Wochenbericht vom 2. Februar bis 8. Februar
09.02.2026
Ruhestörungen
Es gab 22 Ruhestörungen, wovon sieben im gewerblichen Bereich waren und und betrafen zumeist zu laute Musik oder Personengruppen ausgehend von Gastronomiebetrieben.
Aufgrund einer Ruhestörung durch eine in einer Wohnung herumschreiende Person, welche zudem seine Nachbarn bedrohen haben soll, wurden zwei Streifen entsandt. Da die Landespolizei bereits vor Ort war, konnte eine Streife abbrechen. Die zweite Streife unterstütze die Maßnahme. Die Person war in einem psychischen Ausnahmezustand, die Wohnung völlig verwüstet. Die Streifen überzeugten die Person eine Klinik aufzusuchen, da kein Rettungswagen verfügbar war, wurde die Person durch die Landespolizei ins Sana-Klinikum gebracht.
Hilflose Personen
Die Stadtpolizei kümmerte sich in dieser Woche um sechs hilflose Personen.
Eine Person meldete der Rettungsleitstelle einen am Boden liegenden Mann. Vor Ort traf die Streife auf einen bekannten Mann, der grundlos um sich schlug, trat und schrie. Er verhielt sich auch gegenüber Passanten und der Streife verbal aggressiv. Die Leitstelle schickte einen Rettungswagen, der den Mann in eine psychiatrische Abteilung brachte.
Ein Bürger meldete eine hilflose Person im Rollstuhl in der B-Ebene. Vor Ort fand man einen Mann aus Friedrichsdorf in einem defekten Elektrorollstuhl. Die Rettungsleitstelle organisierte einen Krankentransport zu seiner Adresse. Der Rollstuhl wurde auf der Stadtwache zwischengelagert und am nächsten Tag abgeholt.
Verkehr
Die Verkehrspolizei hat an 19 verschiedenen Orten mit mobilen Geschwindigkeitsmessgeräten kontrolliert. Hierbei wurden in 73 Fällen Verwarn- oder Bußgelder wegen des Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit erteilt.
29 Fahrzeuge mussten aufgrund erheblicher Verkehrsstörungen abgeschleppt werden. Dazu zählen blockierte Feuerwehrzufahrten sowie Ein- und Ausfahrten, zugeparkte Kurvenbereiche oder unberechtigt zugeparkte Schwerbehindertenparkplätze. Zudem gab es für 1.776 falsch parkende Fahrzeuge ein Knöllchen.
Während des Abschleppens eines Autos mit Berliner Kurzzeitkennzeichen erschien der Fahrer und zeigte den Fahrzeugschein (ZB1). Dieser wies darauf hin, dass das Auto nur im zuständigen Zulassungsbezirk und ausschließlich für Fahrten zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit genutzt werden darf. Der Fahrer erklärte, er solle das Fahrzeug im Auftrag einer Kundin ins Ausland überführen, was mit den vorliegenden Kennzeichen nicht gestattet war. Das Auto wurde abgeschleppt, die Kennzeichen und Dokumente sichergestellt und an die zuständige Zulassungsbehörde in Berlin geschickt.
Für die Zulassungsstelle Offenbach erfasste die Stadtpolizei 21 neue Kraftfahrzeuge zur zwangsweisen Abmeldung. Dies betrifft in der Regel Fahrzeuge, für welche die Versicherung oder die Steuer nicht gezahlt wurden oder welche aufgrund erheblicher Mängel nicht mehr verkehrssicher sind. Des Weiteren führte die Stadtpolizei im Auftrag anderer Behörden sieben Ermittlungen an den jeweiligen Wohnadressen von Fahrzeughalter*innen durch.
Streifendienst / Gefahrenabwehr
Die Uniklinik Frankfurt bat um 00:40 Uhr, eine Frau zu Hause aufzusuchen, um ihr mitzuteilen, dass eine Spenderniere bereitsteht. Als die Streife um 01:00 Uhr ankam, war die Frau nicht anzutreffen. Etwa 30 Minuten später fuhren die Beamten erneut hin und befragten die Nachbarn. Diese vermuteten, die Frau sei im Dialysezentrum. Die Uniklinik wurde informiert.
Eine Wohnungsgesellschaft meldete auffällige Gerüche aus einer Wohnung. Nachforschungen bei Krankenhäusern und der Rettungsleitstelle ergaben nichts. Die Hausverwaltung berichtete, die Frau sei vor zwei Wochen zuletzt gesehen worden, und in der Wohnung brenne Licht. Ein Schlüsseldienst öffnete die Tür. Man fand die Frau tot auf dem Boden vor der Couch. Der Todeszeitpunkt lag etwa zwei Wochen zurück. Die Landespolizei übernahm den Einsatzort.
Das Sozialamt bat um Hilfe bei der Suche nach einer vermissten Person, die seit November nicht auf Anschreiben reagierte. Auch Hausbesuche des Sozialdienstes blieben erfolglos. Nachforschungen bei Krankenhäusern und der Rettungsleitstelle blieben ergebnislos. Die Hausverwaltung und der Hausmeister wussten nichts über den Verbleib des Mannes. Die Feuerwehr öffnete die Tür. Auch hier fand man den Mann tot vor seiner Couch. Der Zustand der Leiche deutet auf einen Tod im Herbst hin. Die Landespolizei übernahm den Einsatzort.
Das Veterinäramt bat um Amtshilfe wegen eines Hundes, der offenbar seit längerem ohne Aufsicht in einer Wohnung war. Vor Ort hörte die Streife leises Winseln. Auf Klingeln und Klopfen reagierte niemand. Dem Veterinäramt lagen Erkenntnisse vor, dass die Besitzerin seit 10 Tagen abwesend war. Die Balkontür stand offen. Ein Nachbar bestätigte dies und berichtete, er habe den Hund auf dem Balkon gesehen. Wegen der Gefährdung des Tieres betrat man die Wohnung. Der Hund war im Wohnzimmer eingeschlossen und konnte nicht zu Wasser und Futter in der Küche gelangen. Das Tier war zutraulich und friedlich. Wohnzimmer und Balkon waren stark verschmutzt. Das Veterinäramt nahm den Hund in Obhut.
Ein Wirt am Wilhelmsplatz meldete einen Kunden, der seine Rechnung nicht zahlen wollte. Der Gast weigerte sich, die Rechnung zu begleichen, und hatte kein Bargeld dabei. Der Wirt erhielt die Personalien des Gastes, um eine Rechnung und einen Strafantrag zu stellen.
Einsätze und Veranstaltungen
Die Stadtpolizei befuhr die geplanten Zugstrecken der Fastnachtsumzüge im Zuge der Voraufklärung, um mögliche Baustellen oder andere Behinderungen auszuschließen. Sie hat keine Beeinträchtigungen festgestellt.
Ermittlungen und Fundsachen
Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei 28 Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften und Fälle, in denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkastens oder/und einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte.
Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros diese Woche mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust bitte an fundbuerooffenbachde wenden.
Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei
Servicestelle - 069 8065-2860
Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde
Notfalltelefon - 069 8065-3195
Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.
Autowracks und Falschparker
Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden.
Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.