Kinderarmut
Für pädagogische Einrichtungen und Eltern: Informationen & Materialien, die sich mit Ursachen, Folgen und dem Umgang mit Kinderarmut auseinandersetzen
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Kommunaler Aktionsplan gegen Kinderarmut
Jedes fünfte Offenbacher Kind wächst in Armut auf – mit deutlich eingeschränkten Teilhabechancen in zentralen Lebensbereichen wie Bildung, Gesundheit und Soziales. Im Juli 2022 beauftragte die Stadtverordnetenversammlung daher den Magistrat mit der Erstellung eines „Kommunalen Aktionsplans gegen Kinderarmut“. Damit erhielt die Stadtverwaltung den Auftrag, Maßnahmen zur Reduzierung armutsbedingter Folgen des Aufwachsens zu erarbeiten. Im November 2022 erhielt das Jugendamt die Federführung für diese Aufgabe. Vorgesehen ist ein Prozess unter Einbindung von freien Trägern, Kindern, Jugendlichen und ihren Familien.
Deutsches Komitee für UNICEF e.V.Kinderarmut umfasst nicht nur finanzielle und materielle Bedingungen wie das Einkommen, sondern auch Faktoren wie den Zugang zu frühkindlicher Förderung, Bildung, Freizeitmöglichkeiten oder Gesundheit und Sicherheit.
Allgemeine Informationen
Informationen für Kitas
Informationen für Schulen
Kinderarmut und Behinderung
TIPP
Teilhabeatlas - Kinder und Jugendliche
Wo in Hessen haben junge Menschen gute Bildungschancen, Mitspracherecht und Freizeitmöglichkeiten?
Der „Teilhabeatlas Kinder und Jugendliche“ untersucht, wie es in Hessen um Schulbildung, Freizeitangebote, Gesundheitsversorgung und Infrastruktur bestellt ist. Das Ergebnis: Die Möglichkeiten für junge Menschen hängen stark vom Wohnort ab.
Laut der Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der Wüstenrot Stiftung gibt es große regionale Unterschiede – selbst innerhalb der Rhein-Main-Region. Während Städte wie Frankfurt, Wiesbaden oder Darmstadt punktuell Teilhabehürden aufweisen, zählt Offenbach zu den Regionen mit besonders hohen Hürden.
Die Studie zeigt: In größeren hessischen Städten wachsen mehr junge Menschen in Familien auf, die auf Sozialleistungen angewiesen sind. Für diese Kinder und Jugendlichen sind Freizeit- und Bildungsangebote oft unerschwinglich – ihre Teilhabe ist dadurch eingeschränkt. Teilhabe bedeutet, gleichberechtigt und selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Doch nicht alle in Hessen haben dieselben Chancen.
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