Wochenbericht vom 16. bis 22. Februar 2026
23.02.2026
Ruhestörungen
Es gab insgesamt 22 Ruhestörungen. Vier davon im gewerblichen Bereich und betrafen zumeist zu laute Musik ausgehend von Gastronomiebetrieben.
Hilflose Personen
Die Stadtpolizei kümmerte sich in dieser Woche um zwei hilflose Personen.
Verkehr
Die Verkehrspolizei hat an 19 verschiedenen Orten mit mobilen Geschwindigkeitsmessgeräten kontrolliert. Hierbei wurden in 94 Fällen Verwarn- oder Bußgelder wegen des Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit erteilt.
Insgesamt mussten 29 Fahrzeuge aufgrund erheblicher Verkehrsstörungen abgeschleppt werden. Dazu zählen blockierte Feuerwehrzufahrten sowie Ein- und Ausfahrten, zugeparkte Kurvenbereiche oder unberechtigt zugeparkte Schwerbehindertenparkplätze. Die Stadtpolizei erfasste zudem 1.566 falsch parkende Fahrzeuge.
Ein Großteil der abgeschleppten Fahrzeuge ist auf den Faschingsumzug in Bürgel zurückzuführen. Viele Halterinnen und Halter hielten sich nicht an die dortigen Verkehrsverbote. Die Stadt- und Verkehrspolizei waren bemüht, möglichst viele Halterinnen und Halter durch Klingeln an den Wohnanschriften zu ermitteln. In 17 Fällen war jedoch keine Person ermittelbar, sodass sie die Fahrzeuge abschleppen lassen mussten.
Für die Zulassungsstelle Offenbach wurden 16 neue Kraftfahrzeuge zur zwangsweisen Abmeldung erfasst. Dies betrifft in der Regel Fahrzeuge, für welche die Versicherung oder die Steuer nicht gezahlt wurden oder welche aufgrund erheblicher Mängel nicht mehr verkehrssicher sind. Des Weiteren führte die Stadtpolizei im Auftrag anderer Behörden vier Ermittlungen an den jeweiligen Wohnadressen von Fahrzeughalterinnen und -halter durch.
Streifendienst und Gefahrenabwehr
Das Sozialamt bat um Mithilfe, da eine Person nicht mehr auf Anschreiben reagieren würde. Über Krankenhäuser und die Rettungsleitstelle konnte nichts über den Verbleib der Person herausgefunden werden. Die Stadtpolizei fuhr daher zur Wohnung und öffnete diese mittels eines vorliegenden Schlüssels. Sie fand den Mann tot auf seinem Bett vor. Da der Körper schon mumifiziert war, wird vermutet, dass der Mann bereits vor einigen Monaten verstorben war. Die Landespolizei wurde hinzugezogen und der Einsatzort an diese übergeben.
Der starke Schneefall am Donnerstagmorgen forderte auch die Stadtpolizei. Es gab vier Einsätze wegen umgestürzten Bäumen oder herabgefallenen großen Ästen. Hierbei wurden Gehwege teils unpassierbar blockiert, auch ein Wohnmobil wurde beschädigt. Die Streifen leiteten die notwendigen Maßnahmen ein.
Ein Mann meldete Streitigkeiten mit dem Sohn der Ex-Freundin. Dieser wolle sich zwangsweise Zugang zur Wohnung verschaffen, um dort zu duschen. Vor Ort traf die Streife auf den Mann, einen Nachbarn, welcher ihm zu Hilfe gekommen war, sowie den gemeldeten Sohn. Der Mitteiler gab an, dass er keinen Kontakt mehr zu diesem wünsche, da es in der Vergangenheit mehrere Probleme gab. Es gelang zwischen den Parteien zu vermitteln. Der Sohn der Ex-Freundin wurde aus dem Haus verwiesen.
Gemeldet wurde eine Personengruppe, welche in der Hermann-Steinhäuser-Straße eine Person anpöbeln würde. Vor Ort traf die Streife ein in Fachkreisen bekannten Rapper an. Dieser drehte zusammen mit einer größeren Personengruppe ein Musikvideo. Die Gruppe wurde kontrolliert, nach der Kontrolle wurden die Personen angewiesen die Örtlichkeit zu verlassen und den Videodreh auf ein Privatgelände zu verlagern.
Ein betrunkener Mann lief bei Rot über die Straße. Er hatte keine Ausweisdokumente dabei, ein Atemalkoholtest ergab 1,86 Promille. Da eine weitere Überprüfung ergab, dass der Mann sich mutmaßlich illegal in der EU aufhält, wurde die Landespolizei hinzugezogen.
Einsätze und Veranstaltungen
Die Stadtpolizei war mit insgesamt 17 Kräften bei dem Fastnachtsumzug in Bürgel im Einsatz. Es wurden mehrere Posten zur Verkehrsabsperrung und -lenkung besetzt, zudem wurde ein Eingreif- und Sicherungstrupp im Bereich der Hauptzugstrecke vorgehalten, falls es zu Streitigkeiten oder medizinischen Notfällen kommen sollte. Nach dem Umzug begleiteten die Einsatzkräfte die Feierlichkeiten auf den umliegenden Straßen und räumten nach angemessener Zeit den dortigen Straßenbereich, um die Reinigung der Fahrbahn zu ermöglichen und den Fahrverkehr wieder freizugeben. Eine junge Frau hatte mit etwas zu viel Alkohol gefeiert. Die Stadtpolizei leistete Erste Hilfe bis zum Eintreffen des Rettungswagens. Am frühen Morgen begleitete eine Streife den traditionellen Weckruf des Spielmannszuges.
Die Stadtpolizei wurde zu einem Parteiwerbestand gerufen, der durch eine Personengruppe bedrängt wurde. Eine Gruppe aus etwa 25 Personen bildete einen Ring um einen Wahlinformationsstand auf dem Wilhelmsplatz und verhinderte somit den direkten Zugang. Die Personen trugen Mundschutzmasken und führten Banner mit politischen Parolen mit sich. Aus der Gruppe heraus gab sich eine Frau als Verantwortliche zu erkennen und meldete eine Spontandemonstration an. Nach Rücksprache mit der Versammlungsbehörde wurde entschieden, dass die Personen den Bereich des ordnungsgemäß angemeldeten Wahlstandes zu verlassen haben. Für die Spontandemo wurde ihnen ein Platz in etwa 15 Meter Entfernung zugewiesen. Nach mehrmaliger Aufforderung kamen die Personen der Auflage schließlich friedlich und geordnet nach.
Ermittlungen und Fundsachen
Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei zwei Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften und Fälle, in denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkastens und/oder einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte.
Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros diese Woche mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust bitte an fundbuerooffenbachde wenden.
Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei
Servicestelle - 069 8065-2860
Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde
Notfalltelefon - 069 8065-3195
Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.
Autowracks und Falschparker
Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden.
Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.