Wochenbericht vom 23. bis 29. März 2026
Ruhestörungen
Die Stadtpolizei rückte zu 14 Ruhestörungen aus, die Hälfte davon waren in Gastronomiebetrieben und betrafen zu laute Musik.
Hilflose Personen
Die Stadtpolizei kümmerte sich in dieser Woche um sechs hilflose Personen. Zwei davon hatten zu viel Alkohol konsumiert.
Verkehr
Die Verkehrspolizei hat an 39 verschiedenen Orten mit mobilen Geschwindigkeitsmessgeräten kontrolliert. Hierbei wurden in 214 Fällen Verwarn- oder Bußgelder wegen des Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit erteilt.
Insgesamt 22 Fahrzeuge wurden aufgrund erheblicher Verkehrsstörungen abgeschleppt. Dazu zählen blockierte Feuerwehrzufahrten sowie Ein- und Ausfahrten, zugeparkte Kurvenbereiche oder unberechtigt zugeparkte Schwerbehindertenparkplätze. Für 1313 falsch parkende Fahrzeuge gab es ein Knöllchen.
Für die Zulassungsstelle Offenbach wurden 38 neue Kraftfahrzeuge zur zwangsweisen Abmeldung erfasst. Dies betrifft in der Regel Fahrzeuge, für welche die Versicherung oder die Steuer nicht gezahlt wurden oder welche aufgrund erheblicher Mängel nicht mehr verkehrssicher sind. Des Weiteren führte die Stadtpolizei im Auftrag anderer Behörden elf Ermittlungen an den jeweiligen Wohnadressen von Fahrzeughalter*innen durch.
Streifendienst und Gefahrenabwehr
Eine Streife bemerkte ein Fahrzeug, welches den stark frequentierten Fußweg mit hierfür zu hoher Geschwindigkeit befuhr. Sie hielt das Fahrzeug an. Der Fahrzeugführer zeigte einen ausländischen Führerschein, der erhebliche Anzeichen einer Fälschung aufwies. Die Streife brachte den Betroffenen zur Stadtwache und zog eine Streife der Landespolizei zur Verifizierung der Verdachtspunkte hinzu. Nach gemeinsamer Prüfung erhärtete sich der Verdacht, dass es sich um eine Fälschung handelte. Die Landespolizei nahm den Mann mit auf das Revier.
Bei einer gemeinsamen Kontrolle des Gewerbeaußendienstes und der Steuerfahndung wurde ein Imbiss überprüft. Beim Betreten der Betriebsräume versuchte ein Mann, den Ort schnell zu verlassen. Er gab gegenüber einem Beamten an, lediglich ein Gast zu sein und soeben die Mahlzeit beendet zu haben. Die Aussage widersprach jedoch der Beobachtung, dass er zuvor bei der Verrichtung von Tätigkeiten im Küchenbereich gesehen wurde. Der Mann konnte zunächst keine Ausweisdokumente vorlegen und machte keine hinreichenden Angaben zu seiner Identität. Erst nach mehrfacher Aufforderung überreichte eine Frau einen ausländischen Pass und einen Aufenthaltstitel aus einem europäischen Land. Im ersten Obergeschoss waren weitere Angestellte des kontrollierten Betriebs wohnhaft, dort trafen die Beamten eine weitere Frau an. Da beide Personen keine schlüssigen und nachvollziehbaren Angaben zu ihrem Aufenthaltsstatus in Deutschland sowie zu ihrer Beschäftigung machen konnten, kamen sie zur Identitätsfeststellung auf das Polizeirevier.
Bei einer Dosenpfandkontrolle mit der Steuerfahndung wurde ein Paket gefunden, aus welchem ein sehr starker Marihuana-Geruch hervortrat. Im Paket waren mehrere Marihuana-Pflanzen. Die Stadtpolizei zog deswegen eine Streife der Landespolizei hinzu.
Bei einem gemeldeten Einbruchsversuch mehrerer Personen in einem Hinterhof trafen die Einsatzkräfte einen Mann auf frischer Tat an. Er versuchte zu fliehen und warf hierbei einen Akkuschrauber über eine Mauer. Durch das unmittelbare Einschreiten einer Stadtpolizistin konnte die Flucht verhindert werden. Der Mann gab an, er sei der Cousin des Inhabers eines dortigen Kiosks und durch diesen mit Arbeiten am Außenbereich beauftragt worden. Kurze Zeit später erreichte eine weitere Streife der Stadtpolizei den Ort. Diese gab an, dass die Räume des Kiosks, welche unmittelbar an das betroffene Fenster angrenzten, bei einer Gewerbekontrolle versiegelt wurden. Es bestand somit der Verdacht, dass es sich bei dem gemeldeten Einbruch um den Versuch handelte, den Raum zu betreten, ohne die Siegel an der Tür zu brechen. Der zwischenzeitlich am Ort eingetroffene Inhaber des Kiosks bestätigte, dass es sich bei dem Mann um seinen Cousin handelte. Er hatte diesen jedoch nicht mit Arbeiten an dem Gebäude beauftragt. Der entsorgte Akkuschrauber wurde sichergestellt und der des Einbruchs beschuldigte Mann der Landespolizei übergeben. Da der Verdacht bestand, dass sich in dem Raum illegale Ware befand, wurde der versiegelte Raum durch die Streifen gewaltsam geöffnet. Sie stellten über 850 Einheiten von illegalem Snus und illegaler E-Zigaretten sicher.
Ein Lebensmittelkontrolleur bat um Unterstützung durch die Stadtpolizei. Aufgrund von Hygienemängeln sollte eine Bäckerei geschlossen werden, der Besitzer sei aber gegenüber anderen Personen als aggressiv aufgefallen. Bei der Überprüfung fanden die Einsatzkräfte verschiedene Backwaren vor. In einem separaten Glasschrank auf der Verkaufstheke waren bereits mehrere Tage alte Backwaren zum Verkauf bereitgestellt. Der Zustand der Bäckerei war ebenfalls als unhygienisch zu bezeichnen. Zudem gab es verschiedene Getränke ohne Pfandsiegel. Die Lebensmittelkontrolle verfügte wie geplant die Betriebsuntersagung.
In die Reihe Kurioses passt folgendes Ereignis: Auf der Wache erschien ein Mann mit einem Kinderwagen. Er gab an, dass sich darin Diebesgut befinde. Er schilderte, dass er im Komm-Center drei Personen mit diesem Kinderwagen angetroffen habe. Der Kinderwagen war mit einem Tuch abgedeckt. Der Zeuge erzählte, dass er wissen wollte, ob sich ein Kind in dem Wagen befand. Er hob das Tuch hoch und entdeckte Kinderkleidung, welche noch mit Diebstahlsicherung bestückt war. Laut der Erzählung nahm der Mann den Wagen an sich und schob ihn die Rolltreppe hinunter. Hiernach versteckte er sich im Erdgeschoss des KOMM-Centers. Als die drei Personen das Center verließen, schob er den Wagen zur Stadtwache. Die Stadtpolizei hielt Rücksprache mit dem Revier. Eine Streife der Landespolizei holte das mutmaßliche Diebesgut ab, der Kinderwagen wurde als Fundsache aufgenommen.
Einsätze und Veranstaltungen
Die Stadtpolizei besetzte im Zuge des Heimspiels des OFC die Stadionwache im Stadion. Hierbei kam es zu keinen nennenswerten Vorkommnissen. Ebenso wurde ein japanisches Festival begleitet. Auch hier waren alle Gäste als äußerst friedlich zu bezeichnen.
Ermittlungen und Fundsachen
Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei vier Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung von Anschriften, an denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkastens oder/und einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte sowie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften.
Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros diese Woche mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust bitte an fundbuerooffenbachde wenden.
Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei
Servicestelle - 069 8065-2860
Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde
Notfalltelefon - 069 8065-3195
Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.
Autowracks und Falschparker
Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden.
Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.