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Stadt Offenbach

Wochenbericht vom 27. April bis 3. Mai 2026

Ruhestörungen

Die Stadtpolizei rückte zu 34 Ruhestörungen aus, sieben davon in Gewerbebetrieben. Bei einer gemeldeten Ruhestörung handelte es sich um genehmigte Baumaßnahmen, da es Notdienstarbeiten waren.

Hilflose Personen

Die Stadtpolizei kümmerte sich in dieser Woche um acht hilflose Personen, darunter drei, die zu viel Alkohol getrunken hatten.

Bei einer gemeldeten hilflosen Person vor dem Haus der Wirtschaft handelte es sich um einen obdachlosen Mann, der sich weigerte, den Ort zu verlassen. Er verweigerte auch die Herausgabe seiner Ausweisdokumente. Als mehrere Fahrzeuge mit Sondersignal zu hören waren, rannte der Mann unvermittelt auf Passanten zu und pöbelte diese an. Aufgrund des sprung- und wahnhaften Verhaltens wurde eine weitere Streife hinzugezogen. Der Mann bäumte sich vor der Streife auf, begab sich in eine Kampfhaltung und versuchte die umstehenden Passanten zum Kämpfen zu animieren. Plötzlich ging der Mann mit geballter Faust auf einen Stadtpolizisten los. Bei dem Versuch, den Mann zu fixieren, sperrte sich dieser und versuchte die Kollegen von sich weg zu stoßen. Hierbei entwickelte der Mann eine Art Wahnzustand. In einem darauffolgenden Handgemenge gingen der Beschuldigte sowie die Kollegen zu Boden. Hierbei stieß ein Stadtpolizist mit dem Hinterkopf gegen eine dortige Parkbank, ein weiterer schlug mit den Knien auf. In der Zwischenzeit hatte sich eine Gruppe aus etwa 40 Menschen versammelt. Schließlich gelang es den Einsatzkräften, die Hände des Mannes am Rücken zu fixieren und die Handfesseln anzulegen. Da weiterhin Widerstand geleistet wurde, musste der Mann mit vereinten Kräften auf die Trage des verständigten Rettungsdienstes gehoben werden. Die zwischenzeitlich eingetroffenen Streifen sicherten den Bereich ab. Erst im Rettungswagen konnten die Einsatzkräfte die Personalien des Mannes ermitteln. Dieser wurde nachfolgend aufgrund akuter Eigen- und Fremdgefährdung zwangsweise eingewiesen. Die verletzten Kollegen suchten den Durchgangsarzt auf.

Verkehr

Die Verkehrspolizei hat an zwölf verschiedenen Orten mit mobilen Geschwindigkeitsmessgeräten kontrolliert. Hierbei wurden in 38 Fällen Verwarn- oder Bußgelder wegen des Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit erteilt.

14 Fahrzeuge mussten aufgrund erheblicher Verkehrsstörungen abgeschleppt werden. Dazu zählen blockierte Feuerwehrzufahrten sowie Ein- und Ausfahrten, zugeparkte Kurvenbereiche oder unberechtigt zugeparkte Schwerbehindertenparkplätze. 1.080 falsch Parkende erhielten ein Knöllchen.

Für die Zulassungsstelle Offenbach wurden 59 neue Kraftfahrzeuge zur zwangsweisen Abmeldung erfasst. Dies betrifft in der Regel Fahrzeuge, für welche die Versicherung oder die Steuer nicht gezahlt wurden oder welche aufgrund erheblicher Mängel nicht mehr verkehrssicher sind.

Streifendienst / Gefahrenabwehr

Der sozial-psychiatrische Dienst des Stadtgesundheitsamtes bat um mithilfe bei einer Frau, welche sich trotz erheblichem Gesundheitsrisikos aus der stationären Behandlung einer Klinik entfernt hatte. Die Streife traf die Frau an ihrer Wohnanschrift an. Sie begrüßte die Streife wohlgesonnen und ließ diese in ihre Wohnung. Sie berichtete, dass sie sich wohl fühle, keine gesundheitlichen Probleme habe und dass sich zwei Freundinnen in der Wohnung befänden. Die Streife sah aber keine weiteren Personen. Die Frau unterhielt sich zudem plötzlich mit ihrem Spiegelbild. Nach erneuter Rücksprache mit dem Stadtgesundheitsamt kam zur weiteren Abklärung eine Amtsärztin hinzu. Durch gutes Zureden stimmte die Frau einem Transport durch einen Rettungswagen in die Klinik zu. 

Passanten trafen im Rewe am Marktplatz einen Jungen an, der sich angeblich verlaufen hatte. Laut seinen Angaben wohnte er in Dortmund. An seine Adresse und Namen, sowie den Namen seiner Eltern, konnte er sich nicht erinnern. Die Stadtpolizei hielt Rücksprache mit der Polizei Dortmund, wo kein Jugendlicher mit den vorliegenden Daten vermisst wurde. Die Streife brachte den Jungen zum Revier der Landespolizei, wo seine Personalien festgestellt werden konnten. Der Junge war in Frankfurt als vermisst gemeldet worden. Die Polizei verständigte den Vater, der den Jungen auf dem Revier abholte.

Die Landespolizei bat um Mithilfe bei Absperrmaßnahmen aufgrund eines Wohnungsbrandes. Die Küche einer im ersten Obergeschoss gelegenen Wohnung war vollständig ausgebrannt. Die Wohnung war nicht mehr bewohnbar. Die Stadtpolizei beauftragte einen Schlüsseldienst, der die Tür jedoch nicht mehr schließen konnte. Zur weiteren Sicherung der Wohnung verblieb eine Streife vor Ort, bis eine alternative Möglichkeit gefunden wurde. Eine zweite Streife brachte die betroffene Bewohnerin an die zuständige Stelle zur Vermittlung einer Unterkunft. Der Vermieter der Wohnung kümmerte sich schließlich, um das Verschließen der Wohnung.

Jemand meldete eine Verunreinigung aufgrund auslaufender Betriebsstoffe bei einem Motorroller. Eine Streife fuhr zum genannten Ort und fand den Roller. Da ein Diebstahlverdacht vorlag, zog sie die Landespolizei hinzu. Diese übergab den Roller an den Fahrzeughalter. Zudem schaltete die Stadtpolizei die Untere Wasserschutzbehörde ein, nahm die Verunreinigung auf und informierte den zuständigen Landwirt. 

Einer Streife fiel ein augenscheinlich betrunkener Mann auf, welcher das Gleichgewicht verlor und zusammen mit einem mobilen Haltverbotsschild auf die Fahrbahn stürzte. Der Mann verletzte sich hierbei nicht. Da eine Personalienfeststellung vor Ort nicht möglich war, wurde der Mann zur Wache gebracht, die Einsatzkräfte mussten ihn hierbei stützen. Es handelte sich um Mann aus Frankfurt, der alleine lebte. Ein Atemalkoholtest war nicht möglich. Da der Mann aufgrund des Alkoholkonsums nicht in der Lage war, seinen Weg allein fortzusetzen, wurde entschieden, ihn zur Ausnüchterung in Gewahrsam zu nehmen. Der Mann verhielt sich im weiteren Verlauf der Maßnahme höchst aggressiv, schlief zwischen den Aggressionsschüben jedoch immer wieder ein. Auch in den Räumen des Gewahrsams leistete der Mann Widerstand. Der zuständige Arzt attestierte jedoch Haftfähigkeit, sodass der Mann der Gewahrsamsstelle übergeben wurde.

Einer Streife fiel ein auffällig fahrendes Fahrzeug auf, sodass sie dieses kontrollierte. Im Fahrzeug saßen drei Männer. Der Fahrer gab an, dass das Fahrzeug einem Bekannten gehöre. Bei der Suche nach dem Fahrzeugschein öffnete dieser das Handschuhfach. Hierbei wurde eine vermeintliche Schusswaffe erkannt. Alle Insassen wurden mit gezogenen Waffen aus dem Fahrzeug geholt und eine Unterstützungsstreife angefordert. Nachdem die Personen das Fahrzeug verlassen hatten, ergab die weitere Überprüfung des Gegenstandes, dass es sich um eine ungeladene Pfefferpistole handelte. Der Fahrer gab an, dass er der Besitzer sei. Da keine strafbaren Handlungen festgestellt werden konnten, wurden die Personen vor Ort entlassen. Zuvor erging der Hinweis, solche Geräte zukünftig während einer Polizeikontrolle anzukündigen.

Während einer Routinekontrolle des Offenbacher Mainvorgeländes fiel einer Streife ein Angler auf. Als dieser die Streife erkannte, wollte sich der Mann schnell von dem Ort entfernen. Eine Kontrolle ergab, dass er keinen gültigen Fischerei- und Berechtigungsschein vorlegen konnte. Der Mann wurde strafrechtlich belehrt und wollte keine weiteren Angaben zur Sache machen. Während der Maßnahme kam eine weitere Person hinzu. Diese gab an, dem Mann seine Angel überlassen zu haben, damit dieser das Angeln ausprobieren konnte. Die Angel wurde vor Ort sichergestellt und die zuständige Abteilung entsprechend informiert.

Eine Zeugin meldete einen Mann, welcher die Glasscheibe einer Bushaltestelle im Starkenburgring beschädigt hatte. Anhand der Personenbeschreibung fanden die Einsatzkräfte den Mann im Bereich einer Sportanlage auf einer Parkbank sitzend. Es ergaben sich Hinweise auf eine psychische Ausnahmesituation. Der Mann gab zu, im Verlauf des Tages mehrere Gegenstände beschädigt sowie seine verordneten Medikamente nur unzureichend eingenommen zu haben. Da eine Eigen- und Fremdgefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte, kam er in eine Klinik. Die zuständige Stelle wurde mit der Reinigung der Haltestelle beauftragt.

Telefonisch meldete jemand abgesackte Gehwegplatten in der Waldstraße vor einer Spielothek. Die Meldung konnte durch die Streife vor Ort bestätigt werden. Grund war eine Unterspülung des Gehweges. Sie zog den ESO Notdienst hinzu. Etwa eine Stunde später meldete sich der Notdienst auf der Wache, da er eine Einsturzgefahr eines auf dem unterspülten Bereich stehenden Fassadengerüstes nicht ausschließen konnte. Der Notdienstmitarbeiter empfahl die Schließung der Spielhalle, deren Eingangsbereich sich unter dem Gerüst befand. Dieser Empfehlung wurde nachgekommen, die Räumung der Spielhalle verlief ohne Probleme. Die Stelle wurde hiernach abgesperrt.

Einsätze und Veranstaltungen

Die Stadtpolizei begleitete in dieser Woche zwei Aufzüge. In beiden Fällen mussten die Streifen die Wegstrecken teilweise absichern. Beide Aufzüge verliefen ohne besondere Vorkommnisse. 

Ermittlungen und Fundsachen

Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei fünf Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung von Anschriften, an denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkastens oder/und einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte sowie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften.  

Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros diese Woche mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust bitte an fundbuerooffenbachde wenden.


Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei

Servicestelle - 069 8065-2860

Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde

Notfalltelefon - 069 8065-3195

Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.

Autowracks und Falschparker

Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden. 

Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.

  • Dezernat II

    Stadtpolizei

    Die Stadtpolizei sorgt rund um die Uhr für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Offenbach am Main. Die objektive, messbare Sicherheit und das subjektive Sicherheitsgefühl sind wesentliche Elemente der Lebensqualität. Die Stadtpolizei sorgt dafür, dass Sie sich sicher fühlen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in Offenbach am Main.

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