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Offenbach am Main, 13.06.2017 – Nach der Vorstellung des Nachtragshaushalts und der Investitionsvorhaben durch Stadtkämmerer Peter Freier in einer Pressekonferenz am 12. Juni, zeigt sich Oberbürgermeister Horst Schneider verwundert über die „selektive Erinnerung des Bürgermeisters bei der Debatte um die Schulraumbedarfe in Offenbach“. Der Oberbürgermeister weist die Darstellung zurück, er und der frühere Kämmerer Dr. Felix Schwenke hätten eine Blockadehaltung eingenommen. „Tatsächlich hat uns der Bürgermeister in seiner damaligen Verantwortung als Schuldezernent im Februar 2016 eine Übersicht der benötigten zusätzlichen Räume an den Grundschulen, den Gymnasien und den Integrierten Gesamtschulen bis 2021/22 vorgelegt.“ Es habe jedoch unterschiedliche Auffassungen über die schulpolitischen Prioritäten gegeben: „Der damalige Kämmerer und ich haben uns für den Bau einer gymnasialen Oberstufe für die Integrierten Gesamtschulen eingesetzt. Das hat Schuldezernent Peter Schneider vehement abgelehnt und stattdessen den Ausbau der vorhandenen Gymnasien gefordert.“

Oberbürgermeister Schneider begrüßte heute, dass die Koalition eine gymnasiale Oberstufe an der Edith-Stein-Schule einrichten möchte. „Zweifellos wachsen die Schülerzahlen rasant und damit auch der Handlungsdruck“, betonte Schneider. „Im Februar 2016 ging der damalige Schuldezernent Peter Schneider noch davon aus, dass keine neue Schule notwendig sei. Ein gutes Jahr später revidiert der neue Schuldezernent Paul-Gerhard Weiß diese Position deutlich und kündigt drei neue Schulen bis 2023 an. Aber trotz der schnellen Entwicklung bei den Schülerzahlen und auch unter geänderten politischen Mehrheiten sollte die Debatte nachträglich nicht anders dargestellt werden, als sie geführt wurde“, so Schneider.