Wochenbericht vom 23. Februar bis 1. März 2026
Ruhestörungen
Die Stadtpolizei wurde zu insgesamt 18 Ruhestörungen gerufen. Fünf davon gingen von Gastronomiebetrieben aus und betrafen zumeist zu laute Musik.
Hilflose Personen
Die Stadtpolizei kümmerte sich in dieser Woche um fünf hilflose Personen.
Darunter war auch eine Meldung über eine auf dem Boden liegende hilflose Person am Marktplatz. Vor Ort traf die Streife einen bereits bekannten Mann aus Mainhausen an. Dieser war stark betrunken und reagierte auf die Ansprache der Stadtpolizisten aggressiv. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 4,42 Promille. Aufgrund des extrem hohen Alkoholwertes wurde ein Rettungswagen hinzugezogen, welcher den Mann in eine Klink brachte.
Verkehr
Die Verkehrspolizei hat an 42 verschiedenen Messstellen mit mobilen Geschwindigkeitsmessgeräten kontrolliert. Hierbei wurden in 137 Fällen Verwarn- oder Bußgelder wegen des Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit erteilt.
18 Fahrzeuge mussten aufgrund erheblicher Verkehrsstörungen abgeschleppt werden. Dazu zählen blockierte Feuerwehrzufahrten sowie Ein- und Ausfahrten, zugeparkte Kurvenbereiche oder unberechtigt zugeparkte Schwerbehindertenparkplätze. 1.312 Fahrzeughalter*innen erhielten ein Knöllchen wegen Falschparkens.
Für die Zulassungsstelle Offenbach wurden 44 neue Kraftfahrzeuge zur zwangsweisen Abmeldung erfasst. Dies betrifft in der Regel Fahrzeuge, für welche die Versicherung oder die Steuer nicht gezahlt wurden oder welche aufgrund erheblicher Mängel nicht mehr verkehrssicher sind. Die Stadtpolizei führte im Auftrag anderer Behörden elf Ermittlungen an den jeweiligen Wohnadressen von Fahrzeughalter*innen durch.
Streifendienst und Gefahrenabwehr
Aufmerksame Bürger meldeten, dass ein Nachbar seit Tagen nicht mehr gesehen wurde. Sie vermuteten einen Notfall. Feuerwehr und Stadtpolizei fuhren zu der Wohnung. Die Feuerwehr brach das Schloss auf, der Bewohner lag hilflos neben seinem Bett. Er war nur eingeschränkt ansprechbar und wurde durch einen Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Die Leitstelle der Stadtwache beauftragte einen Schlüsseldienst, ein neues Schloss einzubauen.
Das Revier der Landespolizei bat um Unterstützung, weil Hilferufe aus einer Wohnung gemeldet wurden. Die Feuerwehr wurde ebenfalls informiert. Die Streife traf zusammen mit der Feuerwehr vor Ort ein und konnte die Hilferufe bestätigen. Die Feuerwehr brach die Wohnungstür auf. Die Bewohnerin saß auf der Toilette und kam nicht mehr alleine hoch.
Das Sozialamt bat um Amtshilfe bei einer älteren Dame, welche laut deren Kenntnissen regelmäßig Opfer häuslicher Gewalt sei. Da die sehr zuverlässige Dame nicht zu einem angesetzten Termin erschienen war und zudem nicht auf Anrufe reagierte, fuhr eine Streife zusammen mit einer Mitarbeiterin des Fachamtes zur Wohnanschrift. Die Wohnungstür war verschlossen, auf Klingeln und Klopfen erfolgte keinerlei Reaktion. Die Leitstelle der Stadtwache alarmierte die Berufsfeuerwehr, die die Wohnungstür beschädigungsfrei öffnete. In der Wohnung lag die gesuchte Frau im Bett. Sie wirkte apathisch, körperlich geschwächt und verängstigt. Nach medizinischer Erstversorgung und Sachverhaltsaufnahme wurde die Frau zur weiteren Untersuchung und Behandlung in eine Klinik transportiert. Die eingesetzte Streife sowie die Mitarbeiterin des Sozialamtes begleiteten den Rettungswagen, um die Frau aus dem Krankenhaus heraus aufgrund der familiären Probleme in ein Frauenhaus zu vermitteln.
Eine Grundschule meldete zwei fehlende Schüler. Die Stadtpolizei leitete unmittelbar eine Nahbereichsfahndung ein. Nach etwa einer Stunde kam die Entwarnung, die Kinder wurden in einem Spielzeugladen nahe des Ringcenters gefunden.
Der Hausdetektiv eines Kleidungsgeschäftes in der Fußgängerzone meldete einen Ladendieb, der mehrere Kleidungsstücke gestohlen haben soll, und bat um Unterstützung. Um den Sachverhalt aufzuklären, nahm eine Streife den Mann mit zur Stadtwache. Er führte keine Ausweisdokumente mit sich, dafür aber eine spezielle Kneifzange, welche zum Entfernen von Sicherungseinrichtungen an Kleidungsstücken geeignet war. Es wurde eine Streife der Landespolizei zur Aufnahme des Sachverhaltes hinzugezogen. Am nächsten Abend fiel der Mann erneut auf, als er Mitarbeiter des Ladens bedrohte. Er wurde erneut auf die Stadtwache gebracht und der Landespolizei übergeben.
Ein vor der Wache herumpöbelnder Mann erregte die Aufmerksamkeit der Streifen. Er war bereits bekannt und gab an, aus dem Hotel verwiesen worden zu sein, in dem er behördlich untergebracht war. Zudem habe er dort ein Hausverbot erhalten. Nach Rücksprache mit dem Sozialamt begleitete eine Streife den Mann zum Hotel, um seine persönlichen Gegenstände abzuholen. Gegen den Mann lag zudem ein Strafbefehl vor, welcher ihm gegen Unterschrift überreicht wurde. Er hat nunmehr 30 Tage Zeit, die dort benannte Geldstrafe zu bezahlen, andernfalls wird ein Haftbefehl ausgesprochen. Als die Maßnahme schon beendet war, begab sich der Mann zurück zum Hotel und fing eine Auseinandersetzung mit einem dortigen Mitarbeiter an. Die Streife griff ein und brachte den Mann in eine andere Unterkunft.
Bei einer Aufenthaltsermittlung fiel in einem Treppenhaus ein geöffneter Schacht auf, aus welchem gesiegelte amtliche Fahrzeugkennzeichen herausragten. Eine Abfrage ergab, dass die betreffenden Kennzeichen seit November 2024 als gestohlen gemeldet waren. Die Streife stellte sie sicher und übergab sie der Landespolizei.
Eine Frau meldete eine Explosion in der Lilistraße. Die Streifen fuhren sofort zum besagten Ort. Eine Hauswand war beschädigt worden. Landespolizei und Feuerwehr waren ebenfalls vor Ort, die Streifen sperrten den Bereich ab und lösten Menschenansammlungen auf.
Auf der Wache wurde eine Jugendliche vorstellig und bat um Inobhutnahme durch das Jugendamt. Als Grund nannte sie psychische Gewalt durch den Vater. Nach Rücksprache mit dem Jugendamt fuhr sie zusammen mit einer Streife zur Wohnanschrift, um dort einige Sachen zu packen. Hiernach wurde sie in einer Wohngruppe untergebracht.
Veranstaltungen
Auch diese Woche wurde ein Parteiwerbestand auf dem Marktplatz von einer Gruppe aus etwa 20 Personen umringt und verhinderte somit den direkten Zugang. Die Störer trugen Mundschutzmasken und führten Banner mit politischen Parolen mit sich. Aus der Gruppe heraus gab sich eine Person als Verantwortlicher zu erkennen und meldete eine Spontandemonstration an. Die zuvor eingetroffene Landespolizei entschied, die Demonstranten von dem ordnungsgemäß angemeldeten Wahlstand zu trennen und wies ihnen einen Platz in etwa zehn Meter Entfernung zu.
Die Stadtpolizei war beim Heimspiel des OFC tätig. So wurden unter anderem Verkehrsmaßnahmen durchgeführt und die Stadionwache besetzt.
Ermittlungen und Fundsachen
Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei zwei Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften und Fälle, in denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkastens oder einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte.
Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros diese Woche mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust bitte an fundbuerooffenbachde wenden.
Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei
Servicestelle - 069 8065-2860
Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde
Notfalltelefon - 069 8065-3195
Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.
Autowracks und Falschparker
Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden.
Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.