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Stadt Offenbach

Wochenbericht vom 16. bis 22. März 2026

Ruhestörungen

Die Stadtpolizei wurde zu 17 Ruhestörungen gerufen, vier davon waren in Gastronomiebetrieben.

Hilflose Personen

Die Stadtpolizei kümmerte sich in dieser Woche um vier hilflose Personen. 

Verkehr

Die Verkehrspolizei hat an 31 verschiedenen Orten mit mobilen Geschwindigkeitsmessgeräten kontrolliert. Hierbei wurden in 145 Fällen Verwarn- oder Bußgelder wegen des Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit erteilt.

22 Fahrzeuge mussten aufgrund erheblicher Verkehrsstörungen abgeschleppt werden. Dazu zählen blockierte Feuerwehrzufahrten sowie Ein- und Ausfahrten, zugeparkte Kurvenbereiche oder unberechtigt zugeparkte Schwerbehindertenparkplätze. 1900 falsch parkende Fahrzeuge erhielten ein Knöllchen. 

Für die Zulassungsstelle Offenbach wurden 69 neue Kraftfahrzeuge zur zwangsweisen Abmeldung erfasst. Dies betrifft in der Regel Fahrzeuge, für welche die Versicherung oder die Steuer nicht gezahlt wurden oder welche aufgrund erheblicher Mängel nicht mehr verkehrssicher sind. Des Weiteren führte die Stadtpolizei im Auftrag anderer Behörden sieben Ermittlungen an den jeweiligen Wohnadressen von Fahrzeughalter*innen durch.

Streifendienst und Gefahrenabwehr

Während einer Fußstreife durch die Fußgängerzone fiel den Stadtpolizisten eine am Vortag gesuchte Person auf, welche aufgrund eines Gerichtsbeschlusses zur Begutachtung in eine psychiatrische Fachklinik gebracht werden sollte. Die Frau war jedoch am Vortag an der gemeldeten Anschrift nicht angetroffen worden. Die Streife nahm die Frau mit auf die Wache, um zu klären, ob der Beschluss noch wirksam war. Da dies der Fall war, brachte ein Rettungswagen die Frau in eine Fachklinik. 

Jemand meldete der Stadtpolizei einen leicht bekleideten Mann, der vor einer Schule herumschreien würde. Eine Streife fuhr zur Schule und traf auf einen stark betrunkenen Mann, an dessen Körper sich Klebepflaster eines EKG sowie Infusionsrückstände befanden. Über die Notkontakte auf seinem Handy konnte die Streife die Personalien ermitteln sowie den Kontakt zum Sohn herstellen. Der Sohn gab an, dass der Vater schwer krank sei und unter anderem an Tuberkulose leide. Scheinbar hatte sich der Mann ohne ärztliche Rücksprache aus dem Krankenhaus entfernt. Ein Rettungswagen brachte ihn wieder in die Klinik.  

Einer Streife fiel ein Fahrzeug auf, dessen Hauptuntersuchung seit längerer Zeit abgelaufen war. Die Siegel auf den Kennzeichen waren noch intakt, lediglich die hessischen Wappen waren verkratzt. Die Überprüfung im System ergab, dass die Kennzeichen seit Anfang 2026 einem Audi zugeteilt sind. Vor Ort befand sich jedoch ein Volkswagen, zudem waren die Kennzeichen optisch bereits deutlich älter. Es war keine Fahrgestellnummer erkennbar, eine Umweltplakette nicht vorhanden und das Auto verschlossen. Da es sich um eine Urkundenfälschung handelte, wurde für weitere Ermittlungen die zuständige Landespolizei hinzugezogen. Diese hielt Rücksprache mit dem Amtsgericht. Der zuständige Richter stimmte der zwangsweisen Öffnung des Wagens zur Ermittlung der Fahrgestellnummer zu. Der Vorgang wurde abschließend der Landespolizei übergeben.  

Das Revier der Landespolizei forderte Unterstützung bei einer körperlichen Auseinandersetzung mit mehreren Personen an einer Diskothek an. Als eine Streife vor Ort eintraf, gaben die dortigen Türsteher an, dass sich die Gruppe bereits verlagert hätte. Auf dem Weg zum neuen Tatort sah die Streife bereits aus einiger Entfernung eine größere Personengruppe. Ein Beamter der Landespolizei versuchte, eine am Boden liegende Person zu fixieren. Die Streife unterstützte ihn dabei und beaufsichtigte den Mann. Dieser wurde zunehmend aggressiv, äußerte lautstarke Beleidigungen und steigerte den Widerstand. Als die Streife den Mann zum Streifenwagen bringen wollte, leistete dieser erheblichen körperlichen Widerstand, sodass er wiederholt kontrolliert zu Boden gebracht werden musste und weitere Einsatzkräfte zur Unterstützung hinzukamen. Im Anschluss gelang es nur unter erheblichem Kraftaufwand den Mann in das Einsatzfahrzeug der Landespolizei zu setzen. Währenddessen trat er mehrfach in Richtung der eingesetzten Kräfte. Der Mann wurde schließlich zum Revier der Landespolizei gebracht.

Einsätze und Veranstaltungen

Die Stadtpolizei sorgte für Verkehrssicherheit bei den Feierlichkeiten am Tag des Zuckerfests. Hierbei kam es zu keinen nennenswerten Vorkommnissen.

Ermittlungen und Fundsachen

Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei 15 Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung von Anschriften, an denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkastens oder/und einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte sowie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften.  

Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros diese Woche mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust bitte an fundbuerooffenbachde wenden.


Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei

Servicestelle - 069 8065-2860

Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde

Notfalltelefon - 069 8065-3195

Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.

Autowracks und Falschparker

Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden. 

Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.

  • Dezernat IV

    Stadtpolizei

    Die Stadtpolizei sorgt rund um die Uhr für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Offenbach am Main. Die objektive, messbare Sicherheit und das subjektive Sicherheitsgefühl sind wesentliche Elemente der Lebensqualität. Die Stadtpolizei sorgt dafür, dass Sie sich sicher fühlen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in Offenbach am Main.

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