazu müssten weitere Symptome wie Fieber, trockener Husten und allgemeine Abgeschlagenheit kommen. Dann ist das Kind nach Hause zu schicken, zu beobachten und eventuell ein Test zu veranlassen.

Weitere Hinweise geben diese Merkblätter:

2. Wie hoch ist das Infektionsrisiko von Kindern?

Kinder sind nach Angaben des RKI grundsätzlich empfänglich für eine Infektion und können dadurch auch andere infizieren. Kinder und Jugendliche zeigen häufig keine oder nur milde Symptome, schwere Verläufe sind deutlich seltener als bei Erwachsenen.

5. Mein Kind könnte Risikopatient sein, was jetzt?

Schülerinnen und Schüler, in deren Familie eine Person an einer Lungenerkrankung wie Asthma, COPD oder Lungenfibrose, Diabetes, Rheuma oder einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit des Herzens leidet, können, je nach Schwere bis auf Weiteres mit einem ärztlichen Attest vom Unterricht befreit werden.

6. Was mache ich, wenn mein Kind Krankheitssymptome zeigt

  • Kranke Kinder dürfen die Kita, Kindertagespflegestelle oder Schule nicht besuchen. Aufgrund des derzeit allgemeinen Risikos einer Ansteckung mit dem Corona-Virus muss Ihr Kind bei Auftreten typischer Atemwegssymptome oder Magen-Darm-Infekten unbedingt zu Hause bleiben, bis die Symptome abgeklungen sind. Kontaktieren Sie Ihren Hausarzt, ob ein PCR-Test notwendig ist.
  • Von Ihrem Arzt erhalten Sie eine Krankschreibung 
  • Sollte sich die Erkrankung im Verlauf der Quarantänezeit verschlimmern, suchen Sie mit Ihrem Kind einen Arzt auf. Rufen Sie auf jeden Fall zuerst dort an, bevor sie hingehen!
  • Bei Fragen können sich zu jeder Zeit (auch nachts und am Wochenende) an den ärztlichen Bereitschaftsdienst wenden (Telefon: 116 117). In akuten Notfällen wählen Sie den Notruf 112. Ein Aufenthalt im Krankenhaus ist jedoch nur bei schweren Verläufen notwendig, die bei Kindern in der Regel nicht auftreten.

7. Informationen zur Quarantäne

Es gelten derzeit unterschiedliche Quarantäneregeln: Allgemein für alle Bürgerinnen und Bürger, für Schul- und Kitakinder, nach der Einreise aus Hochinzidenz- und Virusvarianten-Gebieten, für die Anwendung mit einem Selbst- und Schnelltest.
Alle Regeln und Informationen stehen oben unter dem Punkt "Quarantäne und Betretungsverbot" sowie unter den unten stehenden Links: 

8. Verhalten nach Selbst- und Schnelltests

Grundsätzlich muss man sich nach einem positiven Selbst- oder Schnelltest unmittelbar in Isolation begeben und einen PCR-Test machen lassen. Die Informationen finden Sie auf der Seite "Positiver Corona-Test: Regeln und Quarantänepflicht":

9. Kinderkrankengeld

Für jedes Elternteil wird es dieses Jahr weitere 10 zusätzliche Arbeitstage Kinderkrankengeld geben. Damit stehen jedem Elternteil 30 statt 20 Tage zur Verfügung. Alleinerziehende erhalten 20 zusätzliche Tage und haben damit 60 statt 40 Kinderkrankentage.

Corona und Schule: Informationen vom Hessischen Kultusministerium

Das Hessische Kultusministerium informiert auf seiner Website Eltern und Lehrkräfte über aktuelle Entwicklungen zu Corona und Vorgaben vom Land rund um das Thema Schule.

Kinderleicht erklärt: Coronatest-Anleitung von Dr. Kasperl von der Augsburger Puppenkiste

Kinderleicht erklärt – so einfach funktionieren die Selbsttests für Schülerinnen und Schüler. „Dr. Kasperl“ von der Augsburger Puppenkiste zeigt Erwin, dem Erdmännchen, worauf bei der Durchführung besonders zu achten ist. Weitere Informationen, Anleitungen und FAQs auf https://www.km.bayern.de/selbsttests

Kinderleicht erklärt: Coronatest-Anleitung von Dr. Kasperl von der Augsburger Puppenkiste © Augsburger Puppenkiste(R) 2021, Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Gebrauch von Mund-Nasen-Schutz bei Kindern

Corona, Kitas, Kindertagespflegestellen: Informationen vom Hessischen Kultusministerium

Mehrsprachige Informationen

Informationen, Rat und Hilfe

Wie können Eltern ihren Kindern erklären, warum sie sich jetzt besonders schützen müssen oder wie das Virus übertragen wird. Wo gibt es Hilfe bei familiären Belastungssituationen?