Fachkräfte berichten in Videoclips über ihre Ausbildung
21.10.2025
Der Eigenbetrieb Kindertagesstätten Offenbach (EKO) stellt in seiner neuesten Kampagne die unterschiedlichen Wege vor, eine Ausbildung zur pädagogischen Fachkraft in einer Kita zu absolvieren. Und wer könnte dies besser als diejenigen, die den Weg schon gegangen sind? Mitarbeitende des EKO berichten in sechs kurzen Videoclips eindrücklich darüber, wie sie pädagogische Fachkraft geworden sind und was dabei die Herausforderungen aber auch was die schönsten Momente waren.
Ab dem 22. Oktober 2025 werden die Videoclips über einen Zeitraum von drei Wochen nach und nach auf den Social Media Kanälen der Stadt zu sehen sein. Die Kampagne trägt den Titel: „Ausbildungswege in die EKO-Kitas“.
Offenbach sucht motivierte Fachkräfte für die Kitas
Der seit vielen Jahren bundesweite beziehungsweise vor allem in den westlichen Bundesländern herrschende Fachkräftemangel in den Kitas geht auch an Offenbach nicht vorbei. Bürgermeisterin Sabine Groß betont: „Wir wünschen uns weiterhin gut ausgebildete Fachkräfte für die Kitas in Offenbach. Die sechs Mitarbeitenden in den Videoclips zeigen exemplarisch für die 571 Mitarbeitenden, die Stand September im EKO arbeiten, wie der Weg zu einer Stelle in einer städtischen Kita aussehen kann. Ich hoffe, die eindrucksvollen Videoclips können einmal mehr Menschen dazu motivieren, in unseren städtischen Kitas zu arbeiten oder hier ihre Ausbildung zu beginnen.“
Susanne Kaludra, Betriebsleitung des Eigenbetriebs, freut sich, wie begeistert die Fachkräfte über ihre Ausbildung in den EKO-Kitas berichten: „Die Videos zeigen, wie engagiert unsere Auszubildenden und Fachkräfte sind und dass es im EKO möglich ist, berufliche und persönliche Interessen zu vereinen. Wir arbeiten alle gemeinsam kontinuierlich daran, den Eigenbetrieb noch besser personell aufzustellen und unsere Mitarbeitenden in ihrer jeweiligen Entwicklung zu unterstützen.“
In den jeweils ein bis zwei Minuten langen Clips werden sechs Fachkräfte aus dem EKO vorgestellt, die teilweise noch in der Ausbildung sind und teilweise auch schon fertige Fachkraft. Sie lassen sich die Frage stellen: „Wie war dein Weg zum EKO?“
Was brauche ich, um pädagogische Fachkraft beim EKO zu werden?
Was bringen unsere Fachkräfte von sich aus mit und was begeistert sie an ihrem Beruf? In einer Kita zu arbeiten ist immer auch eine persönliche Angelegenheit und die Antworten kommen entsprechend: „Mein Beruf ist für Menschen mit Haltung. Ich kann die Welt immer neu durch Kinderaugen sehen. Ich erlebe starke Erfolgsmomente, auch in Kleinigkeiten. Ich gebe Kindern Freiraum für Entfaltung. Die Ausbildung ist mitunter sportlich, aber machbar. Ich bin froh, dass ich hier bin.“
Klar ist: Wer in einer Kita in Offenbach arbeitet, muss bestimmte Werte wie Offenheit und die Lust, sich mit unterschiedlichen Lebensentwürfen auseinanderzusetzen, in sich tragen oder diesbezüglich dazulernen wollen. Über 60 Prozent der Menschen in Offenbach haben internationale Biographien oder einen Migrationshintergrund. Die Vielfalt der Lebenslagen von Kindern und ihren Familien prägt hier das Miteinander und spiegelt das Arbeiten in den Kitas wider. Entsprechend ist soziale Kompetenz bei den Fachkräften im EKO stark gefragt, besonders im interkulturellen Bereich, aber natürlich auch darüber hinaus.
Viele Wege führen in die Kita
Die Bewerbung für die Ausbildung muss immer im ersten Schritt über eine Fachschule für Sozialwesen erfolgen, die über die Zulassung entscheiden. Von diesen Schulen gibt es auch mehrere im Rhein-Main-Gebiet, die online gut zu finden sind. Im zweiten Schritt müssen sich die Auszubildende nach erfolgter Zusage für einen Schulplatz noch bei einem Ausbildungsbetrieb bewerben, zum Beispiel beim EKO. Und schon kann es losgehen!
Die Ausbildung zur pädagogischen Fachkraft kann sehr unterschiedlich aussehen. Mindestvoraussetzung ist der mittlere Bildungsabschluss (Realschulabschluss). Daran anschließend werden vor allem zwei Varianten gewählt: entweder die „klassische“ schulische Ausbildung oder die berufsbegleitende Ausbildung, die aktuell „PivA“ (praxisintegrierte vergütete Ausbildung) heißt. Beide dauern in der Regel 3 Jahre, wobei die schulische Ausbildung die Ausbildung als Sozialassistenz voraussetzt, die wiederum 2 Jahre dauert und auch schulisch absolviert wird, während die PivA eine anderweitige abgeschlossene Berufsausbildung von mindestens 2 Jahren voraussetzt sowie 3 Monate Praxiserfahrungen in einem einschlägigen pädagogischen Bereich. Neben diesen beiden Ausbildungswegen gibt es aber noch viele andere Möglichkeiten, die zum Beispiel mit dem Abitur oder Fachabitur beginnen können oder aber die Anerkennung eines Abschlusses aus einem anderen Land miteinschließt.
Der erste der sechs Clips wird am 22. Oktober und der letzte am 12. November 2025 auf Instagram, Facebook und YouTube veröffentlicht. Auf der Internetseite des EKO wurde eine Informationsseite für die Kampagne eingerichtet, auf der die Clips nach und nach verlinkt werden, sobald diese veröffentlicht werden. Die verschiedenen Wege der Ausbildung finden sich außerdem ausführlich auf der Internetseite des EKO erklärt, ebenso verlinkt auf der Kampagnenseite:
Auf die Clips aufmerksam gemacht wird jenseits der Social Media Kanäle mittels Plakaten im öffentlichen Raum der Stadt und teilweise Landkreis Offenbachs. Außerdem werden Postkarten in Restaurants und Kneipen in Offenbach und Frankfurt ausgelegt.
Fotografiert und gefilmt wurde das Werbeprojekt von David Straßburger und Marvin Fuchs, beides Fotografen aus Offenbach. Für das Konzept und die Umsetzung zeichnet die Agentur unikatwertvoll aus Frankfurt verantwortlich.
Social Media Clips eingebunden in städtische Internetseite