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Stadt Offenbach

Wochenbericht vom 9. bis 15. März 2026

Ruhestörungen

Die Stadtpolizei wurde zu zehn Ruhestörungen gerufen. Zwei davon betrafen zu laute Musik in Gastronomiebetrieben. 

Hilflose Personen

Die Stadtpolizei kümmerte sich in dieser Woche um sechs hilflose Personen. 

Verkehr

Die Verkehrspolizei hat an 32 verschiedenen Orten mit mobilen Geschwindigkeitsmessgeräten kontrolliert. Sie erteilte in 167 Fällen Verwarn- oder Bußgelder wegen des Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit.

23 Fahrzeuge mussten aufgrund erheblicher Verkehrsstörungen abgeschleppt werden. Dazu zählen blockierte Feuerwehrzufahrten sowie Ein- und Ausfahrten, zugeparkte Kurvenbereiche oder unberechtigt zugeparkte Schwerbehindertenparkplätze. 1.661 falsch parkende Fahrzeuge erhielten ein Knöllchen. 

Für die Zulassungsstelle Offenbach wurden 56 neue Kraftfahrzeuge zur zwangsweisen Abmeldung erfasst. Dies betrifft in der Regel Fahrzeuge, für welche die Versicherung oder die Steuer nicht gezahlt wurden oder welche aufgrund erheblicher Mängel nicht mehr verkehrssicher sind. Des Weiteren führte die Stadtpolizei im Auftrag anderer Behörden drei Ermittlungen an den jeweiligen Wohnadressen von Fahrzeughalter*innen durch.

Streifendienst und Gefahrenabwehr

Vor der Wache randalierte ein Mann. Er schlug gegen die Fensterscheiben und trat gegen die Einsatzfahrzeuge. Außerdem hielt er einen Passanten am Kragen fest. Die Stadtpolizei nahm den Mann mit auf die Wache und machte einen Alkoholtest, der einen Promillewert von 2,05 ergab. Der Mann gab mehrfach an, Personen durch körperliche Gewalt züchtigen zu wollen. Ebenso drohte er Polizisten zu schlagen, wenn diese ihm gegenüber böse seien. Zudem schlug er sich selbst mehrfach mit der Faust und der flachen Hand ins Gesicht. Der Mann wurde in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. An den Dienstfahrzeugen wurden keine Schäden festgestellt.

Einer Streife fiel ein auffällig fahrender Motorroller auf, bei welchem zudem das grüne Versicherungskennzeichen auf eine abgelaufene Versicherung hinwies. Die Streife wollte ihn kontrollieren, doch der Fahrer hielt nicht an, obwohl er über den Außenlautsprecher dazu aufgefordert wurde. Stattdessen wendete er sein Fahrzeug mehrfach auf der Fahrbahn und versuchte, sich der Kontrolle durch Flucht in entgegengesetzter Fahrtrichtung zu entziehen. Die Streife zwang den Fahrer schließlich zum Anhalten, indem sie ihm mit dem Streifenwagen den Fluchtweg abschnitt. Als der Fahrer hinsichtlich der fehlenden Versicherung belehrt wurde, brüllte dieser die Streife an. Er bezog sich darauf, dass die Versicherung ja erst seit einer Woche abgelaufen wäre, das Fahrzeug ihm zudem nicht gehöre. Da die Eigentumsverhältnisse unklar blieben und ein Diebstahl nicht ausgeschlossen werden konnte, nahm ihm die Streife den Fahrzeugschlüssel ab und suchte die Fahrzeugidentifikationsnummer. Hierauf reagierte der Fahrer stark aggressiv, stürmte auf die Kollegen zu und versuchte dies zu unterbinden. Da sich umstehende Personen mit dem Fahrer solidarisierten, musste Unterstützung hinzugezogen werden. Erst nach dem Eintreffen der Unterstützungsstreifen beruhigte sich die Lage. Der Mann konnte keine schlüssigen Angaben zum Besitzer des Rollers machen. Da die Besitzverhältnisse weiterhin ungeklärt blieben, nahm die Stadtpolizei den Roller mit. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der Fahrer vor Ort entlassen, Strafanzeigen werden gefertigt.

Eine 16-Jährige sprach vor der Stadtwache eine Streife an. Sie gab an, in einem Streit ihr Zuhause verlassen zu haben und nun nicht zu wissen, wohin sie gehen könne. Das Gespräch ergab, dass das Mädchen zuhause regelmäßig Gewalt erfahre. Die Familie sei bereits beim zuständigen Jugendamt aktenkundig. Aufgrund des stark verängstigten und verschreckten Eindrucks kontaktierte die Stadtpolizei das Offenbacher Jugendamt. Zwischenzeitlich rief das Polizeirevier Hanau an, weil die Eltern das Mädchen als vermisst melden wollten. Über das hiesige Jugendamt wurde eine Unterkunft für das Mädchen organisiert. 

Zudem erschien ein 16-jähriger Junge aus Bingen zusammen mit seiner Schwester. Der Junge gab an, in einer Wohngemeinschaft für Jugendliche untergebracht zu sein. In diese könne er jedoch nicht zurückkehren, da er nicht über einen Schlüssel verfüge und zudem dort von drei weiteren Personen bedroht werde. Das hiesige Jugendamt brachte den Jungen bis zur weiteren Klärung in einer Wohnunterkunft unter.

Einer Streife fiel ein Mercedes-Benz Sprinter auf, der auf der Hinterachse sichtbar überladen war. Der Mann hatte Bauschutt, Steinplatten, mehrere Säcke Putz sowie weitere Baumaterialien in seinem Sprinter. Die Ladung war jedoch nicht ausreichend gesichert und weder gegen Verrutschen noch gegen Umfallen gesichert. Der Fahrer gab an, die Ladung beim Bauhof in Mühlheim abladen zu wollen. Die Streife untersagte dies, da die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs nicht gewährleistet war. Sie entschied, das Fahrzeug in die Daimlerstraße in Offenbach zu begleiten und dort abstellen zu lassen, damit dieses am nächsten Werktag gewogen werden kann. Sie nahm den Fahrer den Fahrzeugschlüssel ab und versiegelte die Türen des Laderaums, um eine Manipulation zu verhindern. Die Waage ergab später eine Überladung von mehr als 25 Prozent (940kg). Der Fahrer erhielt entsprechende Anzeigen aufgrund der fehlenden Ladungssicherung und der Überladung.

Gemeldet wurde eine Person, welche in der Notaufnahme der Sana-Klinik den Betriebsverlauf stören würde und den Bereich nicht verlassen wollte. Nach Eintreffen der Streifen machte der Sicherheitsdienst auf einen Mann im Außenbereich aufmerksam, welcher sich an den dortigen Müllcontainern zu schaffen machte. Die Streife wollte den Mann kontrollieren. Dieser flüchtete bei Erblicken der Streifen vom Gelände und versuchte sich unter einem Kleintransporter zu verstecken. Der Flüchtende konnte an den Beinen gepackt werden und die Streife versuchte, diesen unter dem Auto hervor zu ziehen. Dies gelang nur unter hoher Kraftanstrengung. Aufgrund der hohen Dynamik und Gegenwehr des Betroffenen, welcher offensichtlich unter Einfluss von Rauschmitteln stand, fügte sich der Betroffene diverse Schürfwunden an Armen und Beinen zu. Ein Stadtpolizist wurde am Unterarm sowie an beiden Knien verletzt. Die Streife brachte den Mann in die Klinik zurück, um den Sachverhalt vollständig aufzuklären. Es stellte sich heraus, dass der Mann zuvor in der Notaufnahme war, sich dort auffällig verhalten und Unruhe gestiftet hatte. Aufgrund des stark wechselnden Verhaltens und der möglichen Gefährdung dritter Personen wies der behandelnde Arzt den Betroffenen in die Psychiatrie ein. Der verletzte Stadtpolizist wurde ärztlich untersucht.

Einsätze und Veranstaltungen

Die Stadtpolizei war bei einer Wahlkampfveranstaltung tätig, bei der der hessische Ministerpräsident Rhein erwartet wurde. Kurz vor dessen Ankunft formierte sich eine Personengruppe bestehend aus etwa 15 Personen um den Bereich des Wahlkampstandes und störte diesen. Jeder Teilnehmer hatte ein vorbereitetes laminiertes Plakat mit einer Botschaft gegen die aktuelle Regierung in der Hand. Es gelang einen Verantwortlichen der Gruppe zu ermitteln. Dieser konnte keine Anmeldung einer Kundgebung vorlegen und wollte eine Spontandemonstration geltend machen. Aufgrund der ersichtlichen Vorbereitung der Gruppe wurde dies seitens der eingesetzten Kräfte verneint und der Gruppe eine alternative Stelle in etwa zehn Meter Entfernung zugewiesen. Kurz nach dieser Weisung traf der Ministerpräsident ein, um einen Wahlkampfspaziergang über den Wochenmarkt zu machen. Die Personengruppe näherte sich ihm auf gleicher Weise wie zuvor dem Wahlkampfstand, sodass diese einzeln aufgefordert werden mussten, sich zu dem zugewiesenen Ort zu begeben. Der größte Teil der Teilnehmenden kam dem friedlich nach. Auf dem zugewiesenen Alternativplatz löste sich die Versammlung kurz danach selbstständig auf. Es wurde eine Mitteilung an die Versammlungsbehörde gefertigt, mit der Bitte um Prüfung einer unerlaubten Versammlung.

Die Stadtpolizei besetzte zudem die Stadionwache beim Heimspiel des OFC besetzt. Hierbei kam es zu keinen nennenswerten Vorkommnissen.

Ermittlungen und Fundsachen

Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei zehn Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung von Anschriften, an denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkastens und/oder einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte sowie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften.  

Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust bitte an fundbuerooffenbachde wenden.


Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei

Servicestelle - 069 8065-2860

Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde

Notfalltelefon - 069 8065-3195

Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.

Autowracks und Falschparker

Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden. 

Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.

  • Dezernat IV

    Stadtpolizei

    Die Stadtpolizei sorgt rund um die Uhr für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Offenbach am Main. Die objektive, messbare Sicherheit und das subjektive Sicherheitsgefühl sind wesentliche Elemente der Lebensqualität. Die Stadtpolizei sorgt dafür, dass Sie sich sicher fühlen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in Offenbach am Main.

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