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Gemeinsam mit der Stadt Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis will die Stadt Offenbach Informationstechnik beschaffen und Dienstleister beauftragen, um die Mittel des Digitalpaktes bestmöglich zu nutzen. Das hat der Magistrat der Stadt am Mittwoch, 3. Juni, beschlossen.

Dies dient auch der Erfüllung der Vorgaben aus der Förderrichtlinie, welche die Kommunen zu Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit verpflichtet.

„Wir wollen gemeinsam handeln, damit wir durch das größere Auftragsvolumen attraktiv für gute Dienstleister bei den Ausschreibungen sind. Gleichzeitig bündeln wir unser Personal, weil wir nicht mehr parallel für die gleichen Anträge arbeiten müssen“, erläutert Bildungsdezernent Paul-Gerhard Weiß den Beschluss. Dies gilt für alle Aufträge, bei denen es kein Angebot der Ekom21 gibt. Ekom21 ist ein kommunaler IT-Dienstleister, der Fachanwendungen für Kommunen anbietet.

Hintergrund

Offenbach hat im ersten Schritt 3,37 Millionen für den Einbau von WLAN an Offenbacher Schulen insgesamt sowie noch separat weitere rund 850.000 Euro für WLAN an 3 Schulen mit derzeit laufenden Sanierungsmaßnahmen beantragt. Insgesamt kann die Stadt eine Summe von 9,67 Millionen aus dem Digitalpakt erwarten, wovon allerdings 2,4 Millionen als kommunaler Eigenanteil aufzubringen sind. Als erste Kommune erhielt Offenbach bereits im Januar einen ersten Förderbescheid aus dem Digitalpakt.

5. Juni 2020