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Kinder im Baum
© Diesterweg-Stiftung
Das Förderprogramm umfasst Kinderakademien an Wochenenden zu Themen wie Deutsch, Mathematik, Naturwissenschaften, Theater, Kunst und Musik. Ferner beinhaltet es Elternakademien zur Erziehungspraxis und Bildungsbegleitung, zum deutschen Bildungs- und Schulsystem sowie zu Mitwirkungsmöglichkeiten im schulischen und gesellschaftlichen Umfeld.

Ausflüge und Exkursionen sowie gezielte Deutschförderung sind ebenfalls wesentliche Bestandteile des Programms. Schließlich umfasst das Stipendium einen Bildungsfonds, aus dem pro Stipendiat bis zu 600 Euro jährlich für Bildungsanschaffungen und -maßnahmen beantragt werden können.

Für die Realisierung des Programms wirbt die Bürgerstiftung Offenbach am Main außerdem um Kooperationen mit lokalen Bildungseinrichtungen und Institutionen.

Folgende Organisationen und Institutionen konnten als Kooperationspartner gewonnen werden:

  • Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche der Stadt Offenbach
  • Deutscher Wetterdienst
  • Deutsches Ledermuseum
  • Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
  • IHK Offenbach
  • Jugendkunstschule Offenbach e. V.
  • Kinder- und Jugendparlament Offenbach
  • Klingspor-Museum Offenbach
  • Medienprojektzentrum Offener Kanal Offenbach/Frankfurt
  • Musikschule Offenbach
  • Polizeipräsidium Südosthessen
  • Staatliches Schulamt für den Landkreis Offenbach und der Stadt Offenbach am Main
  • Stadtbibliothek/Kinderbibliothek Offenbach
  • Starthaus
  • Volkshochschule Offenbach
  • Wildpark Alte Fasanerie Hanau
In Anlehnung an das von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt entwickelte Konzept wurde im Jahr 2014 der Projektplan durch Frau Sabine Süßmann (erste Projektleiterin des Diesterweg-Stipendium Offenbach), , erarbeitet. Für die pädagogische Leitung und die Erarbeitung des Konzeptes konnte Christine Obert, eine erfahrene Pädagogin, gewonnen werden. Seit dem 1. Juli 2017 wird das Projekt durch Christiane Herkommer (Dipl. Soz. Arb., Systemische Beraterin) geleitet.

Über die vorgenannte Zielsetzung hinaus ist es wichtig, lokale Bildungs- und Kultureinrichtungen nicht nur bekannt zu machen, sondern gezielt Hürden abzubauen und Zugangswege zu ebnen. Der Erwerb von Bildung ist nicht zu reduzieren auf Schulen, sondern geschieht viel mehr in familiären Kontexten, im Sozialsystem und in außerschulischen Angeboten der kommunalen Bildungslandschaft. Durch persönliche Gespräche mit Eltern und Kindern wird eine Vertrauensbasis geschaffen, auf deren Grundlage individuelle Bildungshemmnisse erkannt und Lösungswege erarbeitet werden können. Dies kann z. B. die Hilfe bei der Suche nach Sprachkursen für die Eltern beinhalten, oder auch die Verbesserung von konkreten Lebensumständen, die die Bildungsentwicklung der der Kinder erschweren.

Im Jahr 2017 kamen mit der „zweiten Generation“ 16 weitere Familien hinzu, so dass aktuell 31 Familien mit rund 140 Personen am Programm teilnehmen.