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Stadt Offenbach

Wochenbericht vom 4. bis 10. Mai 2026

Ruhestörungen

Die Stadtpolizei rückte zu 27 Ruhestörungen aus, sieben davon in Gewerbebetrieben. 

Bei einer Ruhestörung durch laute Musik am Schillerplatz trafen die Einsatzkräfte zwei Männer an, die neben einer Musikbox saßen und einen Joint rauchten. Einer der Männer gab an, regelmäßig Betäubungsmittel zu konsumieren. In seiner Tasche fand die Streife Haschisch und entsprechende Konsumutensilien. Zudem wurde eine Crackpfeife gefunden sowie ein Behältnis, das auf Nachfrage verschiedene Sorten Amphetamin beinhalten würde. Eine Abfrage im Polizei-Auskunftssystem (POLAS) ergab, dass der Mann im Zusammenhang mit Betäubungsmitteldelikten hinreichend polizeilich bekannt war. Eine Streife der Landespolizei wurde hinzugezogen und übernahm die weiteren Maßnahmen.

Bei einer Ruhestörung in einem Hotel hörte die eingesetzte Streife bereits von der Straße aus sehr laute Musik und Streit. Die Rezeptionistin gab an, dass es mit der untergebrachten Familie wiederholt Probleme gebe und bereits andere Gäste aufgrund der Ruhestörungen ausgezogen bzw. abgereist seien. Die Streife traf im Hotelzimmer vier Personen an. Ein Mann war stark betrunken und zeigte sich absolut uneinsichtig. Da er der mehrfachen Aufforderung, die Musik leiser zu stellen bzw. auszuschalten, nicht nachkam, drohte die Streife, die Musikbox sicherzustellen und setzte das im Anschluss auch um. Während die Streife die Musikbox in den Streifenwagen lud, hörte sie erneut lauten Streit und Musik. Die Streife suchte daraufhin die Familie erneut auf. Die Familie bewarf sich gegenseitig mit geöffneten Getränkedosen und weiteren Gegenständen. Aufgrund der aufgeheizten und unübersichtlichen Situation entschied sich die Streife, die Landespolizei anzufordern. Diese erschien kurze Zeit später, die Lage hatte sich jedoch bereits beruhigt. Nachdem die Streifen erneut den Ort verlassen hatten, entfachten erneut Streitigkeiten, zudem war wieder laute Musik zu hören. Diesmal spielte der Mann Musik über sein Mobiltelefon ab und grölte lautstark mit. Die Streife entschied sich daraufhin, auch das Mobiltelefon sicherzustellen.

Hilflose Personen

Die Stadtpolizei kümmerte sich in dieser Woche um sieben hilflose Personen, eine Hilflosigkeit war erhöhtem Alkoholkonsum zuzuordnen. 

Verkehr

Die Verkehrspolizei hat an 15 verschiedenen Orten mit mobilen Geschwindigkeitsmessgeräten kontrolliert. Hierbei wurden in 84 Fällen Verwarn- oder Bußgelder wegen des Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit erteilt.

28 Fahrzeuge mussten aufgrund erheblicher Verkehrsstörungen abgeschleppt werden. Dazu zählen blockierte Feuerwehrzufahrten sowie Ein- und Ausfahrten, zugeparkte Kurvenbereiche oder unberechtigt zugeparkte Schwerbehindertenparkplätze. 1.212 falsch parkende Fahrzeuge erhielten ein Knöllchen. Ein Autofahrer wollte sein Fahrzeug nicht abschleppen lassen, ein Verkehrspolizist musste daher eine Streife der Stadtpolizei anfordern. Die Streife nahm die Personalien des Betroffenen auf.

Für die Zulassungsstelle Offenbach wurden 61 neue Kraftfahrzeuge zur zwangsweisen Abmeldung erfasst. Dies betrifft in der Regel Fahrzeuge, für welche die Versicherung oder die Steuer nicht gezahlt wurden oder welche aufgrund erheblicher Mängel nicht mehr verkehrssicher sind. Des Weiteren führte die Stadtpolizei im Auftrag anderer Behörden sechs Ermittlungen an den jeweiligen Wohnadressen von Fahrzeughalter*innen durch.

Streifendienst / Gefahrenabwehr

Das Sana-Klinikum bat um Amtshilfe bei dem Transport einer jungen Frau in die Jugendpsychiatrie nach Frankfurt. Ein Stadtpolizist sowie eine in der Ausbildung befindliche Stadtpolizistin begleiteten die Fahrt des Rettungswagens. Ein weiterer Kollege fuhr im Streifenwagen hinter dem Transport her. Die Einsatzkräfte bemerkten während des Transportes eine bewusstlose Frau auf der Fahrbahn. Der zur Betreuung der Frau eingesetzte Notfallsanitäter sowie der ebenfalls als Notfallsanitäter ausgebildete Stadtpolizist kümmerten sich sofort um die Erstversorgung. Parallel wurden weitere Rettungsmittel nachgefordert. Die einzuweisende Person verblieb unter Aufsicht der in Ausbildung befindlichen Stadtpolizistin. Im Verlauf der Situation löste sich die Frau eigenständig aus der Sicherung der Krankentrage und versuchte hiernach die angehende Stadtpolizistin mit Schlägen und Bissen zu attackieren. Ihr gelang es, über den Notrufknopf des Funkgerätes die anderen Einsatzkräfte auf die Situation aufmerksam zu machen. Die zur Unterstützung herbeieilenden Kollegen konnten die Flucht der Frau aus dem Rettungswagen verhindern. Die junge Frau leistete Widerstand und musste daher fixiert werden. Die junge Frau wurde schließlich nach Frankfurt gebracht und dem Fachpersonal der Kinder- und Jugendpsychiatrie übergeben. Die nachgeforderten Rettungskräfte brachten währenddessen die zuvor aufgefundene bewusstlose Person in den Schockraum des Universitätsklinikums Frankfurt. 

Ein Passant meldete, er wäre von einem mutmaßlich obdachlosen Mann angegriffen worden. Als die Streife in der B-Ebene am Tatort eintraf, teilte dieser mit, er wäre bedroht und geschlagen worden. Beim Erblicken der Streife entfernte sich der Beschuldigte in Richtung Marktplatz. Auf mehrfache Ansprache reagierte der Mann nicht und setzte seine Flucht fort. Er überquerte mehrfach die Straße am Marktplatz und flüchtete anschließend in einen nahegelegenen Supermarkt. Das dortige Sicherheitspersonal konnte ihn aufhalten. Die Streife nahm den Mann vorläufig fest und brachte ihn schließlich zur Anzeigenaufnahme auf das Revier der Landespolizei.

Die Betreuungsbehörde bat um Mithilfe bei der Unterbringung eines Pflegeheimbewohners. Bei diesem wurde ein Hirninfarkt diagnostiziert. Infolge dessen komme es bei jeder Interaktion zu aggressiven Impulsdurchbrüchen, in denen der Mann herumschreie und Mitarbeiter*innen des Pflegeheims angreife. Er solle deshalb in der Psychiatrie untergebracht werden. Im Pflegeheim angekommen, wurde dem Mann der Beschluss eröffnet. Er weigerte sich mitzugehen, auch gutes Zureden blieb erfolglos. Zudem versuchte er die Einsatzkräfte mehrfach zu schlagen. Er erhielt daher Handfesseln vor dem Körper und wurde auf die Trage des Rettungsdienstes gelegt. Auch auf dieser musste er fixiert werden. Da der Mann mehrfach nach den Einsatzkräften spuckte, bekam er eine Spuckschutzhaube aufgesetzt. Auch während des Transports zum Rettungswagen sowie während der Fahrt in die Klinik schrie der Mann herum und versuchte weiterhin in Richtung der eingesetzten Kräfte zu spucken. Er wurde schließlich dem Klinikpersonal übergeben.

Die Stadtpolizei führte zusammen mit der Landespolizei einen Mietwagenkontrolltag durch. In gemischter Streife gab es 13 Kontrollen von Taxen und Mietwagen, bei denen insgesamt 35 Verstöße festgestellt wurden. Unter anderem mussten die Einsatzkräfte bei einem Fahrzeug die weitere Personenbeförderung aufgrund mangelhafter Bereifung untersagen und bei einem Fahrer entstand der Verdacht auf eine nicht angemeldete Beschäftigung. Begleitet wurde die Kontrolle durch die zuständige Kollegin der Fachabteilung.

Gemeldet wurden Hilferufe aus einem Hotel. Eine Streife fuhr zum Hotel. Es handelte sich um einen Streit zwischen einer Mutter und ihrem Sohn. Ebenfalls vor Ort war der Onkel aus Frankfurt, der vergeblich zu schlichten versuchte. Die Streitigkeiten konnten nicht endgültig beendet werden und fanden gemäß den Aussagen täglich statt. Nach Einschätzung der Streife war es unzumutbar, den Sohn bei der Mutter in dem Hotelzimmer zu lassen. Sie kontaktierte das Jugendamt. Die zuständige Mitarbeiterin sprach mit allen Beteiligten und entschied, dass es das Beste für den Sohn war, die Nacht bei dem Onkel zu verbringen. Das Jugendamt prüfte den Sachverhalt am Folgetag.

Mehrfach wurden Personen auf der Fahrbahn gemeldet, die illegal Scheiben putzten. Die Streifen trafen diese in der Bismarckstraße und dem Hessenring an. Es handelte sich hierbei in beiden Fällen um die gleichen Personen. Die Einsatzkräfte durchsuchten die Personen nach Bargeld und zogen insgesamt knapp 200 Euro ein. Die Tatmittel wurden sichergestellt, die Personen erhielten Platzverweise. 

Ein Jugendlicher erschien zusammen mit einem Freund auf der Stadtwache und zeigte eine vorausgegangene Körperverletzung an. Nach Aussage der zwei Jugendlichen wurde der Junge in einem Linienbus durch einen weiteren Jugendlichen mit Schlägen bedroht. Am Marktplatz angekommen, trat der Jugendliche dem Jungen in den Rücken. Der Täter soll bei der Bedrohung zudem ein Pfefferspray vorgehalten und einen mutmaßlich schusswaffenähnlichen Gegenstand im oder am Rucksack getragen haben. Die Person sei anschließend mit einem Linienbus in Richtung Rumpenheim gefahren. Zwecks Personenkontrolle und der mutmaßlichen Gefährdung anderer Personen im Linienbus, nahmen mehrere Streifen die Fahndung nach dem Linienbus auf. Sie trafen ihn im Bereich Mainstraße an und stoppten ihn, um die Fahrgäste gemäß vorliegender Personenbeschreibung in Augenschein zu nehmen. Der Beschuldigte befand sich aber nicht im Bus. Da der Geschädigte minderjährig war, brachte ihn eine Streife zur Anzeigenaufnahme auf das Polizeirevier. Die Landespolizei nahm den Sachverhalt auf und brachte den Jungen nach Hause.

Ein Fahrzeug fiel auf, da es unbeleuchtet und ohne vorderes Kennzeichen fuhr. Die Streife hielt das Fahrzeug an. Beim Herantreten an das Fahrzeug stellte die sichernde Stadtpolizistin ein Messer in einem Holster fest, welches sich griffbereit zwischen Fahrersitz und Mittelkonsole befand. Der Fahrzeugführer wurde daraufhin aufgefordert, das Fahrzeug unverzüglich zu verlassen. Dieser Aufforderung kam er nur stark verzögert nach, weshalb aufgrund der bestehenden Gefährdungslage die Fahrertür durch den kontrollierenden Kollegen geöffnet, der Mann mittels einfachen körperlichen Zwangs aus dem Fahrzeug gezogen und hinter das Fahrzeug geführt wurde. Das Messer wurde durch die Kollegin gesichert. Es handelte sich um ein Messer mit feststehender Klinge und einer Länge von etwa 19 bis 20 Zentimeter. Der Fahrzeugführer konnte keine nachvollziehbaren Angaben machen, weshalb sich das Messer griffbereit zwischen Fahrersitz und Mittelkonsole befand. Das Messer wurde sichergestellt und der Waffenbehörde gemeldet. Des Weiteren wurde eine Ordnungswidrigkeitsanzeige aufgrund der Verkehrsverstöße gefertigt.

Eine Frau meldete sich per Telefon und gab an, dass sie soeben Opfer häuslicher Gewalt geworden sei. Sie gab an, dass der Mann, der sie geschlagen habe sowie ihr neugeborenes Kind mit ihr in der Wohnung seien. Die Einsatzkräfte trafen wenige Minuten später bei ihr ein. Beim Betreten der Wohnung trafen sie die Frau mit ihrem Säugling auf dem Arm im Flur stehend an. Ihr Lebenspartner war im Wohnzimmer. Beide Personen hatten Blessuren einer kürzlich stattgefundenen Auseinandersetzung. Die Streife forderte den Rettungsdienst sowie die Landespolizei an und dokumentierte die Spuren sowie Verletzungen aller Beteiligten. Als die Streife der Landespolizei nahezu zeitgleich mit dem Rettungswagen eintraf, wurde der Einsatzort übergeben.

Ermittlungen und Fundsachen

Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei 31 Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung von Anschriften, an denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkastens oder/und einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte sowie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften. 

Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros diese Woche mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust bitte an fundbuerooffenbachde wenden.


Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei

Servicestelle - 069 8065-2860

Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde

Notfalltelefon - 069 8065-3195

Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.

Autowracks und Falschparker

Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden. 

Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.

  • Dezernat IV

    Stadtpolizei

    Die Stadtpolizei sorgt rund um die Uhr für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Offenbach am Main. Die objektive, messbare Sicherheit und das subjektive Sicherheitsgefühl sind wesentliche Elemente der Lebensqualität. Die Stadtpolizei sorgt dafür, dass Sie sich sicher fühlen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in Offenbach am Main.

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