Jungs in Hamburg und was sonst noch im Jugendtreff Bürgel-Rumpenheim los ist
01.09.2026
Dass Hamburg neben Fischmarkt und Elbphilharmonie viel zu bieten hat, konnten sieben Jugendliche des Jugendtreffs Bürgel-Rumpenheim in den Sommerferien erleben. Eine Woche lang waren die Jungs mit zwei Betreuern in der Hansestadt unterwegs und aßen tatsächlich Fischbrötchen und bestaunten auch wirklich die Architektur der Elbphilharmonie, liefen durch St.Pauli, verbrachten Zeit am Elbstrand und erkundeten die Außenalster. Ein Highlight war die Lichterfahrt durch den Hamburger Hafen, vorbei an der beleuchteten Speicherstadt und die beeindruckenden Containerschiffe. Weil es aber nicht nur um Sightseeing, sondern vor allem um die Gemeinschaft gehen sollte und ging, wurde zusammen Fussball gespielt und gemeinsam die Spiele der WM geschaut. Die Woche bot den Jugendlichen die Möglichkeit, den Alltag hinter sich zu lassen und Hamburg aus unterschiedlichen Perspektiven zu entdecken.
Mädchenfreizeit in den Herbstferien
Denn um unterschiedliche Perspektiven, Toleranz, aber auch Empowerment geht es grundsätzlich in der täglichen Arbeit mit Jugendlichen in den Einrichtungen der Stadt. Deshalb gibt es seit langem schon die Mädchenetage in der Johannes-Morhart-Straße und in allen Jugendzentren besondere Angebote für Jungen und Mädchen. So richten sich die Angebote im Jugendzentrum Rumpenheim dienstags besonders an Jungs und deren Bedürfnisse und gehört die Einrichtung donnerstags allen mit XX-Chromosomen geborenen. Für Mädchen ist in der zweiten Woche der Herbstferien (12. bis 15. Oktober) eine Freizeit in Fulda geplant. Es gibt noch wenige freie Plätze die Teilnahmegebühr beträgt 60 Euro.
Neben dem regulären offenen Bereich sind bis zu den Ferien verschiedene Ausflüge geplant, was genau unternommen wird, entscheiden die Betreuerinnen und Betreuer gemeinsam mit den Jugendlichen. „Wir machen Vorschläge, aber die Kids können auch eigene Ideen einbringen. Dann entscheiden alle zusammen, worauf sie am meisten Lust haben“, erläutert Luca Schloesser vom JUZ Rumpenheim. „Was zählt, ist das gemeinsam etwas unternommen wird und die Jugendlichen in den Austausch kommen – wir sind ein offener und sicherer Space für alle, egal, welcher Haut- und Haarfarbe, biologischem Geschlecht, sexueller Orientierung oder Musikgeschmack.“