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Stadt Offenbach

School meets Business in Coronazeiten

Unter strengen Hygieneauflagen fand das erste Get-Together in diesem Schuljahr an der Edith-Stein-Schule statt. Die KAUSA-Servicestelle der Stadt Offenbach hat das Veranstaltungskonzept speziell für die KAUSA Pilot-Schule entwickelt und in der Turnhalle umgesetzt.

Schüler sitzen auf der Tribüne und hören dem Referenten zu

Berufsinformationstag in Coronazeiten

Unter strengen Hygieneauflagen fand das erste Get-Together in diesem Schuljahr an der Edith-Stein-Schule statt. Die KAUSA-Servicestelle der Stadt Offenbach hat das Veranstaltungskonzept speziell für die KAUSA Pilot-Schule entwickelt und in der Turnhalle umgesetzt.

Provadis bei seiner Präsentation

So konnte sichergestellt werden, dass die Schülerinnen und Schüler im Klassenverband bleiben und in der großen Halle konnten die Abstände sehr gut eingehalten werden. Trotz Corona kamen auf diesem Weg Jugendliche sowie die Betriebe miteinander ins Gespräch.

Gerade für die Schülerinnen und Schüler der Abgangsklassen ist wegen Corona die Unsicherheit groß. Viele stellen sich die Frage: „Nach der Schule, was dann?“ Hier hilft unser Get-Together mit Betrieben, Antworten zu finden.

Für die KAUSA Servicestelle und die teilnehmende Schule sind diese Treffen im Rahmen von "School meets Business" in Pandemiezeiten gespickt mit neuen Herausforderungen. Betriebe und Ausbilder sagen kurzfristig ab und Ersatzbetriebe müssen gefunden werden. Das Konzept muss an geänderte Hygieneregeln angepasst werden, und alles muss auch in den Stundenplan der Schule passen.

Doch alles hat gut geklappt. Vertreten waren Provadis, Glasbau Frommen und das Sana-Klinikum sowie ein kleiner Infostand der KAUSA Servicestelle für alle Fragen rund um Ausbildung.

Provadis ist einer der größten Ausbildungsunternehmen in Hessen. Viele Azubis starten pro Jahr mit ihrer Ausbildung bei Provadis, in einem internationalen Unternehmen mit vielen Standorten. Jedes Jahr starten ca. 400 Auszubildende in über 40 Berufen in den Bereichen: Produktionstechnik, Elektrotechnik, Metalltechnik, Labortechnik und Informatik sowie im kaufmännischen Bereich.

Auch das Sana-Klinikum und das Ketteler-Krankenhaus in Offenbach gehören zu den großen Ausbildungseinrichtungen in der Stadt. Herr Noll, der Schulleiter der Krankenpflegeschule gab einen Einblick in die vielfältigen Aufgabengebiete eines Krankenhauses. Jedes Jahr starten hier mehr als 200 junge Menschen mit einer Ausbildung in allen Pflegeberufen, die europaweit anerkannt sind.

Ein kleinerer, aber sehr interessanter Offenbacher Ausbildungsbetrieb ist die Firma Glasbau Frommen. Frau Oehler stellt den Beruf des Glasers vor. Unterstützt durch kurze Videos erhalten die Jugendlichen einen lebhaften Einblick in die Aufgabengebiete einer Glasers.

Die Berührungsängste bei Jugendlichen sind anfangs manchmal groß. In einer großen Runde zu fragen und zu diskutieren, stellt für viele ungewohnt und stellt oft eine Hürde dar. Daher freute es alle beteiligten Teilnehmenden, dass hinter den Ausbilderinnen und Ausbildern Menschen stecken mit einem Gesicht und einem Namen.

Durch unsere Treffen mit Betrieben vermitteln wir Informationen, aber auch Kontakte und bauen Vertrauen in das duale Ausbildungssystem auf. Das hat auch diesmal an der Edith-Stein-Schule wieder gut geklappt.

Die KAUSA-Servicestelle ist ein JOBSTARTERplus Projekt.

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