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Stadt Offenbach

Positiv getestet: Was ist zu tun?

Es gelten unterschiedliche Quarantäneregeln: Allgemein für Bürgerinnen und Bürger, nach der Einreise aus Hochrisiko- und Virusvarianten-Gebieten und für die Anwendung mit einem Selbst- und Schnelltest.

Aktuelle Informationen

Das Gesundheitsamt versendet ein Informationsblatt mit dem Hinweis zur positiven Testung auf Sars-Cov-2 und weiteren Informationen. Die Inhalte des Informationsblattes können hier eingesehen werden:

Absonderung nach einem positivem Testergebnis

  • Wer durch einen PCR-Test positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, muss sich sofort für 5 Tage absondern (Isolation). Es ist der Person in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Haushalt angehören. Die Isolation endet nach 5 Tagen, eine Freitestung ist nicht mehr notwendig. Wenn Krankheitssymptome aufgetreten sind, sollte die Isolation aber eigenverantwortlich fortgesetzt werden, bis mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit vorliegt
  • Nach einem positiven Antigen-Schnelltest oder Antigen-Tests zur Eigenanwendung durch Laien muss man sich absondern (Isolation). Man ist verpflichtet unverzüglich einen PCR-Test machen zu lassen. Ein nachfolgender negativer Schnell- oder Selbsttest hebt einen positiven Schnelltest nicht auf, dies kann nur eine PCR-Testung. Dafür darf die Wohnung verlassen werden. Ist der PCR-Test negativ, endet die Isolation. Ist der PCR-Test positiv und bestätigt die Infektion, bleibt es bei der Dauer der Isolierung von 5 Tagen gerechnet ab dem positiven Antigentest. Die Isolation endet nach 5 Tagen, eine Freitestung ist nicht mehr notwendig
  • Für Beschäftigte in allen medizinische Bereichen (Krankenhäuser, Pflegeheimen, Allgemeinmediziner, Zahnarztpraxen etc.) gelten Sonderregeln:  Eine Arbeitsaufnahme ist nur mit einem negativen Testergebnis (zertifizierter Schnelltest / PCR-Test mit CT-Wert über 30) möglich. Die Testung darf frühestens am fünften Tag nach dem Beginn der Isolation erfolgen. Der negative Test muss dem Gesundheitsamt vorgelegt werden.

Absonderung für Haushaltsangehörigen und engen Kontaktpersonen von Corona-Infizierten

Ungeimpfte Haushaltsangehörige und enge Kontaktpersonen von Infizierten müssen nicht mehr automatisch in Quarantäne. Haushaltsangehörigen und engen Kontaktpersonen von Infizierten wird empfohlen, mindestens fünf Tage ihre Kontakte zu reduzieren und sich täglich zu testen.
Doppelt geimpfte, geboosterte und genesen&geimpfte Haushaltsangehörige und enge Kontaktpersonen von Infizierten waren schon zuvor von der Quarantäne befreit. Auch ihnen wird aber empfohlen, mindestens fünf Tage ihre Kontakte zu reduzieren und sich täglich zu testen.

Wer ist eine enge Kontaktperson?

Allgemein gilt, dass man eine Kontaktperson ist, wenn man engen Kontakt mit einem positiv Getesteten im infektiösen Zeitintervall hatte.

  1. Enger Kontakt (<1,5 m, Nahfeld) länger als 10 Minuten ohne adäquaten Schutz (adäquater Schutz = Fall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder FFP2-Maske).
  2. Gespräch mit dem Fall (face-to-face-Kontakt, <1,5 m, unabhängig von der Gesprächsdauer) ohne adäquaten Schutz (adäquater Schutz = Fall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder FFP2-Maske).
  3. Gleichzeitiger Aufenthalt von infizierter Person im selben Raum mit  hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für > 10 Minuten, auch wenn durchgehend und korrekt MNS (Mund-Nasen-Schutz) oder FFP2-Maske getragen wurde.

Kontaktpersonen sind also Mitglieder desselben Haushalts, Personen mit engem räumlichem Kontakt zu einer infizierten Person oder Personen, die über die Corona-Warn-App eine Warnung mit der Statusanzeige „erhöhtes Risiko“ erhalten haben. Die Ärztin/der Arzt wird im letztgenannten Fall nach Symptomen, relevanten Kontakten, gegebenenfalls Risikoindikationen fragen und dann entscheiden, ob ein PCR-Test oder Antigen-Test durchgeführt werden soll.
Der PCR-Test ist für enge Kontaktpersonen zu einer nachweislich infizierten Person kostenlos, wenn die testende Stelle direkt mit der Krankenkasse abrechnen kann. Das ist bei Hausärzten, bei der kassenärztlichen Vereinigung und bei einigen Testzentren der Fall.

Verhalten bei Symptomen

Zeigt eine Person Symptome, wie akute Bronchitis, Atemnot, Fieber oder Störung des Geruchs- und Geschmackssinns, sollte er oder sie sich an den Hausarzt wenden. Ob ein kostenfreier PCR-Test bei symptomatischen Personen durchgeführt wird, entscheiden die behandelnden Ärztinnen und Ärzte und vermitteln dann z.B. an das Testzentrum der Kassenärztlichen Vereinigung. Ein Antigen-Schnelltest ist nicht möglich, denn man kann öffentliche Teststellen zur Bürgertestung nur symptomfrei aufsuchen. 

Bei der einer Infektion mit der Omikrom-Variante können auch nur leichte Symptome auftreten, wie zum Beispiel extreme Müdigkeit, Kratzen im Hals oder Husten.

Das heißt, wenn eine Person Erkältungssymptome hat, kann er oder sie zur Sicherheit zunächst einen Selbsttest machen und zusätzlich den Hausarzt kontaktieren.

Wichtig ist auch, dass sich Menschen mit Erkältungssymptomen wenn möglich isolieren bis die Symptome vollständig abgeklungen sind, bzw. das PCR-Testergebnis vorliegt. Auch Kontakt zu haushaltsfremden Personen sollte vermieden werden.

Was bedeutet vollständig geimpft oder genesen?

Quarantänepflicht bei Einreise aus dem Ausland

Bei der Einreise aus Hochinzidenz-Gebieten und Virusvarianten-Gebieten gilt eine Quarantänepflicht und weitere strenge Regeln:

Informationen für Eltern und Kinder

Auf dieser Seite finden Familien mit Kindern unter anderem Fragen und Antworten zum Schul- und Kitabesuch, was bei einer möglichen Corona-Infektion zu tun ist, wie das Thema Corona kindgerecht aufbereitet werden kann und wo es Unterstützung gibt.

Allgemeinverfügungen und Verordnungen

Die Regeln basieren auf den Verordnungen des Landes Hessen. Die aktuellen Verordnungen können hier eingesehen werden:

Stand: 19. Mai 2022

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