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Elternveranstaltung: Wie geht es nach der Schule weiter?
© Stadt Offenbach
„Unterstützen Sie ihre Kinder in dem Bewerbungsprozess auch emotional und erklären Sie ihnen, dass eine Absage nichts mit ihrer Persönlichkeit zu tun hat.“
Mit dieser Bitte beendete José Lopes Vicente von der Firma Feintool aus Obertshausen seinen Vortrag und den offiziellen Teil der Elterninformationsveranstaltung zum Thema „Wie geht es nach der Schule weiter?“. In Kooperation mit dem Projekt Wir und dem internationalen Frauentreff „Café Miriam“ organisierte die KAUSA Servicestelle Offenbach diese Veranstaltung. 22 Frauen kamen in die Mirjamgemeinde Offenbach, um sich bei Kaffee und Kuchen über die vielfältigen Möglichkeiten der dualen Ausbildung zu informieren. Die Suche nach einem Ausbildungsplatz ist oft langwierig und erfordert viele Anläufe. Wichtig ist, dass junge Menschen lernen, auch mit Absagen umzugehen, motiviert weiter machen und einen langen Atem entwickeln. Die Unterstützung durch die Familie kann dabei sehr wertvoll sein. Wie Eltern ihre Kinder bei der Ausbildungsplattsuche gut unterstützen können, war ein zentrales Thema der Elterninformationsveranstaltung der KAUSA-Servicestelle vom Amt für Arbeitsförderung.
Vortrag KAUSA
© Stadt Offenbach
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch die KAUSA Servicestelle. Die Mitarbeiterinnen lieferten allgemeine Informationen zur dualen Ausbildung und gaben einen Einblick in die Einflusskriterien bei der Berufswahl. Die Frauen erfuhren, welch bedeutenden Einfluss sie auf die Berufswahl ihrer Kinder haben und dass es förderlich für die Berufswahl ist, wenn man sich einen breiten Überblick über die verschiedenen Ausbildungsberufe verschafft und seine Kinder darin bestärkt, sich in den verschiedenen Berufsfeldern auszuprobieren.
Nina Zimmer Auszubildende bei der ESO
© Stadt Offenach
Im Anschluss berichtete die Auszubildende Nina Zimmer von ihrer bisherigen Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement bei der ESO Offenbach und gab neben allgemeinen Informationen zu diesem Beruf auch Einblicke in ihren Ausbildungsalltag.
Bernd Wiegand Ausbildungsberater IHK
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Bernd Wiegand, der Ausbildungsberater der IHK Offenbach, knüpfte daran an und informierte über die technischen und kaufmännischen Ausbildungsberufe und die jeweiligen Weiterbildungsmöglichkeiten. Außerdem gab er generelle Tipps und berichtete aus seinen Beratungsgesprächen. Eine wichtige Botschaft, die er den Frauen mitgab, war: „Es gibt kein Kind, das nichts kann. Man muss nur rausfinden, wo die Stärken liegen!“
Sabine Paul-Kickuth von der Behindertenhilfe Offenbach
© Stadt Offenbach
Sabine Paul-Kickuth von der Behindertenhilfe Offenbach stellte verschiedene Ausbildungsberufe im sozialen und pflegerischen Bereich vor: Heilerziehungspfleger/in, Altenpfleger/in und Erzieher/in. Ebenfalls berichtete sie von der Möglichkeit des Freiwilligen Sozialen Jahrs, welches sich besonders eignet, um die eigenen Stärken zu ergründen, den Erfahrungsschatz und „Softskills“, also soziale und kommunikative Kompetenz auszubauen und festzustellen, ob eine berufliche Zukunft in einem der sozialen und/oder pflegerischen Bereichen vorstellbar ist.
Jose Vicente Lopes von der Firma Feintool
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José Lopes Vicente rundete die Veranstaltung mit der Vorstellung der Ausbildungsmöglichkeiten im technischen und logistischen Bereich und den Karrierechancen bei der Firma Feintool ab. Besonders begeistert waren die Frauen von der Tatsache, dass die Firma den jungen Menschen nach der Ausbildung die Möglichkeit eröffnet, den Meister zu machen sowie im Ausland (USA oder China) Berufserfahrungen zu sammeln.
Bereits während der Vorträge stellten die Frauen Fragen an die Betriebe, beispielsweise zu den Zugangsvoraussetzungen und Einstellungskriterien bestimmter Ausbildungsberufe oder zu dem Ablauf des Bewerbungsverfahrens in den einzelnen Betrieben. Nach dem Ende des offiziellen Teils bestand die Möglichkeit, sich in persönlichen Gesprächen auszutauschen, die Referenten und die Besucherinnen nutzten dieses Angebot sehr gerne.
Einen besonderen Dank richteten die Mitarbeiterinnen der KAUSA Servicestelle an Sevgi Ergisi und Hossnia Ellouhi, die die Organisation der Veranstaltung unterstützt haben und an ihr Engagement beim Übersetzen während der Veranstaltung. Ebenso möchten wir uns herzlich bei den teilnehmenden Betrieben für ihre Zeit und die äußert informativen Vorträge bedanken, deren Inhalte weit über eine allgemeine Information zu den jeweiligen Ausbildungsmöglichkeiten hinausreichte, sowie bei der Mirjamgemeinde, die den Raum für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt hat.
Vortrag KAUSA Stadt Offenbach
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