Sprungmarken
Suche
Suche

Albert-Schweitzer-Schule
© georg-foto.de
– Zu klein und in die Jahre gekommen sind die beiden Holzpavillons auf dem Gelände der Albert-Schweitzer-Schule, die nun durch eine nachhaltige und höhere Bebauung ersetzt werden sollen. Gleichzeitig sind sie eine Antwort auf das wohl drängendste Problem einer rasant wachsenden Stadt. Immer mehr Menschen zieht es nach Offenbach, die Stadt hat sich als attraktiver Wohn- und Lebensort in der dynamischen RheinMain-Region etabliert, vor allem Familien schätzen die urbane Infrastruktur und den hohen Freizeitwert. Am ehesten zu spüren bekommen dies Kindergärten und Schulen.
„Wir sind insgesamt gut aufgestellt, eng wird es allerdings in den innerstädtischen Grundschulen und in der gymnasialen Oberstufe“, sagt Bildungsdezernent Paul Gerhard Weiß. Es gibt bereits Pläne für den Neubau eines weiteren Gymnasiums, bis es soweit ist, muss in den bestehenden enger zusammen gerückt werden. Damit das Albert-Schweitzer-Gymnasium um einen sechsten Zug erweitert werden kann, sollen mit dem Neubau eines zweigeschossigen Gebäudes anstelle der beiden einstöckigen Pavillons mit bald vier weitere Klassenräume auf der vorhandenen Fläche entstehen. Die zweite Etage ist über außenliegende Treppenhäuser zu erreichen. „Für Inklusion hat die Schule bisher immer eine gute Lösung gefunden“, weiß Heep, denn auch das 1909 bis 1911 gebaute und unter Denkmalschutz stehende Hauptgebäude ist nicht barrierefrei. Der Zeitplan ist ambitioniert, aber Dank der geplanten modularen Bauweise aus Holzelementen durchaus realisierbar. „Wir haben beim Bau der Kita Lachwiesen gute Erfahrungen gemacht“, erklärt Anna Heep Entscheidung und Zeitplan: „Bereits im September sollen die acht neuen Klassenräume in Betrieb genommen werden.“
Offenbach, 21. Februar 2019