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Portrait
© Detlef Kinsler

Offenbach am Main, 18. Februar 2020 –  Emil Mangelsdorff, 1925 in Frankfurt am Main geboren, gehörte als Jugendlicher zu der „Swing-Jugend“ in Frankfurt, die eine Gegenkultur zum System des Nationalsozialismus lebte und von der Gestapo verfolgt wurde. In seinen Gesprächskonzerten musiziert und berichtet er, auch humorvoll, von seinen Erlebnissen als Jugendlicher, der seine Leidenschaft zum Jazz entdeckt und unbedingt Jazzmusiker werden will. Doch in der NS-Zeit genügte es, sich anders zu kleiden und eine andere als die nationalsozialistische Jugendkultur zu leben, um verfolgt zu werden. Der junge Emil, der von der Ausdruckskraft des Jazz und seinen vielfältigen Mittel beeindruckt war, erlebte, dass kulturelle Neugier, Kreativität und Offenheit ausreichen, um sich mit der Staatsgewalt anzulegen. In seinen Gesprächskonzerten zeigt er eindrucksvoll und lebendig, dass Zivilcourage und ein Bekenntnis zu kultureller Vielfalt in jeder Gesellschaft möglich und notwendig ist.

Am Donnerstag, 30. April 2020, musiziert Emil Mangelsdorff (Altsaxophon) mit Thilo Wagner (Piano), Dietmar Fuhr (Bass) und Axel Pape (Schlagzeug). Das Gesprächskonzert findet um 19.30 Uhr in der Mediathek der Theodor-Heuss-Schule statt, Buchhügelallee 86, Offenbach.

Der Eintritt kostet 15 Euro an der Abendkasse, 13 Euro bei einer Online-Reservierung unter maximal-rodgau.de oder im Vorverkauf im Sekretariat der Theodor-Heuss-Schule. Schüler mit Schülerausweis zahlen 2 Euro.

Für Rückfragen steht die Theodor-Heuss-Schule unter der Rufnummer 069 8065-2435 oder per E-Mail unter thsverw.ths.schulen-offenbachde zur Verfügung.

Weitere Informationen:
Plakat zum Download