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Stadt Offenbach

Wochenbericht vom 19. bis 25. Januar 2026

26.01.2026

Ruhestörungen

Die Stadtpolizei rückte zu neun Ruhestörungen aus. Zwei davon wegen zu lauter Musik in Gastronomiebetrieben.

Jemand meldete lautstarke Streitigkeiten. Beim Eintreffen am Mitteilungsort fiel der Streife ein Fahrzeug auf, welches am Fahrbahnrand stand und dessen Motor beim Anblick der Streife ausgeschaltet wurde. Kurz darauf wurde der Motor erneut gestartet und das Fahrzeug fuhr an. Aufgrund des engen zeitlichen sowie örtlichen Zusammenhangs mit der gemeldeten Streitigkeit entschloss sich die Streife, den Mann zu kontrollieren. Der Fahrzeugführer suchte auffällig lange nach seinen Dokumenten, im Gesicht hatte er frische Kratz- und Schürfwunden. Auf entsprechende Nachfrage gab der Mann an, dass es zuvor zu einem Streit mit seiner Lebensgefährtin gekommen sei, diese jedoch nicht von erheblicher Bedeutung gewesen sei. Der Fahrer räumte zudem ein, Alkohol konsumiert zu haben. Eine durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 1,25 Promille. Der Fahrer wurde daraufhin als Beschuldigter belehrt und das zuständige Polizeirevier informiert. Bevor die Streife ihn zum Revier begleitete, suchte sie die Wohnanschrift des Beschuldigten auf, um die Lebensgefährtin aufgrund der möglichen häuslichen Gewalt in Augenschein zu nehmen. An der Wohnanschrift bestätigte sich dies. Die Lebensgefährtin des Beschuldigten gab an, von diesem körperlich verletzt worden zu sein. Sie hatte eine deutlich geschwollene Lippe. Der Beschuldigte meinte, die Verletzungen im Gesicht seien beim Spielen mit den Kindern passiert. Zur weiteren Sachbearbeitung sowie zur Durchführung der angeordneten Blutentnahme kam der Beschuldigte auf das zuständige Polizeirevier.

Verkehr

Die Verkehrspolizei hat an 27 Orten mit mobilen Geschwindigkeitsmessgeräten kontrolliert. Hierbei wurden in 156 Fällen Verwarn- oder Bußgelder wegen des Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit erteilt.

Insgesamt mussten 18 Fahrzeuge aufgrund erheblicher Verkehrsstörungen abgeschleppt werden. Dazu zählen blockierte Feuerwehrzufahrten sowie Ein- und Ausfahrten, zugeparkte Kurvenbereiche oder unberechtigt zugeparkte Schwerbehindertenparkplätze. Für 2406 Fahrzeuge bzw. deren Fahrzeughalter*innen gab es ein Knöllchen. 

Für die Zulassungsstelle Offenbach erfasste die Stadtpolizei 27 neue Kraftfahrzeuge zur zwangsweisen Abmeldung. Dies betrifft in der Regel Fahrzeuge, für welche die Versicherung oder die Steuer nicht gezahlt wurden oder welche aufgrund erheblicher Mängel nicht mehr verkehrssicher sind. Des Weiteren führte die Stadtpolizei im Auftrag anderer Behörden zwei Ermittlungen an den jeweiligen Wohnadressen von Fahrzeughalter*innen durch.

Streifendienst / Gefahrenabwehr

Die Schulleitung einer Schule meldete einen Schüler, welcher in Deutschland verbotene Nunchakus mit sich führte. Diese hatte er mehreren Schülern gezeigt. Der Schüler gab an, sie als Geschenk von seinem Onkel erhalten zu haben. Die Nunchakus wurden sichergestellt und der Waffenbehörde zugeführt.

Eine Nachbarin meldete eine starke Geruchsbelästigung im 12. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses. Bereits im Aufzug konnte die Streife Verwesungsgeruch wahrnehmen. Da auf Klingeln und Klopfen nicht reagiert wurde, musste die hinzugezogene Feuerwehr die Tür öffnen. Der Bewohner war verstorben, der Verwesungsprozess hatte bereits eingesetzt. Die Stadtpolizei zog die Landespolizei hinzu. 

Einer Streife fiel ein Fahrzeug mit überhöhter Geschwindigkeit auf. Dieses wurde angehalten und kontrolliert. Die Beifahrerin saß verbotswidrig auf dem Gurt des Beifahrersitzes. Da sie lediglich ein Foto ihres Reisepasses auf dem Handy vorweisen konnte, begleitete sie die Stadtpolizei zu ihrer Schlafstätte. Bei der Prüfung der Einreisestempel stellte sich heraus, dass die Frau ihre visumfreie Zeit bereits überschritten hatte. An der Schlafstätte befand sich zudem ein Mann, welcher mutmaßlich ebenfalls ohne Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland war. Die Streife brachte beide zur Landespolizei. Zudem meldete sie die mutmaßlich unzulässige Schlafstätte, ehemalige Büroräume, dem Bauamt.

Eine Streife kontrollierte ein Fahrzeug, welches mit hoher Geschwindigkeit nachts durch die Fußgängerzone fuhr. Der Fahrer reagierte sehr aggressiv und bedrohte die eingesetzten Kräfte, sodass diese aus Eigensicherungsgründen eine weitere Streife hinzuziehen mussten. Erst als diese eintraf, beruhigte sich der Fahrer. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. 

Jemand meldete eine mutmaßlich hilflose Frau am Straßenrand. Diese machte einen schläfrigen und orientierungslosen Eindruck, der auf den Konsum von Betäubungsmittel hindeutete. Die Streife forderte einen Rettungswagen an. Während der Wartezeit erschien ein Mann, der ebenfalls einen apathischen, verlangsamten und verwirrten Eindruck machte und deutlich unter Rauschmitteln stand. Im Zuge eines Telefonates mit einer weiteren Person, die sich scheinbar in der gemeinsamen Wohnung aufhielt, konnte die Streife über den Lautsprecher eine deutlich verlangsamte und verwirrte Stimmungslage wahrnehmen. Auf Nachfrage äußerte die vor Ort befindliche Person, dass alle Personen Ketamin konsumiert hätten. Aufgrund einer gegenwärtigen (Gesundheits-)Gefahr begaben sich die Streifen in die Wohnung. Vor Ort waren zwei Frauen, eine davon minderjährig, das Verhalten beider war deutlich verlangsamt. Die Streife fand zudem eine erhebliche Menge Ketamin vor. Die Minderjährige und die Betäubungsmittel wurden an die Landespolizei übergeben. 

Gemeldet wurde ein Mann, welcher im Bereich der Mainstraße mit Stöcken auf Fahrzeuge einschlagen würde. Die Streife traf ihn auf einer Parkbank sitzend an, er verhielt sich unkooperativ und provokant. Polizeilich war der Mann in über 200 Fällen hinreichend bekannt. Als die Kontrolle beendet war, lief er unvermittelt auf die Fahrbahn, sodass Fahrzeuge ausweichen und abbremsen mussten. Zudem schlug er mit der Hand auf die haltenden Fahrzeuge. Aufgrund dieses unberechenbaren sowie eigengefährdenden Verhaltens wurde entschieden, den Mann einer psychiatrischen Einrichtung vorzustellen. 

Die Stadtpolizei wurde wiederholt zu einer bereits bekannten Familie gerufen. Vor Ort gab der Vater an, dass die Tochter ihn mit einer Schere angegriffen habe. Da die psychisch auffällige Tochter den Vater auch im Beisein der Streife körperlich anging sowie aufgrund dieses Verhaltens bereits mehrfach bekannt war, wurde eine Zwangseinweisung veranlasst. 

Ermittlungen und Fundsachen

Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei drei Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften und Fälle, in denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkastens oder/und einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte.  

Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros diese Woche mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust bitte an fundbuerooffenbachde wenden.


Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei

Servicestelle - 069 8065-2860

Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde

Notfalltelefon - 069 8065-3195

Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.

Autowracks und Falschparker

Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden. 

Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.

  • Dezernat IV

    Stadtpolizei

    Die Stadtpolizei sorgt rund um die Uhr für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Offenbach am Main. Die objektive, messbare Sicherheit und das subjektive Sicherheitsgefühl sind wesentliche Elemente der Lebensqualität. Die Stadtpolizei sorgt dafür, dass Sie sich sicher fühlen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in Offenbach am Main.

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