Wochenbericht vom 11. bis 17. Mai 2026
Ruhestörungen
Es gab 25 Ruhestörungen, sechs davon in Gewerbebetrieben und betrafen zumeist zu laute Musik sowie Personengruppen, aber auch Baulärm.
Hilflose Personen
Die Stadtpolizei kümmerte sich in dieser Woche um sieben hilflose Personen, drei davon waren durch erhöhten Alkoholkonsum in eine hilflose Lage geraten.
Verkehr
Die Verkehrspolizei hat an sieben verschiedenen Orten mit mobilen Geschwindigkeitsmessgeräten kontrolliert. Hierbei wurden in 36 Fällen Verwarn- oder Bußgelder wegen des Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit erteilt.
15 Fahrzeuge mussten aufgrund erheblicher Verkehrsstörungen abgeschleppt werden. Dazu zählen blockierte Feuerwehrzufahrten sowie Ein- und Ausfahrten, zugeparkte Kurvenbereiche oder unberechtigt zugeparkte Schwerbehindertenparkplätze. Für 716 Falschparker*innen gab es ein Knöllchen.
Für die Zulassungsstelle Offenbach wurden 53 neue Kraftfahrzeuge zur zwangsweisen Abmeldung erfasst. Dies betrifft in der Regel Fahrzeuge, für welche die Versicherung oder die Steuer nicht gezahlt wurden oder welche aufgrund erheblicher Mängel nicht mehr verkehrssicher sind. Des Weiteren führte die Stadtpolizei im Auftrag anderer Behörden sieben Ermittlungen an den jeweiligen Wohnadressen von Fahrzeughalter*innen durch.
Streifendienst und Gefahrenabwehr
Die Rettungsleitstelle bat um Hilfe bei einer Person, welche sich in einer öffentlichen Toilette eingeschlossen hatte und die Tür nicht mehr öffnen konnte. Es gelang der Streife die Person zu befreien.
Eine Frau meldete, dass sie Eichenprozessionsspinner im Bereich eines Spielplatzes in der Merowingerstraße entdeckt hatte. Die Stadtpolizei nahm Kontakt zu ihr auf und ließ sich Fotos zusenden. Der Spielplatz wurde daraufhin großräumig mittels Absperrband und Warnschildern gesperrt. Die Stadtpolizei informierte zudem das Fachamt.
Eine Streife bemerkte ein Fahrzeug, welches in der Hafenallee unerlaubt auf dem Gehweg abgestellt war. Während dem Einleiten einer Verkehrsordnungswidrigkeitsanzeige kam der Autofahrer hinzu. Als diesem die Anzeige mitgeteilt und er aufgefordert wurde, das Fahrzeug zu entfernen, verweigerte er dies mit der Begründung, dass er ja nun den Parkplatz bezahlt habe. Trotz mehrfacher Wiederholung zeigte sich der Fahrer weiterhin unbeeindruckt und kam der Aufforderung nicht nach. Erst nachdem die Streife damit drohte, das Auto abschleppen zu lassen, besann sich der Mann und wollte sein Fahrzeug entfernen. Für die Fertigung der Anzeige wollte die Streife die Personalien des Mannes wissen. Die Aufforderung, stehen zu bleiben und sich auszuweisen, ignorierte der Mann. Er stieg unbeeindruckt in sein Fahrzeug, startete den Motor und wollte sich entfernen. Nur durch Herantreten vor das Fahrzeug konnte eine Anfahrt verhindert werden. Der Mann ließ widerwillig die Fensterscheibe herunter und musste sich nun notgedrungen weiter mit der Streife auseinandersetzen. Hierbei wollte er den Kollegen nun erklären, wie sie ihre Arbeit zu verrichten haben. Er gab sinngemäß an, dass die Streife den Koitus mit anderen Personen vollziehen solle und er genug Steuern und somit das Gehalt der Streife zahlen würde. Während der Maßnahme verhielt sich der Mann weiterhin durchgehend unkooperativ sowie deutlich gereizt. Zudem verweigerte er die Angaben seiner Wohnanschrift. Erst nachdem der Mann hinsichtlich einer möglichen weiteren Ordnungswidrigkeit nach Paragraf 111 OWiG belehrt wurde, äußerte er widerwillig seine Wohnanschrift. Die Streife unterrichtete den Mann über die festgestellten Verstöße. Darüber hinaus teilte sie ihm mit, dass aufgrund seines Verhaltens eine Mitteilung an die zuständige Führerscheinstelle gefertigt werde.
An der Klingel der Stadtwache machte ein Mann auf sich aufmerksam und klagte über massive Atembeschwerden, welche nach Einnahme von angeordneten Medikamenten aufgetreten wären. Der Mann schien gegen eines der Medikamente allergisch zu sein. Er sprach sehr verwaschen und verlor unkontrolliert Speichel. Es wurden ein Rettungswagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug dringend angefordert. Während der Wartezeit verschlimmerte sich der Zustand des Mannes drastisch. Er rang zunehmend nach Luft. Vorsorglich wurden Hilfsmittel zur Notfallbeatmung bereitgestellt. Da der Rettungswagen zeitnah vor Ort eintraf war der Einsatz der Mittel jedoch nicht nötig. Der Mann wurde in die Klinik verbracht
Einsätze und Veranstaltungen
Die Stadtpolizei begleitete eine Demonstration zum Thema „Hilfen für die Ukraine“ sowie eine kirchliche Prozession. Zudem wurde die Stadionwache des OFC besetzt. Es gab in allen Fällen keine nennenswerten Vorkommnisse.
Ermittlungen und Fundsachen
Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei 16 Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung von Anschriften, an denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkastens oder/und einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte sowie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften.
Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros diese Woche mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust bitte an fundbuerooffenbachde wenden.
Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei
Servicestelle - 069 8065-2860
Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde
Notfalltelefon - 069 8065-3195
Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.
Autowracks und Falschparker
Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden.
Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.