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In Hessen gibt es mindestens 320.000 sozialversicherungspflichtig Berufstätige, die keinen Berufsabschluss haben. „Wenn wir ihre Qualifikation verbessern können, wird der Standort Hessen als Ganzes profitieren“, fasst Wirtschaftsminister Tarek Al Wazir das Ziel der Initiative ProAbschluss kurz und knapp zusammen. Das Programm ist bis 2021 mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds ausgestattet – für hundertpro mehr Zukunft mit Berufsabschluss.
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© Weiterbildung Hessen e.V.
Um die beruflichen Perspektiven von Beschäftigten ohne Berufsabschluss zu verbessern, hat das Land Hessen im vergangenen Jahr die Initiative ProAbschluss gestartet. Gespeist wird das Programm aus Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds. ProAbschluss fördert gezielt das Nachholen von Berufsabschlüssen. Die Initiative kommt damit auch der hessischen Wirtschaft zugute, denn sie verbessert insbesondere für mittelständische Unternehmen die Möglichkeiten, den Herausforderungen des Fachkräftemangels durch höher qualifiziertes Personal begegnen zu können.

Durch die Initiative ProAbschluss werden Qualifizierungsmaßnahmen mit Gesamtkosten über 1.000,- Euro gefördert, die von einem zertifizierten Weiterbildungsanbieter angeboten werden und zu einem Berufsabschluss hinführen. Gefördert werden dabei 50 Prozent der Teilnahme- und Prüfungsgebühren bis zu einem maximalen Förderzuschuss von 4.000,- Euro. Grundsätzlich Anspruch auf Fördermittel haben:

  • alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten oder geringfügig Beschäftigten, für die der Arbeitgeber Sozialversicherungsbeiträge zahlt und
  • die ihren Hauptwohnsitz in Hessen haben und
  • mindestens 27 Jahre alt sind und
  • keinen beruflichen Abschluss haben oder
  • eine Tätigkeit ausüben, für die sie keinen Berufsabschluss haben, wobei ein Berufsabschluss in einem anderen beruflichen Bereich länger als vier Jahre zurückliegt.