Freifunk – Euer Schlüssel zum Internet der Möglichkeiten!
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Worum es geht (Ausgangslage)
Eine schnelle Internetverbindung ist heute nicht mehr nur ein Extra, sondern ein ganz wichtiger Teil unseres modernen Lebens. Besonders das kostenlose öffentliche WLAN in Städten wird immer wichtiger, damit alle gut vernetzt sind.
In der Stadt Offenbach ist es ein wichtiges Ziel, so ein digitales Netz aufzubauen. Das bringt aber auch Herausforderungen mit sich: Es gibt technische, finanzielle und rechtliche Schwierigkeiten. Zum Beispiel kostet es viel Geld, WLAN-Hotspots (also öffentliche WLAN-Zugangspunkte) einzurichten, und es fallen immer wieder Kosten für die Wartung an. Es gibt zwar Förderprogramme, um die Geräte am Anfang zu bezahlen. Aber weil die Nutzung mal mehr, mal weniger stark ist und die Installationskosten hoch sind, kann man sich fragen, ob solche Projekte sich am Ende wirklich lohnen.
Die Stadt Offenbach möchte ein zukunftsfähiges digitales Netz aufbauen. Das ist möglich durch eine clevere Mischung aus ehrenamtlichen Engagement (wenn Bürger*innen freiwillig mithelfen), starken Partnerschaften und durch innovative Wege, bei denen viele kleine Stellen helfen, das Netz zu betreiben.
Deshalb fördert die Stadt Offenbach aktiv den Aufbau von Freifunk-WLAN-Routern. Das große Ziel ist, ein flächendeckendes (also überall verfügbares), öffentliches WLAN-Netz in der ganzen Stadt. Das macht sie eng zusammen mit der Freifunk-Bewegung. Die Freifunk-Idee sorgt dafür, dass alle Menschen in der Stadt einen kostenlosen, sicheren und leicht zugänglichen Internetzugang bekommen. Freifunk ist ein offenes und freies WLAN-Netz, das von der Gemeinschaft betrieben wird. Jeder kann mitmachen und sein eigenes Freifunk-Signal ausstrahlen, um so ein großes, gemeinsames Netz aufzubauen.
Um diese Initiative zu unterstützen, gibt es für alle, die mitmachen wollen – egal ob engagierte Privatpersonen oder Unternehmen in Offenbach – einen finanziellen Zuschuss. Sie erhalten also Geld von der Stadt Offenbach, wenn sie einen Freifunk-Router bei sich aufstellen. Wenn viele mitmachen, wird so ein wichtiger Beitrag geleistet, um ein umfassendes und öffentlich zugängliches mobiles Internet aufzubauen. Das kommt allen Bürgerinnen und Bürgern sowie Gästen Offenbachs zugute.
Es stellt sich aber die Frage: Wissen die Leute schon genug über diese finanzielle Förderung und die Freifunk-Initiative? Und nutzen potenzielle Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Angebot bereits?
Projektziel
Um herauszufinden, wie wichtig öffentliches WLAN und Freifunk sind, und um Meinungen zur bestehenden Freifunk-Webseite zu sammeln, hat OTiS verschiedene Testmethoden angewendet (also verschiedene Arten von Tests durchgeführt).
Wie die Studierenden vorgegangen sind (Vorgehensweise)
1. Feedback zur aktuellen Webseite durch einen Fragebogen
Studierende der HfG (Hochschule für Gestaltung Offenbach) haben die bestehende Freifunk-Webseite von der Stadt Offenbach genau angeschaut.
Dabei ging es vor allem darum,
- wie die Inhalte dort rübergebracht werden,
- welche Informationen besonders verständlich sind und
- wie man die Seite noch verbessern kann.
Um viele gute Rückmeldungen zu bekommen, war es wichtig, die verschiedenen Meinungen vieler Testpersonen (unserer „Testcommunity“) zu hören. Die Personen, die beim Test mitgemacht haben, sollten zuerst die bestehende Freifunk-Webseite ansehen und danach einen vorbereiteten Fragebogen ausfüllen.
Mit dieser Methode haben die Studierenden wichtige Informationen gewonnen zu Punkten wie:
- Verständlichkeit (wie gut man alles versteht),
- Nutzerführung (wie man sich auf der Seite zurechtfindet),
- dem Aussehen (visuelle Gestaltung) und
- dem Gesamteindruck der Webseite.
Diese Ergebnisse waren die Grundlage für eine überarbeitete Version der Freifunk-Webseite, die später in einem weiteren Test (einem sogenannten A/B Preference-Testing, das ist ein Vergleichstest zweier Varianten) erneut von den Testpersonen bewertet wurde.
2. A/B Preference-Testing: Bewertung, wie die neue Webseite ankommt
Bei einem A/B Preference-Testing sollte herausgefunden werden, wie die Testpersonen die Webseite empfinden. Bei dieser Methode haben die Testpersonen verschiedene Design-Varianten (also unterschiedliche Gestaltungen) ausprobiert, um zu sehen, welche sie bevorzugen und warum.
Dabei konnten die Teilnehmenden Dinge miteinander vergleichen wie:
- das Aussehen (Ästhetik),
- die Bedienung (Interaktionen) und
- die Inhalte.
Damit haben die Studierenden sichergestellt, dass die Designs nicht nur schön aussehen, sondern auch leicht zu bedienen sind und wirklich funktionieren. Die Erkenntnisse, die sie dabei gewonnen haben, sind eine ganz wichtige Grundlage für Entscheidungen, die die weitere Entwicklung des Designs beeinflussen. Wichtig war, nicht nur zu fragen: „Welches Design gefällt Ihnen besser?“, sondern auch herauszufinden „Warum“ die Teilnehmenden eine bestimmte Version bevorzugten. Praktisch wurde das so umgesetzt, dass etwa 10 bis 15 Personen ins Rathaus eingeladen wurden und die Tests direkt an einem Bildschirm durchgeführt wurden. Diese Ergebnisse fließen in die Überarbeitung der neuen Webseite ein und helfen dabei, sie für alle Nutzer*innen zugänglicher und attraktiver zu gestalten.
3. Freifunk-Kampagne in der Innenstadt: Die Meinung der Öffentlichkeit einholen
Um Freifunk und kostenloses WLAN in der Innenstadt bekannter zu machen, hat das OTiS-Team eine große Umfrage gestartet. Das Hauptziel war, die Wünsche und Meinungen der Bürgerinnen und Bürger zu erfahren. Diese wichtigen Rückmeldungen sollen dann in die zukünftige Gestaltung der digitalen Infrastruktur (also des gesamten Netzes für digitale Kommunikation in der Stadt) einfließen.
Dabei ging es um Fragen, die ein umfassendes Bild davon geben sollten, wie die Öffentlichkeit freies WLAN und Freifunk wahrnimmt. Es wurde unter anderem gefragt:
- wie wichtig den Menschen freies WLAN ist,
- welche möglichen Sorgen (Bedenken) sie haben und
- an welchen Orten ein solches Netz am dringendsten gewünscht wird.
- Zusätzlich wurden allgemeine Fragen zu den Ideen und Konzepten gestellt, die hinter freiem WLAN und Freifunk stecken.
Begleitend zu dieser Umfrage wurde im März 2026 eine große Werbeaktion gestartet. In den Stadtbussen machten kleine Werbeanhänger an Haltegriffen, sogenannte „Swingcards“, und Plakate auf die Umfrage aufmerksam. Außerdem wurde an verschiedenen Stellen in der Stadt durch dreieckige Aufsteller (Dreiecksständer) und durch verschiedene „Multiplikatoren“ auf die Umfrage hingewiesen. Multiplikatoren sind zum Beispiel Personen oder Organisationen, die Informationen an viele andere weitergeben können. Interessierte hatten die Möglichkeit, über einen QR-Code (ein kleines Bild, das man mit dem Handy scannen kann, um direkt zur Umfrage zu kommen) an der Befragung teilzunehmen. Diese Kampagne wurde zusätzlich in den sozialen Medien beworben, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Um die vielen verschiedenen Sprachen und Kulturen in Offenbach zu berücksichtigen, gab es die Informationen auf den Werbematerialien sowie die Umfrage selbst in mehreren Sprachen, darunter Englisch, Rumänisch, Türkisch, Griechisch und Bulgarisch.
3. Freifunk-Kampagne in der Innenstadt: Erfassung der öffentlichen Meinung
Zur Förderung des Freifunks und des freien WLANs in der Innenstadt initiierte das OTiS-Team eine umfangreiche Befragung. Das zentrale Ziel dieser Initiative war es, die Bedürfnisse und Meinungen der Bürger*innen zu ermitteln, um diese wertvollen Rückmeldungen in die zukünftige Gestaltung der digitalen Infrastruktur (also des gesamten Netzes für digitale Kommunikation) einzubinden.
Im Fokus standen dabei Fragen, die ein umfassendes Bild der öffentlichen Wahrnehmung von freiem WLAN und Freifunk vermitteln sollten. Es wurde unter anderem erfragt, welche Bedeutung freiem WLAN beigemessen wird, welche potenziellen Bedenken existieren und an welchen Orten eine solche Vernetzung am dringendsten gewünscht wird. Ergänzend dazu wurden allgemeine Fragen zu den zugrundeliegenden Konzepten von freiem WLAN und Freifunk gestellt.
Begleitend zu dieser Befragung wurde im März eine umfassende Kampagne gestartet. In den Stadtbussen machten kleine Werbeschilder an Haltegriffen, sogenannte „Swingcards“, und Plakate auf die Befragung aufmerksam. Zudem wurde an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet mittels Dreiecksständern (Aufstellern in Dreiecksform) sowie durch verschiedene „Multiplikatoren“ auf die Umfrage hingewiesen. Multiplikatoren sind zum Beispiel Personen oder Organisationen, die Informationen an viele andere weitergeben können. Interessierte hatten die Möglichkeit, über einen QR-Code an der Befragung teilzunehmen. Diese Kampagne wurde zusätzlich in den sozialen Medien beworben, um eine breite Reichweite zu erzielen. Um der signifikanten kulturellen Vielfalt Offenbachs Rechnung zu tragen, gab es die Informationen auf den Werbematerialien sowie die Umfrage selbst in mehreren Sprachen, darunter Englisch, Rumänisch, Türkisch, Griechisch und Bulgarisch.
Wie geht es weiter?
OTiS hat viele Meinungen und Rückmeldungen gesammelt. Diese werden geordnet, ausgewertet und unserem „Testgeber“ der Stabsstelle Digitalisierung präsentiert. Sobald die Ergebnisse der Auswertung vorliegen, werden sie hier auf dieser Webseite veröffentlicht. OTiS wird ganz offen zeigen, welche der gewonnenen Erkenntnisse und Vorschläge von der Stabsstelle Digitalisierung in die weitere Umsetzung eingebracht werden.
Beteiligte
- Stadt Offenbach / Stabsstelle Digitalisierung: Die Stadtverwaltung, die sich um die digitalen Entwicklungen kümmert.
- Hochschule für Gestaltung (HfG) / Digital Design: Studierende des Bereichs Digital Design von der Design-Hochschule kümmern sich um die Testings
Kontakt
Team Otis
Christa Petrovic (otisoffenbachde)
Aktuelles: Jetzt mitmachen!
Werdet Teil der Freifunk-Community: Euer Beitrag zählt!
Nutzt die Chance, eure Stadt aktiv mitzugestalten und ein Teil der digitalen Zukunft der Stadt Offenbach zu werden. Zeigt euer Engagement und helft der Stadt Offenbach, digitale Brücken zu bauen! Das ist euer Moment, um etwas Gutes zu bewirken und dafür zu sorgen, dass alle in Offenbach besser ins Internet kommen.
Alle Details zur Förderung, zur Installation des Routers und wie ihr den Zuschuss beantragen kannst, findet ihr auf der Freifunk-Webseite. Macht mit und helft das Freifunk-Netz in Offenbach aufzubauen! Die Stadt freut sich auf eure Beteiligung!
Werdet Teil der Testcommunity und meldet euch an! Eine „Testcommunity“ ist eine Gruppe von Menschen, die bereit sind, neue Produkte, Webseiten oder Konzepte zu testen und eure Meinung dazu abzugeben.
Um auf dem Laufenden zu bleiben, folgt uns am besten auf unserem Instagram-Kanal @projekt_otis. Ihr habt aber auch die Möglichkeit, uns eine E-Mail zu schreiben!