Neuer Plan für Kinder und Familien mit wenig Geld
06.12.2025
Die Stadt Offenbach hat einen Plan für Kinder und Familien beschlossen. Der Plan heißt „Kommunaler Plan gegen Kinder-Armut“. Er soll Kinder und Familien helfen, die wenig Geld haben. Ziel ist, dass alle die gleichen Chancen haben. In der Schule, in der Freizeit und im Leben. Und dass alle überall mitmachen können.
Bürgermeisterin Sabine Groß sagt: „Armut soll das Leben von Kindern nicht beeinflussen. In Offenbach haben viele Familien wenig Geld. Manchmal fehlt auch anderes, was Kinder für ein gesundes und glückliches Leben brauchen. Wir wollen sie unterstützen.“
Es sind viele Dinge geplant. Jugend-Zentren sollen Familien-Zentren werden. Dort gibt es dann Angebote für die ganze Familie. Ein Gesundheitscafé soll Familien helfen, die keine gute medizinische Versorgung haben. Es soll günstiges Essen in ärmeren Stadtteilen geben. Kinder ohne Kita-Platz bekommen Gruppen-Angebote.
Und Hilfe bei den Hausaufgaben. Kinder und Jugendliche dürfen bei Entscheidungen mitreden.
Manche Familien haben besonders wenig Geld. Zum Beispiel Familien mit vielen Kindern. Oder Mütter und Väter, die alleine mit einem Kind leben.
Bernd Hormuth vom Jugendamt sagt: „Kinder sollen Freunde treffen können. Sie sollen Freizeit-Angebote nutzen. Armut betrifft nicht nur Kinder, sondern die ganze Familie. Wir helfen auch den Eltern. Zum Beispiel mit Bildung und Beratung.“
Die Stadt gibt jedes Jahr 150.000 Euro für den Plan. Dazu kommen noch Förder-Gelder und Spenden. Viele Ämter und Einrichtungen haben an dem Plan gearbeitet, zum Beispiel das Jugendamt, das Gesundheitsamt, das Sozialamt, die MainArbeit und die Volkshochschule. Kinder und Jugendliche wurden auch gefragt.
Der Plan gehört zu einem Programm vom Land Hessen. Das Programm heißt: „Präventions-Ketten Hessen“. Prävention bedeutet handeln, bevor etwas Schlechtes passiert.