Wochenbericht vom 9. bis 15. Februar
16.02.2026
Ruhestörungen
Die Stadtpolizei war bei 18 Ruhestörungen im Einsatz. Allein elf Ruhestörungen waren Feierlichkeiten im Zuge von privaten Faschingsfeiern.
Hilflose Personen
Die Stadtpolizei kümmerte sich in dieser Woche um sieben hilflose Personen.
Der Stadtpolizei wurde eine mutmaßlich hilflose Person in einem Treppenhaus gemeldet. Vor Ort traf eine Streife einen betrunkenen Mann an. Der Mann klagte über starke Schmerzen im linken Bauchbereich, weshalb die Stadtpolizei einen Rettungswagen hinzuzog. Die Mitarbeitenden der Stadtpolizei stellten darüber hinaus ein unerlaubtes Einhandmesser sicher. Dies führt zu einer Anzeige aufgrund einer Ordnungswidrigkeit. Der Mann wurde mit Verdacht auf eine Nierenkolik in eine Klinik gebracht.
Verkehr
Die Messbeamten der Verkehrspolizei haben an 40 verschiedenen Orten mit mobilen Geschwindigkeitsmessgeräten kontrolliert. Hierbei wurden in 150 Fällen Verwarn- oder Bußgelder wegen des Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit erteilt.
Insgesamt 35 Fahrzeuge mussten aufgrund erheblicher Verkehrsstörungen abgeschleppt werden. Dazu zählen blockierte Feuerwehrzufahrten sowie Ein- und Ausfahrten, ein zugeparkter Kurvenbereich oder unberechtigt zugeparkte Schwerbehindertenparkplätze. Erfasst wurden zudem 1392 falsch parkende Fahrzeuge.
Für die Zulassungsstelle Offenbach wurden 46 neue Kraftfahrzeuge zur zwangsweisen Abmeldung erfasst. Dies betrifft in der Regel Fahrzeuge, für welche die Versicherung oder die Steuer nicht gezahlt wurden oder welche aufgrund erheblicher Mängel nicht mehr verkehrssicher sind. Des Weiteren führte die Stadtpolizei im Auftrag anderer Behörden drei Ermittlungen an den jeweiligen Wohnadressen von Fahrzeughalter*innen durch.
Gefahrenabwehr / Präventivmaßnahmen
Der Betreiber einer Spielhalle in der Berliner Straße meldete einen Gast, der die Örtlichkeit nicht verlassen wollte. Vor Ort traf die Streife auf den Betreiber und den Gast, die miteinander diskutierten. Der Gast verhielt sich auch der Streife gegenüber aggressiv. Zudem beleidigte er die Mitarbeitenden der Stadtpolizei mehrfach. Da der Mann nicht freiwillig gehen wollte, begleitete die Streife den Mann nach draußen. Vor dem Haus begann der Mann erneut, die Stadtpolizei zu beleidigen und Widerstand zu leisten, weshalb die Einsatzkräfte den Mann fixierten und durchsuchten. Da der Mann den ausgesprochenen Platzverweis nicht beachtete und sich weiterhin aggressiv verhielt, drohte die Stadtpolizei die Gewahrsamnahme an, die anschließend durch eine Streife der Landespolizei durchgeführt wurde. Der Mann wurde nach Rücksprache mit dem zuständigen Richter dem Haftgewahrsam zugeführt.
Der Stadtpolizei wurde ein randalierender Mann in einem Bus gemeldet. Bei Eintreffen der Streife lag ein Mann vor dem Bus auf dem Boden. Der Busfahrer gab an, dass der Mann zuvor in den Bus uriniert und andere Fahrgäste belästigt hatte. Der Mann hatte sichtbare Verletzungen im Gesicht und war stark betrunken. Der Mann versuchte mehrfach aufzustehen, dies gelang ihm jedoch aufgrund seines Zustandes nicht. Der Mann verhielt sich zunehmend aggressiver, ballte die Fäuste und führte Schlagbewegungen in Richtung der Streife aus. Die Einsatzkräfte entschieden, den Mann aufgrund seines Verhaltens zu fixieren und anschließend in Gewahrsam zu nehmen. Hierbei leistete der Mann sowohl während der Fahrt, als auch auf dem Revier erheblichen Widerstand. Der Mann erhielt mehrere Strafanzeigen aufgrund seines Widerstandes.
Als die Streife vor der Wache in einen Streifenwagen einsteigen wollte, kam ein Mann auf die Stadtpolizei zu. Der Mann schrie und bedrohte die Streife währenddessen. Da der Mann in der Vergangenheit bereits mehrfach durch ähnliches Verhalten aufgefallen war und darüber hinaus ein Antrag des gesetzlichen Betreuers auf Unterbringung in einer geschlossenen Abteilung vorlag, brachte die Stadtpolizei den Mann in eine Klinik.
Der Zoll bat die Stadtpolizei um Unterstützung bei einer Durchsuchung in einer Bar. Während der Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte ein illegales Spielgerät im Büro der Bar vor, das sie anschließend sicherstellten.
Im Empfangsbereich eines Hotels belästigte ein betrunkener Mann mehrere Hotelgäste. Aufgrund des Zustandes der Person, war es der Stadtpolizei nicht möglich die Personalien des Mannes zu überprüfen. Auch an seine Zimmernummer konnte sich der Mann zunächst nicht erinnern. Da der Hotelmanager weitere Störungen befürchtete, musste der Mann sein Hotelzimmer räumen. Zudem sprach die Streife einen Platzverweis für die Örtlichkeit aus.
Im Bereich des Komm-Centers sprach eine Passantin eine Streife an und teilte mit, dass ein Kind aus einer der oberen Etagen bis in das Untergeschoss gestürzt sei. Die Streife begab sich unverzüglich zum Schadensort und leistete Erste Hilfe. Nach Ankunft des Rettungswagens sicherte die Streife die Einsatzstelle ab. Da sich immer mehr Personen versammelten, forderten die Einsatzkräfte über die Leitstelle zusätzliche Unterstützung an. Die Stadtpolizei sicherte bis zum Abschluss der medizinischen Versorgung den Schadensort ab. Die Einsatzkräfte übergaben die Einsatzstelle anschließend der Landespolizei.
Einer Streife fiel ein ohne Licht fahrender Fahrradfahrer auf. Dieser reagierte erst nach dem Einschalten des Blaulichtes auf die Aufforderung anzuhalten. Vorherige Lautsprecherdurchsagen nahm der Mann nicht wahr, weil er Kopfhörer trug. Da der Fahrradfahrer nach Alkohol roch, führte die Stadtpolizei einen Atemalkoholtest durch, dieser ergab 1,82 Promille. Die Stadtpolizei brachte den Mann auf das Revier der Landespolizei.
Einsätze und Veranstaltungen
Die Stadtpolizei war mit insgesamt 21 Einsatzkräften bei dem Fastnachtsumzug in Bieber im Einsatz. Die Stadtpolizei besetzte mehrere Posten zur Verkehrsabsperrung und Verkehrslenkung, darüber hinaus stand ein Eingreif- und Sicherungstrupp im Bereich der Hauptzugstrecke bereit, um bei Streitigkeiten oder medizinischen Notfällen eingreifen zu können. Nach dem Umzug begleitete die Stadtpolizei die Feierlichkeiten auf dem Ostendplatz und der Seligenstädter Straße. Die Stadtpolizei räumte im Anschluss den entsprechenden Straßenbereich, um die Reinigung der Fahrbahn zu ermöglichen und den Fahrverkehr wieder freizugeben.
Ermittlungen und Fundsachen
Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei 15 Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften und Fälle, in denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkastens oder/und einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte.
Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros diese Woche mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust bitte an fundbuerooffenbachde wenden.
Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei
Servicestelle - 069 8065-2860
Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde
Notfalltelefon - 069 8065-3195
Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.
Autowracks und Falschparker
Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden.
Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.