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Stadt Offenbach

Im Porträt: Paula Ofenstein vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Regionalverband Mittelhessen

Einzelpersonen erzählen in einem Kurzinterview von ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit in den Vereinen/Organisationen/Initiativen aus der Stadt Offenbach.

Paula Ofenstein

Das bin ich:

Name: Paula Ofenstein
Alter: 24
Familienstand: ledig
Beruf: Kauffrau für Büromanagement
Ehrenamtlich tätig seit: 2016


Angaben zum Verein/zur Organisation/zur Initiative

Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Mittelhessen
Obere Grenzstraße 74
63071 Offenbach am Main
069/985444-0
infoasb-mittelhessende
www.asb-mittelhessen.de (Öffnet in einem neuen Tab)


Warum engagieren Sie sich in Ihrer Organisation und wie sind Sie dazu gekommen?

Ich bin schon seit meiner Kindheit beim ASB dabei. Mit acht Jahren habe ich in der Jugendgruppe angefangen und bin später, als ich alt genug war, zum Katastrophenschutz gewechselt. Eigentlich bin ich da so reingerutscht, weil sowohl meine Eltern als auch mein Bruder mit dabei sind. Und da es mir gefallen hat, bin ich geblieben. Ich mache das, weil ich schon immer gerne anderen Menschen geholfen habe und weil der ASB für mich wie eine Familie ist, mit der man zusammen Erfahrungen und Erinnerungen sammelt. Außerdem lerne ich ständig neue Dinge, besonders im medizinischen Bereich, was eine tolle Abwechslung zu meinem normalen Job ist.

Welche Ziele verfolgt Ihre Einrichtung und welche Aufgaben gibt es?

Der ASB arbeitet nach dem Leitspruch "Wir helfen hier und jetzt" und genau das tun wir. Wir versuchen, dort zu helfen, wo in diesem Moment Hilfe benötigt wird. Beim Katastrophenschutz bedeutet das zum Beispiel bei akuten Schadenslagen wie Evakuierungen oder Großbränden, die betroffenen Menschen zu behandeln, zu verpflegen und so lange zu betreuen, bis sie in ihre gewohnte Umgebung zurückkehren können. Die Aufgaben sind dabei ganz unterschiedlich: von der Wundversorgung über Zelte und Betten aufbauen, psychische Betreuung bis hin zum Essen kochen. Für jeden ist etwas dabei, was er kann.

Welche Voraussetzungen muss eine Person mitbringen, um diese Tätigkeit ausüben zu können?

Vorwissen braucht man bei uns eigentlich nicht. Man kann auch als kompletter Neueinsteiger bei uns anfangen und mitmachen. Durch unsere regelmäßigen Treffen halten wir uns auf dem aktuellen Stand und Neue können ihr Wissen aufbauen.

Gibt es ein besonders schönes Erlebnis aus der ehrenamtlichen Tätigkeit, das Ihnen in Erinnerung geblieben ist?

Es gibt so viele wunderbare Erlebnisse, auf die ich gerne zurückblicke. Jeder Einsatz und jede Veranstaltung, die wir hatten, waren auf ihre eigene Weise einzigartig und besonders. Doch am schönsten ist es immer, wenn wir zusammenkommen und die vergangenen Momente Revue passieren lassen. Diese gemeinsamen Erinnerungen sind unbezahlbar. Viele von uns sind schon seit Jahren dabei, und es gibt immer unzählige Geschichten zu erzählen und Fotos zu zeigen. Diese Zeiten des Zusammenseins, des Lachens und des Erinnerns sind das, was uns wirklich verbindet und uns wie eine große Familie fühlen lässt.

Können Sie durch Ihr Engagement etwas Positives mit in Ihr Privatleben nehmen?

Zum einen erlebt man viel zu häufig, dass Menschen sich gegenseitig ignorieren und nicht helfen. Doch wenn wir im Einsatz sind, spielt es keine Rolle, wer unsere Hilfe braucht – jeder bekommt sie. Diese Haltung sollte auch im privaten Leben selbstverständlich sein. Zum anderen sind die Erste-Hilfe-Maßnahmen, die für uns im Einsatz von entscheidender Bedeutung sind, auch im Alltag äußerst wertvoll. Sei es bei einem Unfall oder bei kleinen Missgeschicken in der Freizeit oder auf der Arbeit – das Wissen, wie man richtig hilft, kann einen großen Unterschied machen. Diese Fähigkeiten geben uns die Möglichkeit, jederzeit und überall für andere da zu sein.

Benötigt die Einrichtung noch weitere ehrenamtliche Unterstützung und an wen können sich die Interessenten wenden?

Wir sind immer auf der Suche nach Unterstützung und neuen Gesichtern in unserem Team. Jeder ist bei uns herzlich willkommen! Schau doch einfach beim nächsten Mal vorbei – wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen und gemeinsam etwas zu bewegen.

Vielen Dank, Paula Ofenstein, dass Sie uns einen kurzen Einblick in Ihr Engagement gewährt haben!



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