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Die Bäckerei Weller gibt jungen Menschen eine Chance und leistet damit ganz nebenbei einen Beitrag zur Integration.

Alle klagen über den Fachkräftemangel, besonders im Handwerk. Die Bäckerei Weller ist aktiv geworden und sorgt selbst für ihren qualifizierten Nachwuchs. Durch gezielte Information und gute Ausbildungsbedingungen konnte Weller 2016 für die 23 Filialen im Rhein-Main-Gebiet 14 neue Azubis gewinnen. Elf junge Menschen machen bei der Bäckerei Weller ihre Ausbildung zu Bäckereifachverkäufer/innen, drei lernen das Bäckerhandwerk.

Bäcker
© Pexels Pixabay
Beim Besuch der hausinternen Schulung konnten die Mitarbeiterinnen der KAUSA Servicestelle (Amt für Arbeitsförderung) die Jugendlichen kennen lernen. Ihre beruflichen Wege sind so unterschiedlich, wie die Herkunft ihrer Familien. Die Bäckerei Weller heißt sie willkommen, wie sie sind, im fehlenden Schulabschluss, noch etwas holprigem Deutsch oder einem Kopftuch sieht man hier keinen Hinderungsgrund, den jungen Menschen den Zugang zu einem qualifizierten Beruf zu ermöglichen.

Für einige von ihnen sahen die Aussichten auf einen Ausbildungsplatz nicht gut aus und sie sind froh, dass sie bei Weller ihren Platz gefunden haben. Andere können einen guten Haupt- oder Realschulabschluss vorweisen, haben sich schon frühzeitig in verschiedenen Berufen ausprobiert und die Arbeit in der Bäckerei als ihren Traumjob erkannt.

Can Kaya, ein junger Mann aus Frankfurt hat seinen Weg in die Ausbildung zum Bäckereifachverkäufer über ein Schulpraktikum und einen Aushilfsjob bei Weller gefunden. Für ihn ist die Ausbildung „der Jackpot“, wie er sagt. Lorena Petroni hingegen sieht in der Ausbildung ihre „letzte Chance“. Ihr war länger nicht so klar, wo es beruflich hin gehen soll, die letzte Station war eine Ausbildung zur Floristin, doch das passte nicht. Die Bäckerei Weller hat sie dann über ein Praktikum kennen gelernt, gezeigt, was sie kann und den Ausbildungsplatz erhalten.

Am gemeinsamen Schulungstag sind die jungen Lehrlinge sichtlich mit Interesse und Freude dabei. Die Filialleiterin aus Neu Isenburg, Frau Müller zeigt ihnen, wie sie Kuchenstücke verpacken sollen. Sie helfen sich gegenseitig, lachen dabei viel und man erkennt, dass hier eine motivierte Gruppe junger Menschen zusammen gekommen ist, die sich in ihrer Verschiedenheit ganz wunderbar ergänzen.
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