Sperr-Müll ohne Anmeldung ist verboten
11.04.2026
In Offenbach wird zu oft Sperr-Müll einfach irgendwo abgestellt. Sperr-Müll ist Müll aus großen Teilen, die nicht in eine Mülltonne passen. Zum Beispiel Möbel oder Matratzen. Wer Sperr-Müll hat, kann einen Termin zum Abholen vereinbaren. Das geht online unter www.offenbach.de/sperrmuell. Zweimal im Jahr ist es kostenlos. Bau-Müll, Batterien oder Farben gehören nicht in den Sperr-Müll. Diesen Müll müssen die Bürgerinnen und Bürger zum Wertstoff-Hof bringen.
Es ist verboten, Sperr-Müll ohne Termin draußen hinzustellen. Damit die Menschen das nicht mehr machen, hat die Stadt Offenbach in der Stadt Plakate aufgehängt. Auf denen wird erklärt, dass man einen Termin für den Sperr-Müll braucht. Auf den Plakaten ist ein QR-Code, der direkt zur Anmeldung für Sperr-Müll leitet. Ein QR-Code ist ein kleines, eckiges Bild aus vielen schwarzen Punkten. Man kann es mit dem Handy scannen. Wer Sperr-Müll ohne Termin irgendwo hinstellt, kann eine Geld-Strafe bekommen. Die Stadt hat die Strafen 2025 erhöht. Illegaler Sperr-Müll kann bis zu 10.000 Euro kosten.
Christian Broos ist der Leiter der Stabs-Stelle „Sauberes Offenbach“. Er sagt, dass heute weniger Müll als früher auf die Straße gestellt wird. Das sagen die Menschen, die dort wohnen, wo früher oft Müll hingestellt wurde.
Bei der Stadt Offenbach arbeiten Müll-Ermittler. Sie versuchen herauszufinden, wer den Müll einfach abgeladen hat. Immer häufiger finden sie die Person, die das gemacht hat. Sie machen auch Aufkleber und Flatter-Band an den Müll. So sehen alle, dass der Müll dort nicht stehen darf und es eine Strafe gibt.
Die Stadt möchte, dass sich die Menschen gerne in Offenbach aufhalten. Offenbach soll sauber bleiben und die Menschen sollen sich sicher und wohl fühlen.