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Infoabend
© Stadt Offenbach/Volkshochschule/Fachstelle Bildungskoordinierung
Welcher Bildungsweg nach der Grundschule der passende ist – diese Frage beschäftigt aktuell Schulkinder der 4. Jahrgangsstufe und ihre Eltern. Denn im Februar starten die Beratungsgespräche an den Grundschulen, in denen die Lehrkräfte eine Empfehlung für den weiterführenden Bildungsgang geben. „Ob Haupt-, Realschule mit Förderstufe, Kooperative/Integrierte Gesamtschule oder Gymnasium - die Schullandschaft der Stadt Offenbach ist überaus vielfältig. Gerade weil auf einen guten Schulabschluss immer weiter aufgebaut werden kann und viele Wege zum Ziel führen, benötigen Eltern für die Entscheidung zum weiteren Bildungsweg ihrer Kinder gute und verlässliche Informationen“, erläutert Bildungsdezernent Paul-Gerhard Weiß den Nutzen von Elterninformationsabenden. Diese Abende finden im November traditionell an den Offenbacher Grundschulen statt – in diesem Jahr aber nach einem neuen und besonderen Format.

Dieses neue Format der Elterninformation hatten Lehrkräfte und Mitarbeiter der an der Volkshochschule angesiedelten Fachstelle Bildungskoordinierung und Beratung entwickelt. Neu war, dass nicht jede Grundschule selbst einen Elternabend ausrichtete, sondern sich 3-4 Grundschulen einer Stadtregion zu einem Verbund zusammenschlossen. So wurden stadtweit nur vier Elternabende abgehalten. Neu war auch die inhaltliche Ausrichtung. Zu Beginn gaben Referenten des Staatlichen Schulamts und der Fachstelle Bildungskoordinierung und Beratung Tipps zur Elternwahl sowie einen Überblick über die Bildungsgänge, Schulformen und das Lenkungsverfahren des Staatlichen Schulamtes. Im Anschluss wurde ein Kurzfilm des Hessischen Kultusministeriums zu den Bildungswegen in Hessen gezeigt. Danach wechselten die Eltern zu einem „Markt der Möglichkeiten der weiterführenden Schulen“. Dort konnten sie Kontakte zu Schulvertretern knüpfen und ihre individuellen Fragen stellen. Auch Vertreter von elan, einem Informations- und Fortbildungsangebot für Eltern an hessischen Schulen, standen den Marktbesuchern Rede und Antwort.

„Die Grundschulen wurden durch das neue Format entlastet, da nicht jede allein einen Elternabend planen musste. Die Eltern erhielten einheitliche, den Vorgaben des Hessischen Kultusministeriums entsprechende Informationen. Darüber hinaus konnten sie an einem Abend, an einem Ort mit den weiterführenden Schulen der Stadt Offenbach ins Gespräch kommen“, erläutert die Leiterin des Staatlichen Schulamts, Susanne Meißner, die Vorteile des neuen Formats.

„Mit dem Format haben wir an den vier Elternabenden stadtweit über 600 Eltern erreicht. Die städtischen weiterführende Schulen sowie eine Privatschule nahmen an den Abenden teil. Die Resonanz von Eltern und Schulvertretern war überaus positiv. Nun werden die Vorbereitungsgruppe und das Staatliche Schulamt die Rückmeldungen auswerten und Schlüsse für eine mögliche Umsetzung in 2018 ziehen“, sagt Kai Seibel, Leiter der Fachstelle Bildungskoordinierung und Beratung, zur Perspektive des neuen Formats.

Offenbach am Main, 15. Januar 2018