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Damit Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien in der Schulkantine oder in der KITA essen, an Klassenfahrten teilnehmen und bei Bedarf Nachhilfestunden nehmen können, gibt es seit 2011 das Bildungs- und Teilhabepaket (BuT).
Weil die Corona-Pandemie das Leben seit März durcheinandergewirbelt hat, Schulen geschlossen und viele Eltern mit Home-Schooling bis an ihre Grenzen gefordert waren, haben MainArbeit und das Sozialamt schnell reagiert: Ab sofort können Familien im Bezug von Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II), Wohngeld, Kinderzuschlag, des Sozialgesetzbuches XII und nach dem Asylbewerberleistungsgesetz die Übernahme von zusätzlichen Kosten für Lernförderung in den Sommerferien und zum Beginn des neuen Schuljahres beantragen.

Kein Kind soll abgehängt werden

„Das ist eine wichtige Unterstützungsleistung für viele Familien, damit kein Kind abgehängt wird in unserer Stadt. Damit erhalten viele Kinder die Möglichkeit, den behandelten Lernstoff aufzuarbeiten und zu vertiefen“, betont die Sozialdezernentin Sabine Groß.

„Normalerweise ist die Beantragung der Lernförderung erst ab den Herbstferien möglich, eben, wenn absehbar ist, dass das Lernziel sonst nicht erreicht wird“, erläutert Christian Eitel, Teamleiter Leistung im Kommunalen Jobcenter MainArbeit. Jetzt sei dies jedoch bereits ab den Sommerferien mit Mitteln aus dem Bildungs- und Teilhabepaket möglich, wenn die Schule die Notwendigkeit hierfür bescheinigt und selbst keine kostenlosen schulischen Angebote anbietet.

17. Juli 2020