Der Bundespräsident übernimmt auf Antrag eine symbolische Patenschaft für jedes siebte Kind einer Familie. Die Patenschaft steht als Sinnbild für die Fürsorgepflicht des Staates für kinderreiche Familien. Stadtkämmerer Martin Wilhelm überreichte am vergangenen Donnerstag, 13. November, die Urkunde des Bundespräsidenten mit dem dazugehörigen Geldgeschenk in Höhe von 500 Euro. Das Kuscheltier „Penny Pincher“ gab es als kleine Aufmerksamkeit von der Stadt Offenbach dazu.
Tanja und ihr Mann entschieden sich für eine große Familie, da sie „etwas Wunderschönes“ sei und sie „täglich in lachende Kindergesichter sehen wollen“. Bei einer so großen, bald sogar zehnköpfigen Familie, drängt sich die Frage auf, wie der Alltag organisiert wird. Für die siebenfache Mutter, die bis vor Kurzem noch Vollzeit arbeiten ging, beginnt der Tag schon um 5 Uhr und endet manchmal erst um Mitternacht. Ihr Mann ist in Elternzeit und somit immer präsent. Teilweise könne sie die größeren Kinder schon zum Einkaufen schicken und in die Familienpflichten einbinden, berichtet Tanja.
Abschließend wünschte Stadtkämmerer Martin Wilhelm dem kleinen Levi und seiner Familie viel Gesundheit, Glück und alles Gute für die Zukunft.