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Stadt Offenbach

Projekt "Transform-R" in Offenbach: Weniger Autoverkehr, mehr Lebensqualität

25.07.2026

Die Stadt Offenbach startet im Senefelder-Quartier das Projekt "Transform-R". Es geht um eine Verbesserung für die Menschen, die dort wohnen. Zum Beispiel soll es weniger Auto-Verkehr geben. Die Stadt möchte herausfinden, wie öffentliche Plätze schöner und sicherer werden können.

Das Projekt "Transform-R" ist ein Forschungs-Vorhaben, das vom Bund und dem Regional-Verband Frankfurt RheinMain finanziert wird. Neue Ideen sollen direkt im Stadtgebiet getestet werden. So kann man sehen, was wirklich funktioniert, um Städte lebenswerter und umweltfreundlicher zu gestalten.

Im Juni wurden an zwei wichtigen Kreuzungen – Senefelder/Gustav-Adolf-Straße und Schäferstraße/Hermannstraße – sogenannte "Modalfilter" eingerichtet. Das sind Sperren, die verhindern, dass Autos einfach durchfahren können. Fahrräder, Fußgänger und Rettungsfahrzeuge dürfen aber weiterhin dort fahren.

Es werden an verschiedenen Orten neue Möbel für draußen und bepflanzte Sitz-Gelegenheiten aufgestellt. Ein wichtiger Punkt ist der Wendeplatz an der Gabelsberger-Straße. Die Bürger und Bürgerinnen wollen ihn anders gestalten. Auch am südlichen Bahnhofs-Eingang an der Marien-Straße wird es Änderungen geben. Es werden mehr Fahrrad-Parkplätze und eine Reparatur-Station eingerichtet. Die Fahrrad-Straßen Senefelder- und Schäfer-/Arndtstraße sollen für Radfahrer gestärkt werden.

Diese Veränderungen sollen Fußgängern und Radfahrern mehr Sicherheit bieten, Lärm reduzieren und für sauberere Luft sorgen. Die Bewohner und Bewohnerinnen des Viertels bekommen so neue Treffpunkte zum Verweilen.

Das Projekt läuft erstmal ein Jahr. In dieser Zeit werden alle Änderungen genau beobachtet und bei Bedarf angepasst. Wenn die Veränderungen erfolgreich sind, können sie dauerhaft bleiben. Die Stadt legt großen Wert auf die Meinung der Bewohner und Bewohnerinnen und wird sie weiterhin mit einbeziehen. Ivonne Gerdts vom Amt für Mobilität betont, dass dies eine große Chance ist, das Quartier vom Durchgangs-Verkehr zu entlasten, aber man müsse auch die Auswirkungen genau beobachten.

Die Stadt-Verordneten haben die Teilnahme am Projekt gerade beschlossen. Das Projekt gehört zu einem größeren Plan. Er soll umweltfreundliche Mobilität fördern und das Leben der Menschen in der Region verbessern.

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