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Gruppenbild mit den ausgezeichneten Kindern
Stadtrat Paul-Gerhard Weiß (rechts oben) hat im Beisein des Schulleiters Oliver Schröder und der Kunstlehrerin und Wettbewerbskoordinatorin Nafsika Niku-Hamm (links im Bild) die Preise an die Mathildenschülerinnen und –schüler überreicht. © Mathildenschule
„Denk mal – worauf baut Europa“ war das Thema des 65. Europäischen Wettbewerbs, einem europaweiten Kunstwettbewerb an dem auch die Schülerinnen und Schüler der Mathildenschule in Offenbach teilgenommen haben. Und das mit großem Erfolg: Fünf Bundespreise, 19 Landespreise und einen Anerkennungspreis haben die Kinder abgeräumt.

Die Preise hat Stadtrat Paul-Gerhard Weiß, der die Schirmherrschaft über den Wettbewerb übernommen hat, am Mittwoch überreicht: Die Gewinnerinnen und Gewinner erhielten Büchergutscheine und einen OF-loves-you-Turnbeutel.

Die Grundschüler hatten zwei Themen zur Auswahl. Das erste lautete „Wer will fleißiger Handwerker sein…“ und die Aufgabe bestand darin, die unterschiedlichen handwerklichen und künstlerischen Berufe, die es in Europa gab und gibt in Bildern darzustellen. „Wir haben im Unterricht zusammen überlegt, welche handwerklichen Berufe es gibt“, erzählt Kunstlehrerin und Wettbewerbskoordinatorin Nafsika Niku-Hamm. „Die Kinder konnten sich dann einen Beruf aussuchen.“ In der Umsetzung hat sie den Kindern freie Hand gelassen – sie durften zeichnen oder mit Pastellfarben, Pastell-Ölkreide oder Linolfarbe malen.

Die Bilder der Schüler.
Mit diesen Kunstwerken haben die Schülerinnen und Schüler der Mathildenschule Landes- und Bundespreise beim Europäischen Wettbewerb gewonnen. © Mathildenschule

Das zweite Thema, das zur Wahl stand, lautete „Deine europäische Stadt – Du bist der Baumeister!“ Die Kinder sollten in einem Kunstwerk ihre europäische Stadt entwerfen, in der sich alle wohlfühlen. „Es ging darum, wie das Leben in einer echten oder fiktiven europäischen Stadt aussieht“, so Niku-Hamm. „Die Kinder sollten sich Gedanken über das Zusammenleben in einer Stadt machen – das ist schon anspruchsvoll.“ Auch hier hat die Kunstlehrerin den Kindern in der Umsetzung weitgehend freie Hand gelassen: Die einen haben Kollagen gebastelt, andere gezeichnet oder gemalt. „Es sollten aber schon auch Menschen zu sehen sein, es geht nicht um die Gebäude sondern um das Leben.“

Die Mathildenschule beteiligt sich schon seit 2006 am Europäischen Wettbewerb und hat in den letzten Jahren immer sehr gut abgeschnitten. Die Fünftklässlerin Gül Canpolat hat seit ihrem ersten Schuljahr jedes Jahr teilgenommen und in diesem Jahr schon den fünften Bundespreis gewonnen. In der Mittelstufe lautete das Thema „Abenteuer in Schlössern, Burgen und Gotteshäusern“ und die Kinder hatten die Aufgabe, in ihrem Bild eine Geschichte zu erzählen, die die geschichtliche und kulturelle Vielfalt Europas zeigt.

Kinder gestalten die Ausstellung
Die Kinder haben die Ausstellung in der Cafeteria der Mathildenschule selbst gestaltet. © Mathildenschule

Die ausgezeichneten Kunstwerke sind in der Cafeteria der Mathildenschule ausgestellt. Auch die Ausstellung haben die Kinder selbst gestaltet. Insgesamt haben am Europäischen Wettbewerb 85.626 Schülerinnen und Schüler in Deutschland teilgenommen, 6.029 davon in Hessen. Die eingereichten Beiträge wurden zunächst von einer Jury auf Landesebene bewertet. Die besten Arbeiten werden dann an die Bundesjury weitergegeben und erneut bewertet. Die Bundespreiseträger wurden im Mai im hessischen Landtag ausgezeichnet.

15. Juni 2018