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Die im vergangenen Jahr für den Internetauftritt der Stadt Offenbach konzipierte Internetseite „Deutsch lernen in Offenbach“ ist mit nützlichen Informationen für die Zielgruppe Kinder und Jugendliche erweitert worden.
Ein Grundschulkind schreibt in ein Heft.
© pixabay

Auf der Themenseite "Deutsch lernen in Offenbach" finden Multiplikatoren und Eltern, die schon ein wenig Deutsch verstehen, Informationen, wie neuzugewanderte Kinder und Jugendliche vom Kindergarten bis zur beruflichen Schule in Offenbach beim Spracherwerb gefördert werden können.

„Das Beherrschen der deutschen Sprache beeinflusst entscheidend den Erfolg in Schule und Beruf und ist damit Voraussetzung für eine gelingende Integration. Deshalb ist es wichtig, neuzugewanderte Kinder und Jugendliche von Anfang an beim Erlernen der deutschen Sprache zu unterstützen“, sagt Bildungsdezernent Paul-Gerhard Weiß.

Übersicht über vielfältige Angebote

Die Internetseite informiert über die Sprachförderung in Kindertagestätten und Schulen sowie über Aktivitäten der städtischen Kinderbibliothek und des an der Volkshochschule angesiedelten Selbstlernzentrums. Niedrigschwellige Deutschkurse des Jugendmigrationsdienstes sind ebenso dargestellt wie das Sprachprojekt „Offenbacher „DeutschSommer“ für Dritt- und Viertklässler oder das „Diesterweg-Stipendium“, ein Programm, das Kinder und ihre Eltern unterstützt. Zudem finden sich Hinweise zu Internetplattformen und Apps, die Neuankömmlingen helfen, das Gelernte zu Hause zu üben oder zu vertiefen.

„Viele Bildungsakteure hatten den Wunsch, ihre Angebote an einer Stelle zu bündeln und transparent zu machen. Die Internetseite zeigt, wie vielfältig die Anstrengungen in der Stadt Offenbach sind, um Neuzugewanderte, egal ob jung oder alt, beim Spracherwerb zu unterstützen“, erläutert Gabriele Botte, Leiterin der Volkshochschule Offenbach.

Konzipiert wurde die Internetseite von der Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte, Nadira Korkor. Ihre Stelle ist in der Volkshochschule/Fachstelle Bildungskoordinierung und Beratung angesiedelt und wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung bis 30. November 2020 finanziert.

Offenbach am Main, 07. Januar 2019