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Lesende Mädchen
© Innovationswerkstatt
StadtLesen gastiert von Mittwoch, 16. Oktober, bis Samstag, 19. Oktober 2019, auf den Aliceplatz und verwandelt diesen in ein gemütliches Lesewohnzimmer. Mehr als 3000 Bücher aus allen Genres und bequeme Lesemöbel laden zum Schmökern ein - bei freiem Eintritt und unter freiem Himmel können Interessierte eintauchen in seitenweise Lesegenuss.

„Offenbach liest! Zum vierten Mal macht das StadtLesen bei uns in der Innenstadt Station, freut sich Stadtrat Paul-Gerhard Weiß, der Aliceplatz wird sich in ein großes Lesezimmer verwandeln. „Lesen ist wie atmen. Das Atmen hält uns am Leben und macht uns frei, es ist notwendig damit unser Leben funktioniert, genauso ist auch Lesen für viele etwas, was notwendig ist und einen am Leben hält. Außerdem kommt ja auch durchs Atmen immer wieder Neues, genauso ist es auch beim Lesen, man erhält neue Eindrücke, man erlebt Geschichten und erhält neue Ideen.“

Aliceplatz mit Sitzkissen und Bücherschränken aus der Vogelperspektive
© Stadt Offenbach

Dass die Besucher in ihrer eigenen Welt phantasieren, dafür sorgen der Initiator von StadtLesen Sebastian Mettler und die Innovationswerkstatt aus Salzburg. Nach Sebastian Mettlers Devise „Lesen bringt keine Welt in den Kopf, Lesen ist eine Welt im Kopf“, eröffnet er Besuchern des Lesewohnzimmers im urbanen Raum die „Heilkraft“ der Bücher: „Ich behandle mit StadtLesen die Entphantasierung der Gesellschaft“, sagt Mettler. „Unweigerlich eröffnen Bücher auch die Phantasie in den Köpfen ihrer Rezipienten.“

Am Mittwoch, 16. Oktober, öffnet das Lesewohnzimmer unter freiem Himmel mit 3000 Büchern aus dem aktuellen Verlagsprogramm der über 100 Partnerverlage. Es steht bis einschließlich Samstag immer ab 9 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit offen zum Schmökern, Literatur besprechen, Werke und Literaten empfehlen. Am 16. Oktober um 16 Uhr stellt Sarah C. Baumann vom Theater t-raum mit Teilnehmern ausgewählte Ergebnisse des Jugendtheaterworkshops „Lebe, was du liest“ vor.

Am Integrationslesetag, Donnerstag, 17. Oktober, heißt es Vorhang auf für die Bühne der Völkerverständigung: Bürger mit Migrationshintergrund sind dazu eingeladen, selbst verfasste Texte in der Muttersprache vorzulesen. Um 15 Uhr liest Thorsten Fiedler aus seinem neuen Buch „Nachspielzeit“. Im Anschluss findet eine Signierstunde in der Buchhandlung Thalia statt. Um 19 Uhr gibt Moses Wolff eine Kostprobe aus seinem Werk „Monaco Horizontale“.

Am Freitag, 18. Oktober, liest um 14 Uhr Fred Bauer aus seinem Buch „Fred Gürtler – aus dem Leben eines Frankfurter Ganoven“ und um 18 Uhr stellt Lutz Büge seinen Roman „Incubus“, den dritten Teil der Reihe Virenkrieg, vor.

Familien können sich am Samstag, 19. Oktober, über Kinder- und Jugendliteratur freuen. An diesem Tag dominieren Werke für kleine und größere Lesefreunde in den Regalen. Den ganzen Tag haben Familien Zeit zum Schmökern. Aber auch Einzelne sind willkommen im großen Lesewohnzimmer am Familientag. Um 15 Uhr ruft die Illustratorin Charlotte Hofmann zu einer offenen Zeichenaktion auf. Abgerundet wird StadtLesen auch in diesem Jahr am Samstag durch die Lyriknacht des Größenwahnverlags im Kunstverein Offenbach und das Bücherfest im filmkubb.

Ziel von StadtLesen ist, das Lesen zu fördern und niederschwellig Zugang zum Buchlesen zu schaffen.

2. Oktober 2019