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Vom 24.06 bis zum 27.06.2019 organisierte die KAUSA Servicestelle auch in diesem Jahr eine Projektwoche zum Thema Berufsorientierung an der Edith-Stein-Schule.
Projektwoche ESS
Teilnehmer als Sanitäter © Stadt Offenbach
Am ersten Tag absolvierten die Teilnehmer aus den 8. und 9. Realschulklassen eine Potenzialanalyse. Die Jugendlichen konnten ihre Fähigkeiten an sechs verschiedenen Stationen mit Aufgaben aus der Düsseldorfer Potenzialanalyse testen. Die sechs Aufgaben entsprechen dem RIASEC Modell, das von sechs verschiedenen Berufsbereichen, aufbauend auf den Arbeitsinhalten und Anforderungsprofilen, ausgeht. Beispielsweise übten sie sich als Verkäuferinnen und Verkäufer im Kundenkontakt, testeten ihr handwerkliches Geschick bei dem Aufbau von einem Regal und fungierten als Sanitäter bei einem Unfall.
Am zweiten Tag standen die Soft Skills, also die persönlichen und sozialen Kompetenzen, der Jugendlichen im Fokus. Aufbauend auf Erfolgsgeschichten aus dem Leben der Jugendlichen wurden deren persönlichen Stärken herausgearbeitet. Mit Hilfe dieser Erkenntnisse und der Ergebnisse der vorangegangenen Potenzialanalyse wurden dann passende Ausbildungsberufe ermittelt. Um die Berufe möglichst realitätsnah kennenzulernen, hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, einen Einblick in den Arbeitsalltag mit Hilfe von VR-Brillen zu erhalten.
VR-Brillen
VR-Brillen © Jan Vašek Pixabay
Das Kennenlernen von verschiedenen Ausbildungsberufen stand am dritten Tag der Berufsorientierungswoche im Fokus. Zwei Ausbildungsbotschafter der IHK Offenbach berichteten den Jugendlichen direkt aus ihrem Ausbildungsalltag. Eine Auszubildende zur Zerspanungsmechanikerin brachte Beispiele ihrer Arbeit mit und schilderte die Vorteile einer Ausbildung in der Metall- und Elektrobranche. Der Auszubildende von Gate Gourmet erläuterte seine Aufgaben als Fachkraft für Lagerlogistik in dem Unternehmen und gab einen detaillierten Einblick in die verschiedenen Abläufe, die er ausführt und kontrolliert. Im Anschluss präsentierten die Teilnehmer jeweils einen Ausbildungsberuf, den sie am Vortrag durch den Abgleich ihrer Stärken, Fähigkeiten und Interessen mit den Anforderungen und Aufgaben verschiedener Ausbildungsberufe, ausgesucht hatten.
Der letzte Tag der Projektwoche wurde genutzt, um mit den Jugendlichen einen Plan zur Erreichung ihrer beruflichen Ziele zu erstellen. Zu Beginn wurden die verschiedenen Wege, die ihnen nach ihrem Schulabschluss offen stehen, aufgezeigt. Danach wurde gemeinsam herausgearbeitet, wie der Bewerbungsprozess für eine Ausbildung abläuft. In individuellen Gesprächen erhielten die Jugendlichen dann ein Feedback und ein Zertifikat, dass Auskunft über ihre Stärken und dazu passenden Berufsbereichen gibt, und es wurde besprochen, welche Schritte sie gehen müssen, um ihr persönliches Berufsziel erreichen zu können.
Ein Großteil der Jugendlichen konnte innerhalb der Projektwoche einen Beruf finden, für den sie sich ab dem nächsten Schuljahr bewerben möchten. An die Bewerbung können sie das in der Projektwoche erhaltene Zertifikat anfügen. Insgesamt waren die Teilnehmer mit der Projektwoche sehr zufrieden und auch die KAUSA Servicestelle behält die Projektwoche in guter Erinnerung. Das erprobte Format soll auch in Zukunft weiter genutzt werden.
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