Wochenbericht vom 1. bis 11. Januar 2026
12.01.2026
Ruhestörungen
Die Stadtpolizei kümmerte sich um 36 Ruhestörungen. Davon waren sieben in Gaststätten und Bars.
Hilflose Personen
Die Stadtpolizei kümmerte sich in dieser Woche um 13 hilflose Personen. Auch in dieser Woche musste für einige ein Rettungswagen hinzugezogen werden.
Verkehr
Die Verkehrspolizei hat an 42 verschiedenen Orten mit mobilen Geschwindigkeitsmessgeräten kontrolliert. Es gab 161 Verwarn- oder Bußgelder wegen des Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit.
Insgesamt 16 Fahrzeuge mussten aufgrund erheblicher Verkehrsstörungen abgeschleppt werden. Dazu zählen blockierte Feuerwehrzufahrten, Ein- und Ausfahrten, zugeparkte Kurvenbereiche oder unberechtigt zugeparkte Schwerbehindertenparkplätze. Erfasst wurden zudem 1264 falsch parkende Fahrzeuge.
Für die Zulassungsstelle Offenbach erfasste die Stadtpolizei 61 neue Kraftfahrzeuge zur zwangsweisen Abmeldung. Dies betrifft in der Regel Fahrzeuge für welche die Versicherung oder die Steuer nicht gezahlt wurden oder welche aufgrund erheblicher Mängel nicht mehr verkehrssicher sind. Des Weiteren führte die Stadtpolizei im Auftrag anderer Behörden 13 Ermittlungen an den jeweiligen Wohnadressen von Fahrzeughalter*innen durch.
Streifendienst / Gefahrenabwehr
Aufgrund einer Mitteilung über Jugendliche, welche sich unberechtigt Zugang zu eine Fluchttreppe eines Supermarktes verschafft hätten und dort Drogen konsumieren würden, suchte eine Streife den Ort auf. Sie traf fünf Jugendliche an und nahm starken Cannabis-Geruch wahr. Tatsächlich lag eine größere Menge Haschisch in Form einer Platte auf einem Vordach. Eine junge Frau gab an, dass das ihr gehörte. Sie hatte zudem Cannabisblüten in der Jackentasche. Das Gesamtgewicht belief sich auf etwa 33 Gramm. Bei der Durchsuchung der anderen Personen fand die Streife einen Schlagstock. Dieser wurde sichergestellt und eine Anzeige nach dem Waffengesetz gefertigt, die Jugendliche wurde zur weiteren Sachbearbeitung auf das Revier der Landespolizei gebracht.
Die Feuerwehr meldete einen betrunkenen Mann. Eine Streife fuhr zu dem Mann und fand diesen an einem Auto angelehnt vor. Er war aufgrund eines hohen Alkoholkonsums nicht in der Lage, sich zu artikulieren oder eigenständig zu gehen. Da er keinen Ausweis dabei hatte, brachte die Streife ihn auf das Revier der Landespolizei, um dort mittels Fingerabdrücke die Personalien festzustellen. Im Revier konnten die Personalien ermittelt werden und der Mann kam zur Ausnüchterung in eine Zelle.
Einer Streife kam auf dem Mainzer Ring ein mit gespreizten Armen auf der Straße laufenden Mann entgegen. Eine versuchte Kontaktaufnahme blieb erfolglos, da die Person sofort flüchtete. Eine kurze Verfolgung unter der Hinzuziehung weiterer Streifen endete an einem Wohnhaus, in das der Mann verschwand. Im 2. Obergeschoss waren Schreie zu hören. Auf Klopfen öffnete die Mutter des erwachsenen Mannes die Tür. Dieser befand sich in seinem Zimmer und war stark aufgebracht. Er gab an, einen Angstschub gehabt zu haben. Da er sich zusehends beruhigte und angab, ins Bett gehen zu wollen, wurde er unter Aufsicht seiner Mutter gestellt.
Die Stadtpolizei erhielt über das Veterinäramt den Auftrag, ein Tierhalteverbot zu überprüfen und ggf. den dort ansässigen Hund sicherzustellen. Beim Herantreten an die Wohnung der Halterin wurde die eingesetzte Streife im Treppenhaus von Nachbarn angesprochen. Während des Gesprächs öffnete die Halterin kurz ihre Wohnungstür, schloss diese jedoch zügig, als sie die uniformierten Einsatzkräfte erkannte. Als die Streife an die Tür klopfte, öffnete die Frau nicht mehr und beleidigte die Einsatzkräfte stattdessen durch die geschlossene Wohnungstür. Dies setzte die Frau auch während der Klärung weiterer Maßnahmen vor dem Haus durch ein geöffnetes Fenster fort. Da die Frau bereits zuvor aufgrund einer psychischen Erkrankung auffällig war, wurde eine Streife der Landespolizei hinzugezogen. Die Landepolizei versuchte ebenfalls die Frau verbal zu beruhigen und sie zu überzeugen, den Hund herauszugeben. Als auch dieser Versuch erfolglos blieb, wurde ein Schlüsseldienst mit der Öffnung der Tür beauftragt. Die Einsatzkräfte versuchten über ein Fenster zum Garten ein Gespräch aufzubauen, woraufhin sie mit Gegenständen beworfen wurden. Die Frau drohte durch die verschlossene Wohnungstür mit dem Gebrauch einer Schusswaffe. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass die Frau über eine solche verfügte, zogen sich die Einsatzkräfte aus dem Gefahrenbereich zurück. Schließlich wurden professionelle Vermittlungspersonen der Landespolizei und im Anschluss das Spezialeinsatzkommando (SEK) aus Frankfurt hinzugezogen. Die eingesetzten Streifen nahmen umfangreiche Absperrpositionen ein und sicherten das Umfeld. Nach weiteren erfolglosen Versuchen, die Frau zum Öffnen der Wohnung zu bewegen, betrat das SEK diese zwangsweise. Die Frau wurde in Gewahrsam genommen und nachfolgend in eine Psychiatrie gebracht. Der Hund kam in behördliche Obhut.
Eine Bäckerei meldete eine Frau, die nicht gehen wollte. Sie war betrunken und wollte den Laden auch nicht verlassen als eine Streife eintraf. Die Streife musste die Frau mittels Zwang aus dem Laden entfernen. Hierbei leistete sie erheblichen Widerstand und trat einer Stadtpolizistin mehrfach gegen das Schienbein. Die Frau wurde fixiert und auf die Stadtwache gebracht. Auch auf der Wache versuchte die Frau weiterhin die Kollegen mit Tritten zu verletzen. Zudem beleidigte sie die Beamten und zeigte mehrfach den Mittelfinger. Die Frau wurde schließlich per Rettungswagen in eine Klinik transportiert, um sie psychologisch untersuchen zu lassen. Am Folgetag erschien sie erneut auf der Wache, diesmal jedoch nüchtern und mit dem Ansinnen, sich zu entschuldigen. Dies wurde wohlwollend zur Kenntnis genommen.
Am SANA-Klinikum gab es Streit als ein Auto abgeschleppt werden sollte. Während des Befestigens der Haltekrallen kam der Fahrer des betroffenen Autos und versuchte, diese zu entfernen. Als der Mitarbeiter des Abschleppunternehmens den Mann daran hindern wollte, kam es zu einer wechselseitigen leichten körperlichen Auseinandersetzung. Die Streife konnte vor Ort vermitteln und einen Personalien-Austausch bewirken. Die Betroffenen stellten keine Strafanträge.
Jemand meldete zwei Personen im Bereich der S-Bahnstation Marktplatz, die Heroin konsumierten. Eine Streife traf einen Mann und eine Frau auf einer Sitzbank an. Die Streife sah, wie der Männer einen Gegenstand beiseiteschaffte. Die Streife untersuchte ihn, fand aber keine Drogen oder sonstige verbotene Gegenstände. Auffällig waren lediglich benutzte Spritzen, welche nach Einschätzung der Streife nicht mehr verwendbar waren. Auch die Frau wurde kontrolliert. In der mitgeführten Tasche wurde ein Teleskopschlagstock, ein Tierabwehrspray sowie ihr nicht zuzuordnende Ausweisdokumente vorgefunden. Da ein Teleskopschlagstock nicht in öffentlichen Verkehrsmitteln mitgeführt werden darf, wurde dieser und das Pfefferspray sichergestellt. Beide wurden zur weiteren Sachbearbeitung an die zuständige Waffenbehörde übergeben. Die mutmaßliche Fundunterschlagung wurde zudem aufgenommen und an die Landespolizei weitergegeben.
Ermittlungen und Fundsachen
Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei 30 Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften und Fälle, in denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkastens oder/und einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte.
Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros diese Woche mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust bitte an fundbuerooffenbachde wenden.
Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei
Servicestelle - 069 8065-2860
Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde
Notfalltelefon - 069 8065-3195
Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.
Autowracks und Falschparker
Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden.
Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.