Wochenbericht vom 18. bis 24. Mai 2026
Ruhestörungen
Die Stadtpolizei kümmerte sich um 23 Ruhestörungen, drei davon in Gewerbebetrieben.
Hilflose Personen
Die Stadtpolizei half in dieser Woche acht hilflosen Personen, drei hatten zu viel Alkohol konsumiert. Zudem gab es vier Beschwerden über randalierende oder lagernde Obdachlose. Die Personen entfernten sich jeweils freiwillig aus dem Bereich.
Verkehr
Die Verkehrspolizei hat an 16 verschiedenen Orten mit mobilen Geschwindigkeitsmessgeräten kontrolliert. Hierbei wurden in 121 Fällen Verwarn- oder Bußgelder wegen des Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit erteilt.
Insgesamt 41 Fahrzeuge mussten aufgrund erheblicher Verkehrsstörungen abgeschleppt werden. Dazu zählen blockierte Feuerwehrzufahrten sowie Ein- und Ausfahrten, zugeparkte Kurvenbereiche oder unberechtigt zugeparkte Schwerbehindertenparkplätze. Aufgrund von Reinigungsarbeiten musste die Stadtpolizei 15 Fahrzeuge in der Feldstraße abschleppen lassen. Hier hatten sich insgesamt 34 Fahrzeugbesitzer nicht an das für Reinigungsarbeiten fristgerecht aufgestellte Haltverbot gehalten. Weitere 13 Fahrzeuge wurden vom VIP-Parkplatz des OFC entfernt, damit dort die am Spieltag hierzu berechtigten Fahrzeuge stehen konnten. Auch hier wurde das hierzu fristgerecht aufgestellte Verkehrszeichen einfach nicht beachtet. 835 falsch parkende Fahrzeuge erhielten ein Knöllchen.
Für die Zulassungsstelle Offenbach wurden 48 neue Kraftfahrzeuge zur zwangsweisen Abmeldung erfasst. Dies betrifft in der Regel Fahrzeuge, für welche die Versicherung oder die Steuer nicht gezahlt wurden oder welche aufgrund erheblicher Mängel nicht mehr verkehrssicher sind. Des Weiteren führte die Stadtpolizei im Auftrag anderer Behörden drei Ermittlungen an den jeweiligen Wohnadressen von Fahrzeughalter*innen durch.
Gefahrenabwehr / Präventivkontrollen
Eine Person meldete eine Katze, die in einer Schlagfalle in einer Kleingartenanlage in der Waldhofstraße gefangen war. Die Tierrettung der Feuerwehr wurde ebenfalls hinzugezogen. Bei der Falle handelte es sich um ein in Deutschland verbotenes Tellereisen für Marder oder Wachbären. Beim Versuch, die Katze zu befreien, entwich das Tier. Die Einsatzkräfte suchten nach dem Tier, fanden jedoch nur die Schlagfalle. Die Katze hatte sich bei der Flucht mutmaßlich selbst befreien können. Die Falle wurde sichergestellt und zur weiteren Ermittlung an das Veterinäramt übergeben.
Eine Frau meldete sich telefonisch, es gab wohl einen Streit, im Hintergrund waren aggressive Schreie einer weiteren Frau zu hören. Aufgrund von Verständigungsproblemen fuhr die Streife zunächst den falschen Ort an. An der dortigen Liegenschaft befand sich eine Wohngruppe, die dortige Betreuerin wusste nichts von Streitigkeiten. Daraufhin wurde nochmal Rücksprache mit der Mitteilerin gehalten und die tatsächliche Örtlichkeit ermittelt. Als die Streife dort ankam, begleitete sie die Störerin aus der Wohnung, die sie zuvor nicht verlassen wollte.
Eine Mitarbeiterin des Bürgerbüros meldete, dass dort ein Bürger laut seinen Unmut äußere und die Räumlichkeiten nicht verlassen wollte. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um einen Streit zwischen einer Mitarbeiterin und einem Bürger handelte, welche bei Eintreffen der Streife bereits beendet war. Der Bürger warf der Mitarbeiterin vor, im Dienst Alkohol konsumiert zu haben. Aufgrund dieser Falschbeschuldigung wurde die weitere Dienstleistung seitens des Bürgerbüros verneint und der Mann des Hauses verwiesen. Die Unterstellung bezüglich des Alkoholkonsums konnte die Streife als völlig haltlos entkräftigen. Die Streife suchte das Gespräch mit dem Mann und erklärte ihm, dass das Bürgerbüro das Hausrecht habe und eine Dienstleistung verweigern kann. Der Mann wollte, dass die Streife einen Atemalkoholtest durchführt, was jedoch verneint wurde. Die Streife erklärte dem Mann, dass er jederzeit eine Beschwerde einreichen kann, das Haus jedoch verlassen müsse.
Ein Kiosk-Mitarbeiter in der Herrnstraße bat um Hilfe, weil dort ein Mann randalieren würde. Als die Streife eintraf, trat der mutmaßlich Beschuldigte, noch bevor die Einsatzkräfte ausgestiegen waren, gegen deren Streifenwagen. Die Streife konnte zudem sehen, dass der Kiosk teilweise verwüstet war und Waren über den Boden verstreut lagen. Der Mann pöbelte die Streife in unverständlicher Sprache an und unterstrich dies mit aggressiven Bewegungen. Die Aufforderung, Abstand zu wahren, missachtete er. Die Streife musste ihn mehrfach zurückstoßen. Da der Mann keine Angaben zu seiner Person machen oder Ausweisdokumente aushändigen wollte, durchsuchten ihn die Einsatzkräfte, fanden jedoch keine Dokumente. Hierbei versuchte der Mann sich zuerst der Maßnahme zu entziehen, drehte sich dann jedoch mit geballten Fäusten in Richtung der Streife und schlug gezielt in Richtung des Gesichts eines Stadtpolizisten. Er verfehlte dieses jedoch. Die Streife brachte den Mann daraufhin zu Boden und wollte ihn fixieren. Dabei leistete er massiven Widerstand, wobei Kratzer am Streifenwagen entstanden. Da die Tatbestände Widerstand, Angriff, Bedrohung, Sachbeschädigung und der Verweigerung der Personalien bestanden, wurde eine Streife der Landespolizei hinzugezogen und der Mann nach deren Eintreffen übergeben.
Einsätze und Veranstaltungen
Die Stadtpolizei begleitete in der Berichtswoche einen Infostand, ein Straßenfest sowie einen Pfingstmarsch. Zudem wurde die Stadionwache des OFC besetzt. Es gab in allen Fällen keine nennenswerten Vorkommnisse.
Ermittlungen und Fundsachen
Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei 15 Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung von Anschriften, an denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkastens oder/und einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte sowie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften.
Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros diese Woche mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust bitte an fundbuerooffenbachde wenden.
Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei
Servicestelle - 069 8065-2860
Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde
Notfalltelefon - 069 8065-3195
Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.
Autowracks und Falschparker
Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden.
Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.