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Das Bündnis für Bildung Offenbach veranstaltet einen Fachtag „Kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche – Herausforderungen, Wirkungen und Umsetzungsperspektiven der musisch-künstlerischen Bildung in der Stadt Offenbach“. Die Veranstaltung findet am 25. Januar 2018 von 13.30 bis 17.30 Uhr statt.

Förderprogramme für kulturelle Bildungsangebote haben derzeit Hochkonjunktur. Ob der Bund mit dem Programm „Kultur macht stark“, das Land Hessen mit dem „Kulturkoffer“, die Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung, die „Ich kann was!“-Initiative der Deutschen Telekom Stiftung oder das Programm „Künste öffnen Welten“ der Bundesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. – sie alle unterstützen mit viel Geld den Auf- und Ausbau kulturpädagogischer, kreativ-künstlerischer Projekte und das Entstehen entsprechender institutionsübergreifender Arbeitsbündnisse.

Doch wie wirken sich kulturelle Bildungsangebote bei Kindern und Jugendlichen wissenschaftlich gestützt überhaupt aus? Welche Bedingungen benötigt es, damit diese Programme gelingen? Wie ist der Stand der Vernetzung und Zusammenarbeit in der kulturellen Bildungslandschaft Offenbachs? Welche Bedarfe zur Weiterentwicklung gibt es? Mit diesen und weiteren Fragen befasst sich der Fachtag „Kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche – Herausforderungen, Wirkungen und Umsetzungsperspektiven der musisch-künstlerischen Bildung in der Stadt Offenbach“, der am 25. Januar von 13.30 bis 17.30 Uhr vom Bündnis für Bildung Offenbach im Stadtverordnetensitzungssaal (Rathaus, Berliner Straße 100) veranstaltet wird.

Fachtag richtet sich an Fachpublikum und interessierte Öffentlichkeit

Der Fachtag richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen Kita, Schule, Jugendhilfe, Kultur und Integration sowie an eine interessierte Öffentlichkeit. Nach der Eröffnung durch Bildungsdezernent Paul-Gerhard Weiß setzt sich Professor Dr. Werner Thole von der Universität Kassel in seinem Vortrag mit theoretischen Grundannahmen, Herausforderungen, Wirkungsmöglichkeiten von Kulturarbeit und aktuellen Forschungsergebnissen auseinander. Dr. Michael Koch, bis Ende 2017 langjähriger Mitarbeiter des Jugendamts, stellt am Beispiel des MultiArtTheaters einerseits ein bundesweit einmaliges Praxisprojekt vor, andererseits aber auch einige Widersprüche zwischen Wirkungsannahmen und tatsächlichen Auswirkungen eines solchen Angebotes.

Vor und nach der Veranstaltung sowie in der Pause lädt der „Markt der Möglichkeiten kultureller Bildungsangebote“ die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein, regionale Anbieter kreativ-kultureller und musisch-ästhetischer Bildungsarbeit sowie deren Angebote kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und vielleicht sogar in konkrete Kooperationen einzutreten. Auch zu möglichen Finanzierungsfragen können dort Auskünfte erteilt werden. Auf dem Podium diskutierten anschließend Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Schule, Kultur und Jugendhilfe, aber auch junge Offenbacher über das bislang in Offenbach Erreichte, über Zugangsmöglichkeiten aber auch Zukunftsüberlegungen.

Schwerpunkt 2018 liegt auf kultureller Bildung

Veranstaltet wird der Fachtag vom 2014 gegründeten Bündnis für Bildung Offenbach. Es verfolgt das Ziel, die Abstimmung zwischen Akteuren in der kommunalen Bildungslandschaft zu verbessern und dazu regelmäßig aktuelle Bildungsthemen aufzugreifen und zu diskutieren. Für das Jahr 2018 wurde der Schwerpunkt „Kulturelle Bildung“ beschlossen. Die Geschäftsführung des Bündnisses liegt bei der an der Volkshochschule Offenbach angesiedelten Fachstelle Bildungskoordinierung und Beratung, die in Kooperation mit dem Jugendamt die Planung für den Fachtag übernommen hat.

Die Teilnahme ist kostenlos und für Lehrkräfte als Fortbildungsveranstaltung akkreditiert. Weitere Informationen und der Anmeldebogen finden sich unter www.offenbach.de/bildungskoordinierung.

Rückfragen beantwortet Kai Seibel von der Fachstelle Bildungskoordinierung und Beratung, Tel. 069 8065-3153, E-Mail: kai.seibel@offenbach.de

Offenbach, 02.01.2018