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Das Übergangsmanagement ist im Amt für Arbeitsförderung, Statistik und Integration der Stadt Offenbach angesiedelt. Es schafft individuelle Wege für junge Menschen zum Einstieg in die Berufs- und Arbeitswelt, steuert das Angebot an Maßnahmen und Projekten, vernetzt Akteure, stellt Transparenz her und führt selbst Projekte durch.

Aktuelles aus dem Übergangsmanagement

Die Projekte des Übergansmanagements

Übergangsmanagement der Stadt Offenbach
© Stadt Offenbach
Ergänzend zu den Angeboten der Schulen, der Agentur für Arbeit und der Mainarbeit führt das kommunale Übergangsmanagement in Kooperationen mit lokalen Akteuren wie der Industrie- und Handelskammer oder der Handwerkskammer eigene Projekte durch, um junge Offenbacherinnen und Offenbacher in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit im Übergang Schule – Beruf (OloV)

OloV wurde 2005 als ein Projekt des Hessischen Pakts für Ausbildung ins Leben gerufen und wird seither als hessische Landesstrategie umgesetzt. Seit Januar 2014 ist die regionale Koordination im Übergangsmanagement der Stadt Offenbach angesiedelt. Ziel von OloV ist es durch Kooperation und Koordination der regionalen Ausbildungsmarkt-Akteure Strukturen zu schaffen, zu stabilisieren und dauerhaft zu verankern, in denen Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf unterstützt werden. Die Transparenz über Angebote und Maßnahmen in diesem Feld soll erhöht sowie Parallel- und Doppelstrukturen vermieden werden.

Lernbegleitung

Seit 2012 wird die Lernbegleitung im Übergangsmanagement angeboten. In der Lernbegleitung werden Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10 der integrierten Gesamtschulen in Offenbach darin unterstützt, ihre schulischen Leistungen zu verbessern. Neben den Schwerpunktfächern Deutsch, Mathematik und Englisch, erhalten sie auch in allen anderen Fächern Unterstützung. Dabei versuchen die Lernbegleiter/innen nicht nur eine Hilfestellung auf der fachlichen Ebene zu geben, sondern auch das „Lernen-lernen“ zu vermitteln. Die Lernbegleitung ist für alle Schüler/innen freiwillig und kostenlos und findet nachmittags statt. Zeiten der Lernbegleitung: Mo-Do: 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr Ansprechpartner: Kai Vogel, Tel.: 069 8065 4358, kai.vogeloffenbachde

KAUSA Servicestelle

Seit Juli 2016 ist die KAUSA Servicestelle im Übergangsmanagement angesiedelt. Ziele der KAUSA Servicestelle sind die Ausbildungsaktivität und -qualität in Unternehmen zu steigern und Jugendliche mit Migrationshintergrund verstärkt in duale Ausbildung zu integrieren. Hierfür bietet die KAUSA Servicestelle Beratungsangebote für Jugendliche mit Migrationshintergrund und ihre Eltern an und informiert Selbstständige und kleine und mittlere Unternehmen über Unterstützungsstrukturen und -instrumente. Die KAUSA Servicestelle wird im Rahmen des Ausbildungsstrukturprogramms JOBSTARTER plus umgesetzt. Dieses wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union.

KUBUS - Kleinunternehmen bilden aus

Im Januar 2019 startete das Projekt KUBUS (Klein- und Kleinstunternehmen bilden aus) im Übergangsmanagement im Amt für Arbeitsförderung, Statistik und Integration. Das übergeordnete Ziel des Projekts KUBUS ist es, Klein- und Kleinstunternehmen (KKU) in Offenbach am Main zu beraten und zu unterstützen, so dass sie erstmalig eigene Ausbildungsplätze anbieten, eine frühere Ausbildungsbeteiligung wieder aufnehmen oder ihr bestehendes Ausbildungsengagement aufrechterhalten und ausbauen können. Dabei werden gemeinsam mit den KUBUS-Netzwerkpartnern (Kammern, Innungen, BA, Jobcenter) passende Betriebe identifiziert und angesprochen. KUBUS unterstützt die so identifizierten Betriebe gezielt bei der Akquise von Bewerber/innen, indem für die Unternehmen der Kontakt zu Schulen bzw. zu den jeweiligen Abgangsklassen hergestellt wird. Außerdem unterstützt KUBUS die Betriebe beim Einsatz moderner Rekrutierungskanäle zur Akquise von neuen Auszubildenden. Das Projekt stärkt die kleineren Ausbildungsbetriebe in Offenbach, trägt dazu bei, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und verleiht dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt in Offenbach positive zukunftsweisende Impulse. KUBUS wird im Rahmen des Ausbildungsstrukturprogramms JOBSTARTER plus umgesetzt. Dieses wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union.

ZUG - Zukunft gestalten

Zum 01. September 2015 startete das Projekt „Zukunft gestalten – ZUG“ im Übergangsmanagement. Junge erwerbslose Erwachsene erhalten Unterstützung auf ihrem Weg ins Berufsleben. In Einzelberatungen und Gruppenaktivitäten werden individuelle Entwicklungsperspektiven erarbeitet und mögliche Anschlüsse aufgezeigt. Kooperationspartner sind das kommunale Jobcenter MainArbeit und die Agentur für Arbeit in Offenbach. Grundlage ist die ESF-Integrationsrichtlinie Bund mit dem Handlungsschwerpunkt Integration statt Ausgrenzung (IsA), die über das Bundesministerium für Arbeit und Soziales umgesetzt wird.

QuABB - Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule

QuABB ist ein hessisches Landesprojekt zur Verringerung von Ausbildungsabbrüchen in dualen Ausbildungen. Die QuABB-Ausbildungsbegleitung wird in Offenbach seit Oktober 2015 vom Übergangsmanagement zusammen mit den zwei Berufsschulen Theodor-Heuss-Schule und Käthe-Kollwitz-Schule angeboten. Ziel ist es Auszubildende, Berufsschulen und Betriebe bei Problemen zu unterstützen und bis zum erfolgreichen Ausbildungsabschluss zu begleiten. QuABB wird mit Mitteln der Stadt Offenbach, des Landes Hessen und des Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union ermöglicht.

Ausbildungscoach

Das Projekt „AUSBILDUNGSCOACH“ unterstützt junge Auszubildende in ihrem ersten Ausbildungsjahr. Im Fokus stehen junge Menschen, die Leistungen nach dem zweiten Sozialgesetzbuch erhalten. Schwierigkeiten und Probleme sollen frühzeitig erkannt und bearbeitet werden, um eine erfolgreiche Beendigung der Berufsausbildung zu sichern. Der AUSBILDUNGSCOACH wird dabei „frühzeitig“ tätig und begegnet in Kooperation mit den Auszubildenden, den Betrieben, beruflichen Schulen und weiteren beteiligten Akteuren (bspw. Eltern) den individuellen Problemlagen gezielt mit Beratungs- und Begleitmethoden.

Das Übergangsmanagement in der Presse

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