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Stadt Offenbach

Zusammen die digitale Spitze Hessens bilden

18.12.2025

Erste Reihe von links: Oberbürgermeister Frank Thilo Becher (Gießen), Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (Marburg), Dr. Nicole Pöttgen (Fachbereich 1, Marburg), Oberbürgermeister Manfred Wagner (Wetzlar), Bürgermeister Dr. Marius Hahn (Limburg), Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke (Offenbach). Ganz rechts im Bild ist Marius Müller, Leiter der Stabsstelle Digitalisierung (Offenbach) zu sehen.

Am Rande des Treffens des Hessischen Städtetags haben sich die Spitzen des Städteverbunds Gießen, Wetzlar, Fulda, Offenbach, Limburg und Bad Nauheim sich zu einer intensiven Planungssitzung getroffen. „Wir haben beraten, wie wir über die Grenzen der einzelnen Verwaltungen gemeinsame digitale Lösungen finden“, berichtet der Offenbacher Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke. 

In den letzten Jahren haben wir zusammen Projekte zur intelligenten Datennutzung, Mitarbeitendenweiterbildung und Künstlichen Intelligenz angestoßen. Diese wollen wir weiterentwickeln und unsere Städte smarter und effizienter gestalten.

Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke

Neben den Oberbürgermeistern beteiligte sich die Kompetenzstelle Verwaltungsdigitalisierung des Hessischen Digitalministeriums und des Hessischen Städtetags – wobei die einzigartige enge Kooperation des Städteverbunds „IKZ Digitale Kommune@Hessen“ gelobt wurde. Insbesondere das Digitalministerium unterstützt daher auch die unterschiedlichen Projekte mit bis zu 90 Prozent Förderung, insgesamt bewegen die „Digitalen Kommunen“ über neun Millionen Euro.

„Ein gemeinsam entwickeltes Flaggschiff ist unser Analysewerkzeug eGovSAD, womit Online-Services überwacht, Feedback gesammelt und so verbessert werden können“, erklärt Marius Müller, Leiter der für die Stadt Offenbach koordinierenden Stabsstelle Digitalisierung. Die Abkürzung eGovSAD steht für „eGovernment Service- und Analyse-Dashboard“.

„Solche Werkzeuge machen unsere Stadt „smarter“, wie man heutzutage sagt: Wir verbessern unsere Online-Dienstleistungen, sie werden besser zugänglich für die Bürgerinnen und Bürger und mit einem Service-Analyse-Dashboard können wir unsere knappen Ressourcen für die Digitalisierung zielgerichteter steuern“, schildert der Oberbürgermeister Schwenke weiter, „dass inzwischen 100 Gemeinden das Werkzeug nachnutzen, sichert nicht nur auf lange Sicht den Betrieb, sondern zeigt auch, dass wir an dem richtigen Schmerzpunkt arbeiten, damit unsere Städte zugänglicher und effizienter werden.“ 

Trotz der starken Förderung des Landes an dieser Stelle, lässt es sich der Oberbürgermeister nicht nehmen, auf die prekäre Situation der Stadtverwaltungen hinzuweisen: „Durch die gesellschaftliche und digitale Transformation verändern sich die Anforderungen an uns, wir benötigen langfristige Unterstützung vom Land und Bund, damit wir mit kompetenten Personal und ausreichenden finanziellen Mitteln durch diesen Wandel navigieren können.“ 

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