Inhalt anspringen

Stadt Offenbach

Ende der Bewerbungs-AG „IdeA“

24.04.2026

Aller Anfang ist schwer, vor allem, wenn man aus der Vielzahl der Möglichkeiten die eigene Zukunft planen soll. Was kommt nach der Schule? Eine Karriere als Influencerin oder Fußballstar? Oder besser doch eine solide klassische Ausbildung? Aber: welche Unternehmen bilden aus und welcher Weg führt zum Ausbildungsplatz? Bei diesen Fragen halfen und berieten bis Ende letzten Jahres Alexander Wilhelm und Claudius Eicher, beide Projektmitarbeitende des 2024 gestarteten Projekts „IdeA“- Impulse der Arbeitsmarktpolitik, das während der zwei Jahre rund 180 Jugendliche mit einem umfassenden Beratungsangebot erfolgreich in Ausbildungsberufe vermittelte. 

In dieser Zeit haben Wilhelm und Eicher Gespräche geführt, Interessen und Zukunftspläne abgefragt und die jungen Menschen während des gesamten Bewerbungsprozesses im Rahmen einer Bewerbungs-AG begleitet. Darüber hinaus führten beide klassenbezogene Projekte an den Offenbacher Schulen durch, in denen Grundlagen des Finanzwesens vermittelt wurden und Berufsfelderkundungen in Betrieben stattfanden. Ergänzend dazu gab es Potentialanalysen für Schülerinnen und Schüler, in denen diese mehr über ihre individuellen Stärken, Fähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten erfuhren.  Berufsinformationstage, an denen die Heranwachsenden wertvolle Einblicke in die Arbeitswelt erhalten und mit Unternehmen der Region ins Gespräch kommen konnten, rundeten das Angebot ab. „Wir sehen täglich, wie wichtig eine persönliche Beratung ist. Viele Jugendliche stehen vor einer Flut von Informationen und benötigen klare Orientierung, um den für sie passenden Ausbildungsweg zu finden“, erklärt Wilhelm. „Insbesondere bei ungünstigen Startvoraussetzungen wie einem schlechten oder fehlenden Schulabschluss, ist eine längere individuelle Begleitung unabdingbar. Deshalb haben wir eng mit den weiterführenden Schulen, Kammern und Arbeitsvermittlungsbehörden zusammengearbeitet, um schnelle und passgenaue Lösungen für die jugendliche Zielgruppe zu ermöglichen.“

Dass die Förderung der Europäischen Union und des Landes Hessen für das Projekt „IdeA“ Ende 2025 auslief, findet Mareike Imholt, Sachgebietsleitung des Übergangsmanagements, bedauerlich. Entsprechend froh ist sie, „dass wesentliche Bestandteile im neuen Projekt ‚AzubiConnect‘“ fortgesetzt werden können.“ So wird die Bewerbungs AG in der Hassia Fabrik weiterhin an vier Nachmittagen pro Woche fortgeführt, bei der Jugendliche über Berufsmöglichkeiten beraten und beim Erstellen ihrer Bewerbungsunterlagen unterstützt werden. Auch das Angebot, sich auf Einstellungstests und Vorstellungsgespräche vorbereiten zu lassen, bleibt bestehen. Ebenfalls fortgeführt werden die Berufsinformationsveranstaltungen an Schulen. „Diese stärken den Kontakt zwischen den jungen Menschen und der regionalen Ausbildungslandschaft“, betont Imhof. „Damit ist sichergestellt, dass die bisherigen Erfolge, die aufgebauten Netzwerke und die wichtigsten Service-Leistungen auch nach dem Ende von ‚IdeA‘ erhalten bleiben und künftig im Rahmen von ‚AzubiConnect‘ weiter ausgebaut werden können.“

Erläuterungen und Hinweise